Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Berichte, News und Anmerkungen zu Murray

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Bericht der richterlichen Anhörung...

Beitragvon Blanket » 5. Jan 2011, 20:24

verschoben
der Hausmeister
RMJ


Bericht vom 1. Tag der richterlichen Anhörung im Fall gegen Dr. Murray

Hier kann ein detaillierter Bericht ( http://liveshots.blogs.foxnews.com/2011 ... ad-murray/ ) vom ersten Tag der richterlichen Anhörung im Fall gegen Dr. Conrad Murray gelesen werden. (Opening Statement und Kenny Ortegas Aussagen / mit den genauen Abläufen der Geschehnisse etc.)

Die wichtigsten Punkte der Eröffnungs-Rede von der Staatsanwaltschaft:
- Mangelnde (medizinisch) notwendige Ausrüstung
- Propofol hilft nicht gegen Schlaflosigkeit (Murray soll sechs Tage pro Woche für Michael gearbeitet und jede Nach Propofol verabreicht haben, seit zwei Monaten)
- Medikamenten Cocktail
- unwirksames CPR (Murray führte die Wiederbelebungsversuche auf dem weichen Bett mit einer Hand aus)
- versäumter sofortiger Notruf
- versäumte es angebrachte Krankenprotokolle zu führen

Dann wurde Kenny Ortega in den Zeugenstand gerufen. Michael Jackson sei jeweils gegen Abend zu den Proben erschienen für maximal 6 Stunden, 4 Tage pro Woche. MJ war in jede kreative Entscheidung involviert.
Am Freitag, 19. Juni fühlte sich Michael nicht gut, berichtet Ortega. “Er war nicht in der Verfassung, um an den Proben zu sein. Er probte nicht und wollte nicht nach Hause gehen, fragte nach einem Choreografen, der seinen Part macht und wollte von der Arena aus zuschauen. Dies geschah für eine Weile. Er schien einfach sehr verloren, es war beängstigend...” Ortega sagte, er habe ihn dann gefragt, ob er nach Hause gehen wolle. Michael habe ihn gefragt, ob es für ihn Ok sei und Ortega sagte, absolut. Am Tag nach diesem Vorfall, dem 20. Juni, fand ein Treffen bei Michael Jackson zu Hause statt. Kenny Ortega: “MJ war da. Murray war da... Frank Dileo, MJs Manager und Randy Philips. (AEG Live)” Dr. Conrad Murray sei verärgert gewesen, dass er Michael nach Hause geschickt habe. Es sei nicht zuständig dafür, Michaels Gesundheit zu beurteilen, er (Murray) kümmere sich darum.
Im allgemeinen seien die bisherigen Proben grossartig verlaufen, doch manchmal sei Michael nicht aufgetaucht, was in ihm ein beklemmendes Gefühl hervor gerufen habe, sagte Kenny Ortega. Wieso er nicht auftauchte: “Weiss es nicht.”

Über die Proben am 23. Juni sagt Ortega: “Fantastisch, MJ war in grossartiger Form. MJ wie wir ihn kennen.” Auch die Proben am 24. Juni seien wunderbar gelaufen. Michael habe sich geäussert, dass er glücklich sei und wollte sich bei der Crew für deren harte Arbeit bedanken und sprach über die zukünftigen Proben. Dann habe er gute Nacht gesagt....

Jacksons Sicherheitschef Faheem Muhammed sagte, dass er und der Bodyguard Alberto Alvarez am 25. Juni einen panischen Murray in Michaels Schlafzimmer angetroffen haben. “Kann einer CPR?”, habe er sie gefragt. Sie waren über diese Frage, ob sie die Herz-Lungen-Reanimation können, schockiert.
Prince und Paris Jackson seien während den chaotischen Vorgängen in der Schlafzimmer-Tür gestanden. “Paris war auf dem Flur auf Händen und Knien und sie weinte nur.” Michael sei mit offenen Augen und offenem Mund dagelegen. Erst zwei Stunden später, wurde seinen Kindern im Spital mitgeteilt, dass ihr Vater gestorben sei.

