Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Berichte, News und Anmerkungen zu Murray

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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 21. Okt 2011, 16:59

Michael Jackson hat sich nicht selbst getötet


Sänger Michael Jackson kann sich laut Dr. Shafer selbst kein Propofol gespritzt haben. Im Prozess um den Tod des US-Superstars (‘Earth Song’) sprach der Anästhesist Dr. Steven Shafer weiter als Experte für das Medikament Propofol.

Der Arzt ist sich laut ‘Fox News’ sicher, dass Dr. Conrad Murray seinem verstorbenen Patienten eine deutlich höhere Dosis des Narkosemittels verabreicht habe, als er zugibt. So habe man bei den toxikologischen Untersuchungen im Rahmen der Autopsie 25 Milligramm mehr Propofol im Körper des Stars gefunden, als Murray laut seiner Zeugenaussage im Juni 2009 verabreicht haben will.

Die Möglichkeit, dass der Star sich selbst das Medikament gespritzt haben könnte, hält der Experte für sehr unwahrscheinlich – schließlich sei Dr. Murray nach eigenen Angaben nur kurz nicht im Zimmer des Stars gewesen.
Dr. Shafer war der letzte Zeuge der Anklage und seine Anschuldigungen gegen den Leibarzt des großen Musikers waren niederschmetternd.

Dr. Shafer kennt sich mit Propofol besser aus als jeder andere – er hat den Beipackzettel für das Medikament verfasst. So ging er auch sehr detailliert auf die korrekte Anwendung des Narkosemittels ein und betonte, Murray habe sich bei der Behandlung von Michael Jackson nicht an die Vorgaben gehalten. Zum Beispiel sei das gefährliche Medikament nicht über eine sonst übliche Spritzenpumpe verabreicht worden, sondern über einen einfachen Tropf. Auf diese Weise konnte das Mittel viel schneller in den Organismus des Superstars kommen und zu seinem Tod führen.

Die Verteidigung Dr. Murrays führte auch ins Feld, Michael Jackson könnte sich selbst geschadet haben, indem er zusätzlich noch das Beruhigungsmittel Lorazepam einnahm. Auch dies wehrte Dr. Shafer ab und erklärte, die Menge Lorazepam im Körper des Musikers hätte nicht ausgereicht, um zum Tode zu führen.

Ab heute wird das Gericht die 15 Zeugen der Verteidigung hören und Mitte nächster Woche soll die Beweisaufnahme abgeschlossen sein.
Michael Jackson starb am 20. Juni 2009 in seinem Haus an einer Überdosis des Narkosemedikaments Propofol.

Quelle: http://www.showbiz.de/2011/10/21/michael-jackson-hat-sich-nicht-selbst-getotet/
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 22. Okt 2011, 13:21

Dr. Murray zweifelt Zeugen an

Die Verteidiger von Dr. Conrad Murray (58) stellen die Ehrlichkeit des Zeugen Dr. Steven Shafer in Frage. Der Leibarzt von Michael Jackson (†50) konnte am Freitag mit der Verteidigung im Prozess gegen ihn wegen fahrlässiger Tötung des Superstars beginnen.

Seine Verteidiger nahmen sich mit Dr. Shafer einen Zeugen der Anklage vor. Der Mediziner hatte am Mittwoch in seinem Statement Dr. Conrad Murray scharf angegriffen.

Der Amerikaner, der die Packungsbeilage zu Propofol geschrieben hat, dem Betäubungsmittel, an dessen Überdosis Michael Jackson gestorben ist, nannte Murrays Verhalten “skrupellos”. Er kam zu der Erkenntnis, dass der Musiker deshalb gestorben sei, weil sein Arzt für ungeheuerliche Verstöße gegen die medizinische Praxis verantwortlich sei.

Shafer wollte dann einige Behauptungen der Verteidigung widerlegen. Er sagte, dass es nicht wahrscheinlich sei, dass Jackson sich die tödliche Dosis selber verabreicht habe, während Murray für kurze Zeit aus dem Raum gegangen sei. Er behauptet, dass der Angeklagte “keine Ahnung” von den medizinischen Geräten hatte und er außerdem nicht das Equipment gehabt hätte, um seinen Patienten sicher zu beaufsichtigen.

