Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Berichte, News und Anmerkungen zu Murray

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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 7. Jan 2011, 23:08

Amadea hat geschrieben:Ich möchte euch wirklich nicht zu nahe treten, aber bitte euch, auch in meinem eigenen Interesse anzugeben, woher ihr die Übersetzungen habt, falls sie von euch stammen, wäre es auch um der Klarheit willen besser, das hinzuzusetzen. Ich mache auch Übersetzungen und veröffentliche sie in meinem eigenen Forum, und hätte es gerne, dass meine Arbeit einfach dadurch gewürdigt wird, dass der Name der Übersetzer(in) angegeben wird.


Liebe Amadea,

da wir hier bei Berichten immer die Quellenangaben reinsetzten,
weißt Du woher die Berichte und damit auch die Übersetzungen stammen.
Hoffe diese Info hilft Dir weiter.

Liebe Knuddelgrüße
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 7. Jan 2011, 23:11

Dr Murray Fall: Zusammenfassung vom Donnerstag

Ein Sanitäter wurde zum gemieteten Haus von Michael Jackson am 25. Juni 2009 entsandt und er sah wie der Arzt des Sängers drei Fläschchen Lidocain vom Boden aufhebte und während den Wiederbelebungsversuchen des King of Pop in eine Tasche steckte.
Rettungsassistent Martin Blount bezeugte am Donnerstag, dass er überrascht war, die Fläschchen von Lidocain zu sehen, weil Dr. Conrad Murray den Sanitätern keinen Hinweis auf gegebene Medikamente gab. Er sagte auch, dass Murray auch eine Injektionsnadel an einem Punkt verwenden wollte, wo es die Sanitäter es aber ablehnten.
Er beschrieb Murray als wild und heftig schwitzend zu der Zeit.

Andere Zeugen die gealden wurden, waren Ärzte des UCLA Medical Center in Los Angeles.
Dr. Cooper Richelle sagte aus, dass, als Jackson am UCLA angekommen war ,es "keine Anzeichen von Leben" gab. Dr. Cooper fügte hinzu, dass Murray nicht über die zuvor verabreichten Medikamente erzählte. Er erwähnte nur Lorazepam, machte aber keine Erwähnungen zu Propofol.
Dr. Thao Nguyen bezeugte, dass Murray bestritt Michael Jackson keine Beruhigungs-oder Betäubungsmittel gegeben zu haben als Lorazepam.

Andere Beweise des Telefonunternehmens von Murray ergaben, dass während des Zeitraums, als der Arzt die Vitalfunktionen von Michael Jackson überprüfte, er am Telefon sprach und SMS Nachrichten versendet hat, aber darunter kein Notruf zu finden sei.
In diesen ca. fünf Stunden hat Murray entdeckt, dass sein Patient den Atmung angehalten hatte, er hatte 11 Telefongespräche mit zwei verschiedenen Telefonen. Drei "Back-to-back-Gespräche" à 45 Minuten direkt zu dem Zeitpunkt, so die Staatsanwälte, als der Arzt den Herzstillstand von Michael Jackson erkannte.
Während dieser Zeit empfing oder versendete Murray 5 SMS - Nachrichten von seinem iPhone aus. Seine Telefongespräche über das Telefon und einem Handy inbegriffen, waren Anrufe bei seiner Praxis in Las Vegas, seine Klinik in Houston, einem Arbeitnehmer und einem anderen Arzt. Mit allen Teilnehmern hat er insgesamt 1 1/2 Stunden innerhalb von 5 Stunden geredet.
Das Telefon zeigt auch deutlich den verzweifelten Anruf von Murray bei dem persönlichen Assistenten von Michael Jackson und zwei Kurzmitteilungen, die er innerhalb einer Minute oder zwei in der Zeit gesendet hatte, als er merkte, dass Michael Jackson in Schwierigkeiten war, so die Staatsanwaltschaft.