Quelle: liveshots.blogs.foxnews.com, foxnews.com, CNN

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Re: Guter Artikel zur Anhörung im Fall Dr. Murray

Beitragvon Blanket » 5. Jan 2011, 20:28

Liebe Amadea

Ich habe da auch einige ?????????...aber habe den Artikel so übernommen und reingestellt...komme auch nicht immer dazu zu jedem Eintrag den ich poste noch meine eigene Meinung zu schreiben....aber ich kann Dich verstehen...

Ganz liebe Grüsse
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Re: Guter Artikel zur Anhörung im Fall Dr. Murray

Beitragvon Michaela1903 » 5. Jan 2011, 21:31

Hier eine Zusammenfassung auf Deutsch von der ersten Anhörung:

4. Januar 2010: Voranhörung im Fall gegen Conrad Murray
In der Voranhörung wird Richter Michael Pastor darüber entscheiden, ob Conrad Murray sich vor Gericht verantworten muss.
Von der Jackson Familie waren anwesend: Mutter Katherine, Bruder Jackie und Schwester LaToya.
Es waren 5 Plätze für Fans reserviert, die in einer Lotterie vergeben wurden.
Im Gerichtssaal gab es keine Kameras, Reportern wurde nicht erlaubt rein und raus zu gehen.

Eröffnungsrede:

Die Verteidigung verzichtete auf ihre Eröffnungsrede.
Staatsanwalt David Walgren fing seine Eröffnungsrede mit der Aussage an, dass Michael Jackson bereits tot war als die Sanitäter eintrafen.
Es sollen Beweise vorgelegt werden, die zeigen, dass Murray mindestens 21 Minuten wartete bevor er den Notruf anrief und erst nachdem er Beweismaterial verschwinden ließ und dabei einen Bodyguard aufforderte ihm zu helfen.
Weiterhin beschuldigte Walgren Murray, weil er die Herzmassage nur mit einer Hand auf dem Bett ausführte.
Murray versuchte zu verbergen, dass er Michael Propofol gespritzt hatte.
Nach Michaels Heimkehr am 24. Juni nach den Proben hätte Murray angefangen Michael verschiedene Medikamente über die Nacht verteilt zu geben, u.a. Lorazepam und Valium. Am Morgen gab Murray Michael dann Propofol. Danach rief er jemanden an und nach ungefähr 10 Minuten soll er bemerkt haben, dass mit Michael etwas nicht stimmte, so der Staatsanwalt.
Anstatt den Notruf zu verständigen, rief Murray jedoch Michaels Assistenten an, der dann die Bodyguards verständigte, die sich nicht im Haus befanden.
Alberto Alvarez soll gesehen haben, wie Murray die Herzmassage nur mit einer Hand auf dem Bett ausführte.

Zeugenaussage von Kenny Ortega:
Am 19. Juni schickte Ortega Michael von den Proben nach Hause, weil es ihm nicht gut ging. Murray soll darüber sauer gewesen sein und am nächsten Tag hätte er Kenny gesagt, dass das nicht in seiner Verantwortung läge und er solle sich nicht wie ein Arzt aufführen.
Michael wäre Anfang Juni eine Woche lang von Proben fern geblieben ohne eine Erklärung abzugeben.
Beim Treffen am 20. Juni hätte Murray mitgeteilt, dass es Michael körperlich und emotional gut gehe, obwohl Ortega sagte, dass MJ erkältet sei und es ihm am Tag vorher nicht gut ging.
Der 23. und 24. Juni wären zwei wundervolle Probentage gewesen und MJ sei gesund und glücklich gewesen.
Ortega streitet ab, dass er beim Treffen am 20. Juni Michael die Hölle heiß gemacht hätte. Er hätte ihn nicht angeschrien, er hätte sich nur um Michael gesorgt.
Michael hätte ihm gesagt: „Ich weiß, du liebst mich und ich weiß du sorgst dich um mich, aber du musst dir keine Sorgen machen. Mir geht’s gut.“ Michaels Stimme hätte ihn beruhigt.