Shafer nahm dann an, dass Murray dem Star mehr Propofol gegeben habe, als er 2009 gegenüber der Polizei zugegeben habe – Jackson hatte 25 Milligramm mehr in seinem System als der Mediziner angegeben hatte. Der Zeuge fand es ebenso unwahrscheinlich, dass der King of Pop an acht Tabletten von Lorazepam gestorben sei, die er hinter dem Rücken seines Arztes eingenommen haben soll. Der Anteil von Lorazepam, der bei der Autopsie im Körper gefunden sei, wäre zu gering gewesen, um zum Tod zu führen.

Murrays Verteidiger Ed Chernoff griff daraufhin Shafner an: “Das ist eine kühne Behauptung, nicht wahr?” “Es ist ein ehrliches Statement”, gab Shafer zurück.

Nachdem er stundenlang von der Verteidigung in die Mangel genommen wurde, gab der Mediziner zu, dass es “möglich” gewesen sei, dass Jackson seinen Tod herbeigeführt hätte, dass er aber immer noch glauben würde, dass es Murrays Fahrlässigkeit gewesen sei, die zu dem tragischen Ereignis geführt hätte.

Nächste Woche wird Dr. Paul White als Zeuge der Verteidigung aufgerufen werden. Er ist seit 30 Jahren ein Kollege von Dr. Shafer. White wurde von der Verteidigung beauftragt, eine eigene Propofol-Studie zu machen. Das Mittel wurde an Beagle getestet und bewies, dass man nicht daran stirbt, wenn man es oral zu sich nimmt.

Deshalb hatte die Verteidigung diese These auch wieder fallen gelassen und behauptet nun, dass Jackson sich das Mittel selber gespritzt hätte. Die Tierschutzorganisation PETA hat bei der Landwirtschaftsbehörde Beschwerde gegen Dr. White wegen Tiermisshandlung eingereicht.

Der Prozess gegen Dr. Conrad Murray wird am Montag fortgesetzt.
Quelle: http://www.showbiz.de/2011/10/22/michael-jackson-dr-murray-zweifelt-zeugen-an/
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 24. Okt 2011, 21:47

Dr. Murray’ Anwälte kommen nicht miteinander klar

In der Verteidigung des Michael-Jackson-Arztes hat Rechtsanwalt Ed Chernoff die Führung; er soll sehr unzufrieden damit sein, wie ein anderer Anwalt, Michael Flanagan, einige der Zeugen befragt hat.

Der Texaner Chernoff wohnte zunächst während der Gerichtsverhandlungen bei Flanagan, soll jedoch jetzt in ein Hotel gezogen sein. Diese Woche soll das Verteidigerteam sein Plädoyer vorbringen, doch die Stimmung zwischen den Juristen wird immer frostiger.

“Ed gefiel nicht, wie Michael die Zeugen der Anklage behandelt hat. Ed hatte das Gefühl, dass Michael seine Fragen zu aggressiv und sarkastisch formulierte, und dass er den Zeugen dabei half, offene Punkte zu klären, die eher der Anklage als der Verteidigung halfen.Die Lage wurde sehr angespannt und Ed ist in ein Hotel in Santa Monica gezogen”, verriet ein Insider ‘Radar.Online.com’.

Murray war der persönliche Arzt von Michael Jackson (†50), als der 2009 an einer Überdosis Propofol starb. Der Mediziner wurde daraufhin wegen Totschlags angeklagt. Das Mittel wird normalerweise benutzt, um OP-Patienten im Krankenhaus zu betäuben, aber Jackson bekämpfte damit seine Einschlafprobleme. Murray bestreitet, ihm die tödliche Dosis verabreicht zu haben.

Vergangene Woche wurde der Anästhesist Dr. Steven Shafer in den Zeugenstand gerufen. Er schrieb die Packungsbeilage für Propofol und vertrat die Ansicht, Jacksons Tod sei durch Murrays “ungeheuerliche Verstöße” gegen die gängige medizinische Praxis eingetreten. Er nannte Murray “ahnungslos” und lehnte die Aussage von Murrays Verteidigern, dass Jackson sich die Droge selbst verabreicht habe, vehement als “unwahrscheinlich” ab.