Quelle: AP, latimes.com, TMZ.com & MJFC JAM
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 8. Jan 2011, 00:14

Michael Fans fordern eine Steigerung der Anklage gegen Conrad Murray

Nach nur wenigen Tagen der Anhörung von Zeugen, wird es bereits offensichtlich, dass die Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen Conrad Murray der Schwere des Verbrechens nicht gerecht wird; Murray ist der Doktor, der beschuldigt wird Michael Jacksons Tod verursacht zu haben. Michael Jacksons Fans und Anhänger mobilisieren sich nun um den Staatsanwalt dazu zu bringen in diesem Fall die Anklage auf Mord 2. Grades zu steigern. Fans bitten Steve Cooley, den District Staatsanwalt von LA, sowie David Walgren den stellvertr. District Staatsanwald, sowie den Superior Court Richter Michael Pastor, die Anschuldigungen gegen Murray erneut zu evaluieren, um sie auf Mord 2. Grades zu intensivieren. Die bisherigen Zeugenaussagen sollten außerdem zu der Hinzufügung führen von: Verursachung eines Unfalltodes, rücksichtslose Gefährdung, rücksichtsloses Verhalten, Verschwörung, Behinderung der Justiz und alle weiteren Verbrechen, die durch die Zeugenaussagen bestätigt wurden.

Mord 2. Grades ist vereinfacht definiert als 1) ein beabsichtigtes Töten, welches nicht im Vorhinein geplant war, noch begründet durch ‚glühende Leidenschaft‘ verübt wurde oder 2) ein Töten begründet durch gefährdendes Verhalten und die offensichtliche Verletzung der Sorgfalt gegenüber menschlichem Leben.

Jetzt schon, weisen die Zeugenaussagen darauf hin, dass Michael Jackson einige Zeit bevor Murray tatsächlich 911 (den Notruf) wählte, tot war. Außerdem wurde durch die Aussagen bereits offengelegt, dass Murray, ein Kardiologe, nicht gewusst haben soll wie ein Patient korrekt wiederzubeleben ist; er hatte nicht die Ausrüstung bereit, um Michael Jackson dieses gefährliche Anästhetikum zu verabreichen. Dies und weitere Faktoren deuten ausdrücklich mehr in Richtung einer Anklage von Mord 2. Grades als fahrlässige Tötung.

Die vor dem eigentlichen Gerichtsverfahren stattfindende Anhörung hat gerade erst begonnen und es wird erwartet, sie wird 2 Wochen andauern, doch jetzt schon weist alles darauf hin, dass Murray ‚offensichtlich mit absoluter Missachtung seiner Sorgfaltspflicht gegenüber jeglichem menschlichen Leben‘ gehandelt hat. Fans und Anhänger von Fairness und Gerechtigkeit im Amerikanischen Justizsystem organisieren sich, um dafür zu sorgen, dass Murray umfassend zur Verantwortung gezogen wird, dass er aktiv die Welt um Michael Jackson beraubt hat, drei Kindern den Vater, eine kulturelle Legende und Ikone der Unterhaltungsbranche. Petitionen sind geplant, außerdem Internet Aufrufe zu Aktionen sowie Anzeigen in den Printmedien. Die Mächtigkeit dieser vereinten Stimmen sollte nicht unterschätzt werden.

Um die Forderung zu unterstützen kann man bei der Petition mitmachen!
http://www.petitiononline.com/justs4MJ/petition.html
Quelle: Mechthild Boettger, The Michael Jackson Accountability Network & MJFC JAM
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Blanket » 8. Jan 2011, 16:35

Anhörung im Fall gegen Dr. Murray: 4. Tag

Nachstehend das Wichtigste zu den gestrigen Zeugenaussagen am vierten Tag der gerichtlichen Anhörung im Fall gegen Dr. Conrad Murray:

Dr. Murrays Anwalt hat das Fundament für ihre Verteidigungsstrategie gelegt, dass Michael Jackson sich die tödliche Injektion von Propofol selbst zugeführt hatte. Murrays Anwalt fragte die Gerichtsmedizinerin Elissa Fleak zwei Fragen: 1) Wurden vom Infusionsbehälter Fingerabdrücke genommen? 2) War es möglich, dass Michael Jackson die Spritzen vom Bett aus erreichen konnte.