Zeugenaussage von Michael Amir Williams (Michaels personal assistant):

Murray hätte ihm eine Voicemail hinterlassen: „Wo bist du? Komm sofort her. Beeil dich“. Er hätte ihm gesagt, Michael hatte eine „bad reaction“ und dass er sofort Hilfe braucht, aber er hätte ihm nicht gesagt, dass er den Notruf verständigen soll. Michael Amir rief dann Alvarez an und er hörte Murrays Stimme im Hintergrund.
Er kam erst an als der Krankenwagen schon da war. Mit Michaels Kindern zusammen fuhr er dem Krankenwagen hinterher. Er war mit im Zimmer (auch Murray) als den Kindern von Dileo mitgeteilt wurde, dass ihr Vater gestorben war.
Später noch im Krankenhaus soll Murray zu ihm gesagt haben, dass Michael eine Creme im Haus gehabt hätte, von der die Öffentlichkeit nach Michaels Wunsch nicht erfahren dürfe, deswegen solle Amir ihn wieder zurück zum Haus fahren, damit er die Creme entfernen könne. Daraufhin sagte, Amir zu Murray, er habe keinen Schlüssel fürs Haus, obwohl er eigentlich einen hatte. Auch die Security Leute wollten ihn nicht zum Haus fahren. Er rief die Verbliebenen in Michaels Haus an und sagte, sie sollen die Türen abschließen und niemanden herein lassen.

Zeugenaussage von Faheen Muhammad (Bodyguard):

Muhammad kam ins Zimmer und sah wie Murray auf dem Boden versuchte, MJ zu reanimieren. Murray drehte sich um und fragte, ob jemand wisse, wie man eine Herz-Lungen Reanimation macht. Er war geschockt, dass ein Kardiologe nicht wusste, wie eine Reanimation funktioniert. Alvarez half dann Murray dabei.
Prince und Paris bekamen die ganze Szene mit. Paris weinte. Muhammad verließ dann das Zimmer um die Kinder wegzubringen.
Muhammad erahnte als er Michael regungslos mit offenen Augen und offenem Mund auf dem Boden liegen sah, dass er schon tot war.
Nachdem Michael für tot erklärt wurde im Krankenhaus sagte Murray zu Muhammad, er sei hungrig und würde das Krankenhaus verlassen wollen, um etwas essbares aufzutreiben. Der Bodyguard antwortete ihm, dass er im Krankenhaus essen soll, aber Murray verschwand trotzdem. Vorher soll er mit MJs Familie und der Polizei geredet haben.
Eingestellt von Justice4MJ um 02:20

http://allformj.blogspot.com/2011/01/4- ... gegen.html
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Re: Guter Artikel zur Anhörung im Fall Dr. Murray

Beitragvon Blanket » 5. Jan 2011, 23:17

Liebe Dagi :air_kiss:

Vielen Dank, auch für Deine Informationen :blustrau:

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Re: Guter Artikel zur Anhörung im Fall Dr. Murray

Beitragvon ghosts » 6. Jan 2011, 17:05

Liebe Dagi !
Liebe Blanket !

Schreibe Euch noch eine detailierte Ausführung dazu über PN !
Ist nicht von mir !!

LG Ghosts
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Amadea » 6. Jan 2011, 19:51

Ich schlage mal vor, alle Berichte über den Prozess an sich, egal ob Live-Berichte oder Artikel. Wie wäre das? Ich finde hier sind einfach zu viele einzelne threads in der Sache.

USA | 06.01.2011

Neue Vorwürfe gegen Michael Jacksons Leibarzt

Conrad Murray, der Leibarzt des "King of Pop", gerät zunehmend in Erklärungsnot. Der Staatsanwalt wirft ihm vor, den Tod Jacksons im Juni 2009 mitverschuldet zu haben. Zeugen scheinen dies vor Gericht zu bestätigen.