Als Chernoff dann Dr. Shafer befragte, soll das für Wirbel im Gericht gesorgt haben, da Anwalt Flanagan sich viele Monate auf diese Befragung vorbereitet haben soll: “Michael war gründlich vorbereitet und wartete nur darauf, Widersprüche in Dr. Shafers Aussagen in der vorangegangenen Befragung aufzudecken”, verriet der Augenzeuge. “Als Ed Michael sagte, dass er Dr. Shafer selbst befragen werde, fühlte der sich, als habe man ihm den Boden unter den Füßen weggezogen … Ed und Michael reden jetzt kaum noch ein Wort miteinander. Michael wurde im Grunde erst einmal kaltgestellt.”

Janet Jackson, die am Mittwoch, Donnerstag und Samstag in Melbourne auftreten sollte, ließ derweil verkünden, dass sie einige Shows ihrer Australien-Tour in den November verschiebt, um bei der Gerichtsverhandlung gegen Dr. Conrad Murray anwesend sein zu können.
Quelle: http://www.showbiz.de/2011/10/24/michael-jackson-dr-murray-anwalte-kommen-nicht-miteinander-klar/
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 24. Okt 2011, 21:48

Im Jackson-Prozess ist die Verteidigung dran
Nach vier Wochen, in denen die Anklage ihre Belastungszeugen präsentieren konnte, hat am Montag im Prozess gegen den Leibarzt von Michael Jackson die Verteidigung damit begonnen, ihre Entlastungszeugen aufzurufen.

Als erste Zeugin der Verteidigung sagte die Polizeibeamtin Dona Norris aus, die am Tag von Jacksons Tod im Juni 2009 den Notruf entgegengenommen hatte. Die in den vergangenen Wochen von der Staatsanwaltschaft präsentierten Aussagen belasteten Conrad Murray schwer.

So warf ihm der Anästhesie-Experte Steven Shafer vor, mit wiederholten und gravierenden Verstössen bei der Verwendung des Betäubungsmittels Propofol den Tod des Popstars herbeigeführt zu haben. Murray wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Er hat sich nicht schuldig bekannt.

Quelle: http://www.bielertagblatt.ch/News/Ausland/218776#ancContent
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 25. Okt 2011, 19:35

Bringt die Verteidigung die Wende im Prozess gegen Michael Jacksons Leibarzt

Müssten die zwölf Geschworenen im Prozess gegen Michael Jacksons Leibarzt bereits jetzt ein Urteil Fällen, spräche so ziemlich alles gegen den Angeklagten. Die Verteidigung versucht nun eine Verurteilung abzuwenden.

Schwer wiegen die Aussagen der 33 Zeugen der Anklage, die in den vergangenen Wochen seit Prozesseröffnung ausgesagt hatten. Die Aussagen von insgesamt 15 weiteren Zeugen sollen nun in den kommenden Tagen dabei Helfen, eine Verurteilung von Dr. Conrad Murray doch noch abzuwenden. Keine leichte Aufgabe, wurden bereits zwei Strategien der Verteidigung durch vorherige Aussagen zunichte gemacht.

Bereits zwei Strategien der Verteidigung widerlegt
Mehrere Mediziner hatten eindeutig widerlegt, dass Jackson, wie von der Verteidigung behauptet, das Narkosemittel Propofol getrunken und so seinen Tod selbst herbeigeführt haben soll, denn das Mittel kann, so sind sich die Fachmänner einig, durch orale Einnahme nicht tödlich wirken. Ebenso unwahrscheinlich erscheint es den Medizinern, dass sich der King of Pop das Mittel selbst gespritzt haben soll.

Verteidigung wirft Jackson Tablettenmissbrauch vor
Jetzt plädiert die Verteidigung auf Tablettenmissbrauch: Von seinem Leibarzt unbemerkt soll Michael Jackson acht Tabletten des Beruhigungsmittels Lorazepam eingenommen haben, die zusammen mit dem verabreichten Propofol seinen Tod herbeigeführt haben sollen. Diese These sollen jetzt etliche Mediziner belegen. Außerdem sollen Zeugen aussagen, dass Polizei und Staatsanwaltschaft alles andere als ordentliche Arbeit geleistet haben.