Elissa Fleak sagte aus, dass ihre Mitarbeiter 12 Flaschen Propofol in Michael Jacksons Zuhause gefunden hatten. Zwei Flaschen waren im Schlafzimmer von Michael Jackson bei dessen Tod, die anderen 10 Flaschen wurden in einem Schrank in der Nähe des Schlafzimmers gefunden. Eine der Flaschen, die im Schlafzimmer waren, lag in der Nähe des Nachttisches und war leer. Zusätzlich zu Propofol wurde ein Medizinschrank voll von verschiedenen Medikamenten (u.a. Lorazepam, Diazepam, Temazepam, Trazodone, Flomax, Clonazepam, Tizanidine, Hydrocodone, Lidocain and Benoquin) gefunden sowie gebrauchte Spritzen und Nadeln und eine ungeöffnete Schachtel mit Injektionsnadeln, intravenösen Kathetern und Ampullen.

Die aktuelle Freundin von Dr. Conrad Murray, Nicole Alvarez, sagte aus, dass Murray zwischen April und Juni 2009 zahlreiche Pakete zu ihrer Wohnung in Los Angeles geschickt hatte. Sie habe aber nie in die Pakete reingeschaut und könne nicht sagen, was sie beinhalten. Gemäss früheren Dokumeten (vom Oktober 2009) von den Untersuchungsbehörden sollen diese Pakete von Murrays Apotheke in Las Vegas versandt worden sein und u.a. Propofol enthalten haben. Nicole Alvarez soll am Todestag von Murray angerufen worden sein, als dieser mit Michael Jackson in der Ambulanz unterwegs ins Spital war; die Staatsanwaltschaft fragte sie zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht weiter nach diesem Anruf. Die Verteidigung verzichtete auf das Kreuzverhör.

Sade Anding, Freundin von Dr. Conrad Murray im Juni 2009, sagte aus, dass Dr. Murray 25 Minuten gewartet hatte, nachdem er merkte, dass Michael Jackson nicht mehr am Leben war und bevor er den 911 Notruf machte. Anding war zum Zeitpunkt von Michaels Tod in Houston und sagte aus, dass sie von Murray um ca. 12:30PM einen Anruf erhielt (gemäss Telefonverzeichnis hatte dieser Anruf um 11:51AM Pacific Time (PT) stattgefunden). Anding berichtete, wie Murray sie am Telefon fragte, wie es ihr ginge und sie erzählte ihm von ihrem Tag. Nach einer Weile merkte sie, dass Murray nicht mehr am Apparat war. Dann hörte sie im Hintergrund Aufregung, wie wenn das Telefon in der Tasche war, und sie hörte „Husten und Stimmen“ – wobei sie sagte, dass sie die Stimme nicht als die von Murray wiedererkannte. Der ganze Anruf soll fünf Minuten gedauert haben. Da der 911 Notruf erst um 12:21PM PT gemacht wurde, bedeutet dies – wenn Murray tatsächlich realisiert hatte, dass Michael Jackson um ca. 11:55AM PT in Not war – dass der Notruf erst nach einer 25-minütigen Verzögerung gemacht wurde.

Quelle: tmz.com, newsobserver.com, Associated Press

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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Mjj forever » 8. Jan 2011, 21:29

Hallo,
das habe ich in Amerika gefunden...

Alvarez said the 911 operator told them to move Jackson to the floor to administer CPR. There, Alvarez said, he did while Murray gave the singer mouth-to-mouth resuscitation.

“After the second time, he gave a breath, he came up and said, 'You know, this is the first time I give mouth to mouth, but I have to do it, he’s my friend,'" Alvarez said.

Alvarez sagt der 911 Mitarbeiter sagte ihm er solle Jackson auf den Boden legen für das CPR. Alvarez sagt, er machte die Herzmassage während Murray dem Sänger eine Mund zu Mund Beatmung gab.

"Nach dem zweiten Mal, als er ihn beatmete - kam er hoch und sagte "Du weißt, es ist das erste Mal das ich Mund zu Mund gebe, aber ich muss es machen, er ist mein Freund" sagte Alvarez.


Alles könnt ihr hier in englisch nachlesen

http://latimesblogs.latimes.com/lanow/2 ... death.html

Ich habe es meinem Mann erzählt. Er sagte dazu nur - Murray war sich zu dem Zeitpunkt wohl schon klar, dass es zu einem Prozeß kommt und wollte sich mit der Äußerung absichern.