Was geschah wirklich in der Nacht, als Michael Jackson starb? Folgt man den Zeugenaussagen am zweiten Tag der Anhörung gegen Jacksons Leibarzt Conrad Murray, dann hat Murray offenbar Beweismittel verschwinden lassen. Jacksons Bodyguard Alberto Alvarez sagte vor Gericht in Los Angeles, Murray habe ihn aufgefordert, Spritzen und weiteres medizinisches Material in einem Beutel beiseite zu schaffen.

Am Infusionsständer neben dem Bett des Popstars soll zudem ein Flüssigkeitsbeutel mit einer "milchigen Substanz" gehangen haben, den der Arzt in einer weiteren Tasche verschwinden ließ, erklärte der Leibwächter am Mittwoch (05.01.2011) im Zeugenstand. Erst danach habe Alvarez die Anweisung vom Arzt erhalten, den Rettungsdienst zu verständigen. Alberto Alvarez war der Erste des Sicherheitspersonals, der in Jacksons Schlafzimmer eintraf, als Murray noch versuchte, Jackson zu reanimieren.

Notruf wurde offenbar zu spät abgesetzt

Eine Ampulle des Narkosemittels PropofolBildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Murray beteuert, Jackson keine Überdosis des Narkosemittels Propofol gespritzt zu haben

Auch die Zeugenaussage des Sanitäters Richard Senneff untergräbt die Glaubwürdigkeit des Leibarztes. Demnach habe Murray dem Rettungssanitäter bei seinem Eintreffen wichtige Informationen vorenthalten, so unter anderem, dass er Jackson das Narkosemittel Propofol verabreicht hatte. Lediglich vom Beruhigungsmittel Lorazepam sei als Einschlafhilfe die Rede gewesen, sagte Senneff vor Gericht. Der Sanitäter bezweifelt zudem Murrays Aussage, wonach der Sänger erst kurz vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes das Bewusstsein verloren habe. Jacksons Körper sei kalt gewesen, Hände und Füße hätten sich bereits blau verfärbt, ein offensichtliches Zeichen dafür, dass der Patient bereits seit geraumer Zeit bewusstlos war, so Senneffs Einschätzung der Lage.

Nach erfolglosen Wiederbelebungsmaßnahmen habe Senneff das UCLA Medical Center verständigt und den leblosen Körper Jacksons in den Krankenwagen gebracht. Bei einer anschließenden Rückkehr in das Schlafzimmer des Sängers habe er Murray dabei beobachtet, wie dieser mit einer weißen Plastiktüte in der Hand "Zeug" vom Boden aufsammelte.

Zeugenaussagen untermauern Vorwürfe der Staatsanwaltschaft

Sowohl die Aussage des Leibwächters Alberto Alvarez als auch die des Rettungssanitäters Richard Senneff scheinen die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft zu bestätigen. Sie beschuldigt Murray, in extremer Abweichung vom Pflegestandard gehandelt zu haben. Staatsanwalt David Walgren will nachweisen, dass der Leibarzt nach dem Tode Jacksons Beweismittel bewusst unterschlagen hat und erst nach mehr als 20 Minuten einen Notruf absetzte.

Die gerichtliche Anhörung soll nun zunächst klären, ob ausreichend Beweise vorliegen, um Conrad Murray wegen fahrlässiger Tötung den Prozess zu machen. Innerhalb von zwei Wochen will die Staatsanwaltschaft mehr als 30 Zeugen anhören, darunter unter anderem auch die zuständigen Gerichtsmediziner und weiteres medizinisches Personal.