Wird Murray selbst aussagen?
Ob das alles ausreicht, die Geschworenen doch noch von der Unschuld des Angeklagten zu überzeugen, wird sich zeigen. Ein letzter Schritt Murray vor einem Schuldspruch zu bewahren könnte eine Berufung in den Zeugenstand und eine eigene Aussage über den Morgen des 25. Juni 2009 sein. Doch auch soweit muss es erst einmal kommen.
Quelle:http://www.noows.de/lifestyle/bringt-die-verteidigung-die-wende-im-prozess-gegen-michael-jacksons-leibarzt-6279
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 27. Okt 2011, 21:02

Frühere Patienten nehmen Jackson-Arzt in Schutz

Ehemalige Patienten haben den früheren Leibarzt von Michael Jackson im Prozess wegen fahrlässiger Tötung des Popstars in Schutz genommen.

Fünf Zeugen für die Verteidigung sagten vor dem Gericht in Los Angeles am Mittwoch aus, dass der Herzspezialist Conrad Murray (58) sie sehr gut betreut habe. Murray sei der «beste Arzt», den er kenne, bescheinigte der frühere Herzpatient Andrew Guest dem Angeklagten. «Nur seinetwegen bin ich heute noch am Leben.»

Die 82-jährige Ruby Mosley lobte Murrays Gewissenhaftigkeit und seine Bereitschaft, bedürftige Patienten ohne Entgelt zu behandeln. Murray war von den Aussagen sichtlich bewegt und wischte sich mehrmals Tränen aus den Augen.

Die Anklage hatte in den vergangenen Wochen ein anderes Bild des Arztes gezeichnet: Sie porträtierte den früheren Leibarzt des Popstars als geldgierig und inkompetent. Er soll von Jackson 150 000 Dollar monatlich bekommen haben.

Murray wird vorgeworfen, im Juni 2009 den Tod des King of Pop mit einer Überdosis des Narkosemittels Propofol verursacht zu haben. Die Verteidiger wollen Jackson dagegen als medikamentensüchtigen Patienten darstellen, der ohne Wissen seines Arztes selbst zu der tödlichen Dosis gegriffen habe. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem Mediziner bis zu vier Jahre Haft und der Entzug seiner Arztlizenz.

Der Prozess läuft inzwischen in der fünften Woche. Es wird nicht erwartet, dass Murray selbst in den Zeugenstand tritt. Richter Michael Pastor sagte dem Angeklagten am Mittwoch, dass es einzig Murrays Entscheidung sei, sich selbst zu verteidigen. Er habe selbstverständlich das Recht, nichts zu sagen. (dpa)
Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/Fruehere-Patienten-nehmen-Jackson-Arzt-in-Schutz-id17291576.html
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 28. Okt 2011, 21:37

Verteidigung zieht neue Karte

Die Verteidigung im Prozess gegen den früheren Arzt von Michael Jackson zieht eine neue Karte. Mit wissenschaftlichen Befunden will sie beweisen, dass Jackson sich selbst die tödliche Dosis des Betäubungsmittels Propofol verabreicht hat.
Mit wissenschaftlichen Befunden zu ihrer Theorie, dass Michael Jackson sich selbst die tödliche Dosis des Betäubungsmittels Propofol verabreicht hat, zieht die Verteidigung im Prozess gegen den früheren Arzt des Popstars eine neue Karte. Bei einer für Freitag angesetzten Anhörung sollte ein Propofol-Experte erklären, wie Jackson sich im Juni 2009 selbst das Mittel gegeben haben könnte, nachdem Arzt Conrad Murray den Raum verlassen hatte.

Die neue Argumentation beruht nach Angaben der Verteidigung auf kürzlich durchgeführten Tests an Proben aus Jacksons Autopsie und der Simulation des Zusammenspiels von Propofol und einem weiteren Beruhigungsmittel. Die Anklage hingegen sieht als einzig mögliches Szenario, dass Murray Jackson das Mittel verabreichte und den Raum verließ, als er glaubte, der Sänger schlafe. Murray ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, durch die Verwendung von Propofol den Tod Jacksons herbeigeführt zu haben. Der Arzt hat sich für nicht schuldig erklärt.
Quelle: http://www.focus.de/panorama/vermischtes/jackson-prozess-verteidigung-zieht-neue-karte_aid_679242.html
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 31. Okt 2011, 21:58

Neue Vorwürfe gegen Jackson-Arzt Murray

Im Prozess um den Tod von Michael Jackson ist ein Zeuge der Verteidigung heute zum Zeugen der Anklage geworden. Der Sachverständige Paul White sagte vor Gericht in Los Angeles aus, der angeklagte Arzt Conrad Murray sei fahrlässig bei der Pflege seines berühmten Patienten gewesen. Jackson war im Juni 2009 an einer Überdosis Propofol gestorben. Die Anklage wirft Murray vor, Jackson zu viel von dem Narkosemittel verabreicht zu haben.

„Ohne sorgfältige Überwachung am Bett des Patienten könnte es gefährlich sein“, sagte der Narkosespezialist der „Los Angeles Times“ zufolge zum Einsatz von Propofol bei Jackson. Die Verabreichung außerhalb eines Krankenhauses widerspreche allen ärztlichen Standards. Am Freitag hatte seine Aussage die Position der Verteidigung gestützt. Demnach könnte sich Jackson das letztlich tödliche Anästhetikum Propofol selbst gespritzt haben.

White ist laut Terminrolle der letzte Zeuge. Wenn nicht noch Anklage oder Verteidigung mit Überraschungszeugen aufwarten, wäre dann die Beweisaufnahme abgeschlossen und nach den Plädoyers von Anklage und Verteidigung könnte der Fall an die Geschworenen gehen.

Quelle: http://orf.at/stories/2087159/
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Amadea » 1. Nov 2011, 19:51

Murray
Michael Jacksons Leibarzt wird nicht aussagen
01.11.2011, 19:07 Uhr abendblatt.de

Murray wird vorgeworfen, Jackson das Narkosemittel gespritzt zu haben. Der Prozess um den "King of Pop" steht vor dem Abschluss.

Los Angeles. Tritt er in den Zeugenstand oder nicht? Diese Frage wird in den USA derzeit heiß diskutiert. Der neueste Stand: Der frühere Leibarzt von Michael Jackson, Conrad Murray, wird nicht vor Gericht aussagen. Am Dienstag wurde vor Gericht in Los Angeles bekannt, dass der wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Mediziner nicht in den Zeugenstand treten wird. Bis zuletzt stand es auf der Kippe, ob der Herzspezialist in dem Verfahren selbst das Wort ergreifen würde. Wie das Internetportal „Tmz.com“ berichtete, waren Murrays Anwälte unterschiedlicher Meinung, ob der Kardiologe aussagen sollte.

[...]

Der Jury liegt bisher nur der Text einer zweieinhalbstündigen, polizeilichen Vernehmung Murrays vor. Das Verhör fand im Juni 2009, zwei Tage nach Jacksons Tod durch ein Narkosemittel, statt. Damals lag der Befund der toxikologischen Untersuchung des Leichnams noch nicht vor. Ebenso wenig war bekannt, dass Murray etwa 20 Minuten lang Telefongespräche führte, während sein Patient im Sterben lag.

Bei der Verhörung des bekannten Narkosespezialisten Paul White kam es am Montag zu einem Eklat. Richter Michael Pastor ermahnte den Zeugen der Verteidigung mehrmals, Informationen auszuklammern, die er im Gespräch mit dem angeklagten Murray erhalten hatte. Ungeachtet der Aufforderung unterbreitete White der Jury weiter Einzelheiten, die er von Murray und nicht aus unabhängigen Quellen erfahren hatte.

Daraufhin bat Richter Pastor die Geschworenen, den Saal zu verlassen. Er drohte dem Zeugen eine Strafe von 1000 Dollar (720 Euro) an, weil er trotz Verwarnung weiter aus der Unterredung mit dem Angeklagten zitiert hatte. White hatte sich schon Anfang des Monats den Unmut des Richters zugezogen, als er den Prozess im Internet kommentierte.