Leibarzt beteuert seine Unschuld

Conrad Murray bestreitet bislang jegliche Schuld am Tod des "King of Pop". Jackson habe in der Vorbereitungsphase auf seine Comeback-Welttournee "This is It" an erheblichen Schlafstörungen gelitten. Murray gab zu, den Sänger deshalb in den Wochen vor seinem Tod mit Beruhigungsmitteln behandelt zu haben, unter anderem auch mit dem Narkosemittel Propofol. Allerdings seien die von ihm verabreichten Medikamentendosen nicht ausreichend gewesen, um zum Tode zu führen, rechtfertigt sich Murray. Es wird spekuliert, dass die Verteidigung Murrays aufgrund dieser Aussage im Falle eines Prozesses auf einen Selbstmord Jacksons plädieren könnte.

Laut Autopsiebericht war Michael Jackson im Juni 2009 an einer Überdosis Propofol gestorben. Sollte es zum Prozess kommen, drohen Conrad Murray im Falle einer Verurteilung bis zu vier Jahre Haft und der Entzug seiner ärztlichen Lizenz.

Autorin: Tanja Schmidt (afpd, ap, dpa)

Redaktion: Dirk Eckert

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Die Vorbereitungen für seine Comback-Tournee "This is It" verlangten Jackson körperlich viel ab, wie seine Freunde berichten. Vielleicht zu viel?
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 6. Jan 2011, 23:43

Zusammenfassung vom zweiten Gerichtstag im Murray-Fall

Ein Sanitäter, der die Szene in der gemieteten Villa von Michael Jackson in Holmby Hills, Kalifornien, am 25. Juni 2009 mitbekommen hatte, meinte vor Gericht, er habe ein schlechtes "Bauchgefühl" gehabt, da er dachte, der Arzt würde ihm etwas verschweigen.
Richard Senneff, der für das Los Angeles Fire Department seit 25 Jahren arbeitet, sagte, als er in Jacksons Haus angekommen ist, sagte Dr. Conrad Murray zu ihm, dass der Zustand Jacksons "einfach passiert" sei.
Doch wegen den erweiterten Pupillen von Michael Jackson, den trockenen Augen und seiner Haut, die kalt war, sagte Senneff, glaubte er, der Sänger könnte seit mehr als 20 Minuten tot sein.
"Ich kann Ihnen sagen, es war zu der Zeit mein Bauchgefühl, es passierte nicht so einfach, es war schon länger her."
Der Sanitäter sagte, dass Murray ihm anscheined nicht alles mitteilte - zum Beispiel, dass Jackson keine zugrunde liegende Erkrankung hatte und wegen Dehydration behandeltwurde, und dass das einzige Medikament, das er bekommen hatte, das Beruhigungsmittel Lorazepam war.
Auch wenn immer wieder über die gegebenen Medikamente gesprochen wurden, hatte Murray nie auf das mächtigen Betäubungsmittel angesprochen, das den Tod verursacht haben soll.
"Zu jener Zeit oder zu jeder anderen Zeit, hat Dr. Murray Ihnen gesagt, er habe den Patienten Propofol gegeben?", fragte der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt David Walgren.
"Nein, Sir", antwortete Senneff.
Senneff sagte auch aus, dass, als er zum ersten Mal das Zimmer betrat, er zunächst dachte, dass Michael Jackson ein Hospiz-Patient sei, weil er bleich war und Untergewicht hatte, mit einem Infusionsständer versorgt wurde und ein persönlicher Arzt an seinem Bett war.
Die Mitglieder der Jackson-Familie, einschließlich seiner Eltern, seine drei Schwestern und sein Bruder Randy waren am Mittwoch alle im Gerichtssaal, als Alberto Alves, einer von Michael Jacksons Mitarbeiter ausgesagt hatte, dass Dr. Murray ihm aufgefordert habe, alle medizinischen Fläschchen und einen Infusionsbeutel vor dem Aufruf des Notrufes an diesem Tag wegzuräumen.
Alves sagte, er erhielt einen Anruf von Murray, der ihm sagte, er solle schnell in Michael Jacksons Schlafzimmer eilen, weil der Sänger "eine schlechte Reaktion" habe.
"Er [Murray] packte dann eine Handvoll Flaschen oder Ampullen und wies mich an, sie in eine Tasche zu packen", sagte Alvarez.
Alvarez sagte, Murray wies ihn an, einen Infusionsbeutel zu nehmen, wo "eine milchige Substanz" im Inneren sei, und legte es mit den anderen Flaschen in eine Plastiktüte, die innerhalb einer Tragetasche gelegt wurden. Er sagte, er wisse nicht, wo die Säcke hingebracht worden sind.
Die Anwälte glauben, dass die Anhörung bis zu zwei Wochen andauern könnte, und am Ende wird der Richter entscheiden, ob es genügend Beweise gibt, um Dr. Murray wegen Totschlags vor Gericht stehen zu lassen.

Quelle: latimes.com, abcnews.go.com & MJFC JAM
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Blanket » 6. Jan 2011, 23:48

Anhörung im Fall gegen Dr. Murray: 2. Tag

Auf TMZ ( http://www.tmz.com/2011/01/04/michael-j ... fol-death/ ) gibt es Zusammenfassungen der Aussagen seit Anhörungsbeginn. Bei der gestrigen Anhörung waren von Michaels Familie u.a. Janet, La Toya, Randy, Joseph und Katherine Jackson anwesend. Nachstehend die heutigen Zeugenaussagen:

Nach den Aussagen von Alberto Alvarez, Logistikchef: Er ist nach 12:17 PM ins Schlafzimmer gekommen und sah Michael reglos daliegen. Murray sagte ihm, Michael hätte eine “allergische Reaktion” gehabt. Dr. Murray bat ihn (vor dem Notruf) Flaschen in einen Sack zu packen und einen Infusionsbeutel mit einer milchigen Substanz darin, vom Infusions-Ständer zu entfernen. (Die Strafverfolgung glaubt, dass es sich bei der milchigen Substanz um Propofol handelte.) Ein zweiter Infusionsbeutel wurde da gelassen. Dann bat ihn Murray, den Notruf 911 zu wählen.

Im Kreuzverhör mit Murrays Anwalt Ed Chernoff räumt Alberto Alvarez ein, dass er der Polizei nicht erzählte, dass ihn Murray anwies, Flaschen zu beseitigen. Er bekannte auch, dass er seine Geschichte möglicherweise (an Medien) verkauft hatte.

Nach den Aussagen von Kai Chase, Köchin: Dr. Murray kam in Panik die Treppe runter und forderte Prince auf, mitzukommen. Michael machte gerade eine extrem gesunde Diät. Sie fand es merkwürdig, dass am 25. Juni die “toskanische weisse Bohnen-Suppe” unangetastet dastand. Sie hatte diese in der Nacht davor für Michael und Dr. Murray bereit gestellt.

Nach den Aussagen von Richard Senneff, Sanitäter: Er traf vier Minuten nach dem 911 Notruf in Michaels Haus ein. Seiner Ansicht nach, war Michael bereits tot. Er müsste schon mindestens seit 20 Minuten tot gewesen sein, bevor der Notruf gewählt wurde. Michael hat wie ein Hospiz Patient ausgesehen, extrem gebrechlich. Murray sagte dem Sanitäter nur, dass er Michael das Beruhigungsmittel Lorazepam verabreicht habe. Michael sei dehydriert gewesen. Das Propofol erwähnte Murray nicht. Obwohl alle Sanitäts-Mitarbeiter Michael für tot hielten, beharrte Murray darauf, er fühle einen schwachen Puls und liess ihn ins Spital einweisen. Selbst dort war Murray noch nervös und in Schweissausbrüchen.

Im Kreuzverhör mit Murrays Anwalt anerkannte Richard Senneff, dass Michaels skelettartige, gebrechliche Erscheinung und die schwarz/bläulichen Füsse Anzeichen für eine Medikamenten-Abhängigkeit waren.