Am Freitag hatte White noch die Position der Verteidigung gestützt. Demnach könnte sich Jackson das letztlich tödliche Anästhetikum Propofol selbst gespritzt haben. Am Montag allerdings räumte er ein, dass der angeklagte Arzt fahrlässig bei der Pflege seines berühmten Patienten gewesen sei. "Ohne sorgfältige Überwachung am Bett des Patienten könnte es gefährlich sein“, sagte der Experte zum Propofol-Einsatz bei Jackson. Außerdem widerspreche die Verabreichung außerhalb eines Krankenhauses allen ärztlichen Standards, sagte White vor Gericht. (dpa/abendblatt.de)

http://www.abendblatt.de/vermischtes/ar ... sagen.html

Kommentar:
Nun wird's bald zu Ende gehen.
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 3. Nov 2011, 21:40

Schlussplädoyers im Prozess um Jacksons Tod beginnen

m Prozess um den Tod von US-Popstar Michael Jackson haben die Schlussplädoyers begonnen. Bald müssen die Geschworenen entscheiden ob Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray die Schuld am Tod des Musikers trägt. Murray ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.
Mit dem Beginn der Schlussplädoyers ist der Prozess um den Tod von US-Popstar Michael Jackson in die letzte Phase gegangen. Kurz bevor sich die Geschworenen zu ihren Beratungen über das Urteil zurückziehen sollten, bekräftigte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag vor dem Gericht in Los Angeles ihre Überzeugung, wonach der wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Leibarzt Conrad Murray Schuld am Tod des „Kind of Pop“ ist. Die Beweislage sei erdrückend, sagte Staatsanwalt David Walgren. Murray habe mit „krimineller Nachlässigkeit“ gehandelt. Er habe Jacksons Tod im Juni 2009 verursacht, er sei verantwortlich dafür, dass Jacksons Kinder Prince, Paris und Blanket keinen Vater mehr hätten.

„Für sie endet dieser Fall nicht heute, morgen oder am nächsten Tag, für Michaels Kinder wird dieser Fall ewig dauern, denn sie haben keinen Vater mehr“, sagte der Staatsanwalt. „Sie haben keinen Vater wegen der Taten von Conrad Murray.“

Laut Anklageschrift soll der 58-jährige Arzt dem Popstar als Einschlafhilfe eine Überdosis des Schlafmittels Propofol gespritzt und ihn dann vernachlässigt haben. Das Argument der Verteidigung, Jackson sei medikamentenabhängig gewesen und könne sich das tödliche Propofol selbst verabreicht haben, als Murray nicht im Raum war, ließ Walgren nicht gelten: Der Arzt habe die Pflicht, über die Medikamente seines Patienten zu wachen. „Der Arzt ist der Entscheider“, sagte er. „Der Arzt verfügt über das medizinische Wissen (...) und entscheidet letztlich über das Wohlergeben des Patienten.“ Nach der Anklage sollte Murrays Verteidiger Ed Chernoff das Wort erhalten.

Nach den Schlussplädoyers muss sich dann die Jury zu ihren Beratungen zurückziehen. Richter Michael Pastor las den sieben Frauen und Männern ihre Leitlinien vor und betonte, es gelte zunächst die Unschuldsvermutung. „Nichts, was die Verteidiger oder die Staatsanwaltschaft sagen, stellt einen Beweis dar. Nur die Aussagen der Zeugen sind Beweise.“ Pastor verlas auch noch einmal die Anklageschrift und erläuterte den Vorwurf der „kriminellen Vernachlässigung“, wonach jemand so nachlässig handelt, dass er einen anderen Menschen schwer verletzt oder tötet.
In dem Ende September begonnenen Prozess sagten insgesamt 49 Zeugen aus, darunter medizinische Sachverständige, Ärzte und Sanitäter. Im Falle eines Schuldspruchs wegen fahrlässiger Tötung drohen Murray bis zu vier Jahre Haft.

Quelle: http://www.focus.de
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