Quelle: tmz.com

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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Amadea » 7. Jan 2011, 16:23

Ich möchte euch wirklich nicht zu nahe treten, aber bitte euch, auch in meinem eigenen Interesse anzugeben, woher ihr die Übersetzungen habt, falls sie von euch stammen, wäre es auch um der Klarheit willen besser, das hinzuzusetzen. Ich mache auch Übersetzungen und veröffentliche sie in meinem eigenen Forum, und hätte es gerne, dass meine Arbeit einfach dadurch gewürdigt wird, dass der Name der Übersetzer(in) angegeben wird. Wie hier:

Phone Company -- Murray Called Everyone BUT 911
Updated 1/06/11 at 2:45pm

Telefongesellschaft -- Murray rief jedermann an, aber nicht 911 (den Notruf)

Two reps from the phone company testified in the hours surrounding the revelation that Michael Jackson was lifeless in bed, Murray was texting and calling lots of people, but never called 911.

Die Repräsentanten der Telefongesellschaft bezeugten über die Stunden rund um die Zeit, als bekannt wurde, dass Michael Jackson leblos in seinem Bett lag, dass Murray eine Menge Leute anschrieb und anrief, aber niemals den Notruf 911.

The records show Murray was sending and receiving multiple texts. Two particularly interesting ones at 12:03 and 12:04 PM ... the person Murray was texting was in Texas.

Die Aufnahmen zeigen, Murray verschickte und erhielt zahlreiche Botschaften. Zwei besonders interessante um 12.03 und 12.04 PM ... die Person, die Murray anschrieb war in Texas.

It's unclear if the texts had anything to do with the two women in Murray's office who went to a storage facility to retrieve boxes.

Es ist unklar, ob die Schreiben irgendetwas mit den zwei Frauen in Murrays Büro zu tun hatten, die zu einem Lager gingen, um Kästen zu verbergen

Murray also sent data at 12:15 and 12:18 and another text at 12:53.

Murray schickte auch Daten um 12.15 und 12.18 und einen anderen Text um 12.53.

Murray also called a number of people, including his girlfriend, Nicole Alvarez, but the only record shows 1:08 PM. This is inconsistent with what law enforcement tells TMZ -- that he was on the phone with Alvarez just after 12 noon and when Murray realized MJ was in distress he dropped the phone.

Murray rief ebenfalls eine Anzahl von Leuten an, einschließlich seiner Freundin, Nicole Alvarez, aber die einzige Aufnahme zeigt 1.08 PM an. Dies ist widersprüchlich zu dem, was die Vollzugsbehörde TMZ gesagt hat -- dass er am Telefon Alvarez hatte kurz nach 12 Uhr Mittag und wenn M. realisierte MJ in einer Notlage war und er das Telefon auflegt.

(wobei die Strafverfolgung ja wohl nicht VERPFLICHTET ist, TMZ über alle Einzelheiten zu informieren, was ich sowieso immer schon unglaublich fand -- anm.).

+++

UCLA Docs -- Michael Was DOA

UCLA Ärzte -- Michael war bereits tot bei der Ankunft.

UCLA doctors from the UCLA Medical Center testified ... Michael Jackson was dead on arrival, yet Dr. Murray told them "not to give up easily and try to save the patient."

UCLA-Ärzte vom UCLA-Krankenhauszentrum bezeugt ... Michael Jackson war tot bei der Ankunft, dennoch sagte Murray ihnen "nicht so einfach aufzugeben und den Patienten" zu retten (wieder ein Beweis dafür, dass er alles geplant hat, und sich auch hier als fürsorglicher Arzt zeigen will - anm.).

Dr. Richelle Cooper testified when Jackson arrived at UCLA there was "no signs of life."

Dr. Richelle Cooper sagte aus, als Jackson beim UCLA ankam, gab es "keine Lebenszeichen" mehr.

Dr. Cooper added Murray was not forthcoming about the drugs administered to MJ. Cooper says Murray copped to giving Michael lorazepam, but made no mention of Propofol.

Dr. Cooper fügte hinzu, Murray kam nicht heraus mit der Sprache über die Medikamente, die er an MJ verabreicht hatte. Cooper sagt Murray gab zu, Michael Lorazepam gegeben zu haben, aber keine Erwähnung von Propofol.

And this was interesting. Cooper says MJ weighed 136 lbs.

Und dies war interessant. Cooper sagt MJ wog 136 lbs (ca. 62 Kg.)

Dr. Thao Nguyen testified Dr. Murray denied giving Michael any sedatives or narcotics, other than the lorazepam.

Dr. Thao Nguyen sagte aus, Murray verneinte Michael irgendwelche Beruhigungs- oder Narkosemittel gegeben zu haben, ausgenommen Lorazepam.


TMZ

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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Blanket » 7. Jan 2011, 20:41

Anhörung im Fall gegen Dr. Murray: 3. Tag

Nachstehend das Wichtigste zu den gestrigen Zeugenaussagen am dritten Tag der gerichtlichen Anhoerung im Fall gegen Dr. Conrad Murray:

Zwei Ärzte vom UCLA Medical Center sagten aus, dass Michael Jackson bei Ankunft im Spital bereits tot war, Dr. Murray ihnen jedoch sagte „nicht einfach aufzugeben und zu versuchen, den Patienten zu retten.“ Dr. Richelle Cooper sagte ferner aus, dass Dr. Murray ihnen nicht vollständig mitteilte, welche Medikamente er Michael Jackson verabreicht hatte. Murray erwähnte lediglich, dass er Michael Jackson Lorazepam verabreicht hatte; er sagte jedoch nichts von Propofol. Dr. Cooper sagte ferner aus, dass Michael Jacksons 136 Lbs (61.7 kg) wiegte. Dr. Thao Nguyen sagte ebenfalls aus, dass Dr. Murray verneinte, Michael Jackson – mit der Ausnahme von Lorazepam – irgendwelche Beruhigungs- oder Betäubungsmittel verabreicht zu haben.

Als nächstes wurden zwei Vertreter der Telefongesellschaft in den Zeugenstand gerufen, um über die Aktivitäten auf Dr. Murrays Telefon in den Stunden um Michael Jacksons Tod herum auszusagen. Gemäss ihren Aussagen hat Dr. Murray viele Leute angerufen und zahlreichen Leuten getextet, aber er hat nie den Notruf 911 gewählt. Von den zahlreichen SMS, die Dr. Murray verschickt und erhalten hat, sind v.a. die beiden um 12:03 und 12:04 PM interessant – beide nach Texas. Es ist unklar, ob diese beiden SMS etwas mit den zwei Frauen in Murrays Büro zu tun haben, die ins Lager gingen, um gewisse Schachteln hervorzuholen.

Zuletzt sagte Martin Blount, ein weiterer Rettungssanitäter aus. Auch er bestätigte, dass Dr. Murray verneinte, Michael Jackson irgendwelche Medikamente verabreicht zu haben, während Michael Jackson leblos in seinem Schlafzimmer lag. Als er in Michael Jacksons Schlafzimmer trat, sagte Blount, schwitzte Murray heftig. Blount sagte, dass Murray den Rettungssanitätern berichtete, dass er nur eine Minute gewartet hatte, bevor er den Notruf 911 anrief. Zur Info: Ein Rettungshelfer, der zuvor ausgesagt hatte, sagte jedoch, dass er glaubte, Dr. Murray haben 20 Minuten gewartet, bevor er den Notruf getätigt hatte.

Für die Zusammenfassungen der Aussagen seit Anhörungsbeginn siehe hier ( http://www.tmz.com/2011/01/04/michael-j ... fol-death/ ).

Quelle: tmz.com

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Sorry ich weiss nicht wen Du damit alles meinst...ich will Dich auch nicht verärgern...habe die News die ich hier darüber reinstelle von dem MJ-Schweizerforum...eine Kurzzusammenfassung in Deutsch als Info...
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