Viele Grüße
Brigitte
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 9. Jan 2011, 22:09

Michael Jackson's personal physician could be offered a deal
Sunday January 9,2011
By Mike Parker in Los Angeles

MICHAEL JACKSON’S personal physician could be offered a deal that would help him escape up to four years in jail, a leading prosecutor believes.
Lawyer Truc Do says Dr Conrad Murray is being “pushed towards” admitting guilt over the singer’s death.
The heart specialist, who is on £48,000 bail, is halfway through a pre-trial hearing on a charge of involuntary manslaughter, to which he has pleaded not guilty.
Dr Murray, 57, admits he supplied the hospital anaesthetic Propofol to Jackson but insists the singer gave himself the overdose that killed him.
Ms Do, who secured a murder conviction against record producer Phil Spector in 2009, yesterday claimed that the Los Angeles District Attorney’s Office chose a two-week hearing rather than a two-day version to prompt Dr Murray into accepting a deal.
She said: “They are hoping an overwhelming display of evidence might push him into considering a plea deal. Hearing all the evidence in advance can be a reality check.”
Ms Do said Dr Murray could feel “so overwhelmed” by the end of a second week that he accepts a plea deal rather than face a jury trial. If convicted by a jury, Dr Murray could face up to four years behind bars, the maximum under California law for involuntary manslaughter. If the cardiologist accepts a plea deal, however, he could escape jail completely with a suspended sentence.
Witnesses have already challenged Dr Murray’s version of events on the day Jackson, 50, died in a rented LA mansion in 2009.
Richard Senneff, the first paramedic to see the star’s body, said he believed the cardiologist was lying about what drugs Jackson had taken, adding: “What he said just didn’t add up.”
Whether or not he accepts a deal, Dr Murray is almost certain to face medical disciplinary proceedings.A source close to the Jackson family said: “Ideally, they want to see Dr Murray punished with prison time but Michael’s mother Katherine is beginning to warm to the idea of him doing a deal.
“That would ensure Michael’s oldest child, Prince Michael, does not have to go through the nightmare of testifying under oath in front of a jury.”
As the Sunday Express has revealed, Michael, 13, is likely to be called to give evidence in the next few days.
The family source added: “He’s a brave kid but it will be an ordeal.”

Quelle: http://www.dailyexpress.co.uk/posts/view/221964/Jail-deal-for-Michael-Jackson-doctor/
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 10. Jan 2011, 22:00

Conrad Murray: Anhörung offenbart Seltsames

Los Angeles. Die derzeit stattfindende Anhörung des Jackson-Leibarztes, Conrad Murray, fördert immer eigenartigere Aspekte zu Tage. So habe Murray einer Zeugenaussage zufolge mit einer Bekannten telefoniert, während der Popstar Michael Jackson mit dem Tod rang. Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Leibarzt des “King of Pop” vor, Jackson am 25. Juni 2009 eine tödliche Dosis Propofol und andere Beruhigungsmittel verabreicht zu haben. Außerdem soll bewiesen werden, dass Murray bis zu 21 Minuten wartete, bevor er den Rettungsdienst rief.
Sade Anding, ehemaliger Lebensgefährtin von Conrad Murray, sagte am Freitag in Los Angeles aus, sie habe am Vormittag vor Jacksons Tod einen Anruf von Murray erhalten. Im Hintergrund habe sie einen Tumult mitbekommen. So sei ein Husten und Gemurmel vernehmbar gewesen. An einem bestimmten Punkt des Gesprächs sei ihr bewusst geworden, dass der Arzt ihr überhaupt keine Aufmerksamkeit mehr widmete.
Den Unterlagen zufolge rief Murray um 11.51 Uhr Ortszeit bei Anding an. Die Zeugin erklärte, sie sei dann fünf oder sechs Minuten lang in der Leitung geblieben. Etwa eine halbe Stunde später, um 12.21 Uhr, wurde laut Aufzeichnung der Notruf gewählt.

Die aktuelle Freundin des Arztes, Nicole Alvarez, erklärte in der Anhörung, sie habe mehrere Sendungen von Murray in ihre Wohnung geliefert bekommen, die aus einer Apotheke in Las Vegas kamen. Sie habe die Päckchen nicht geöffnet und habe auch keine Ahnung gehabt, was sich darin befinden könnte. Die Behörden gehen davon aus, dass Murray das Narkosemittel Propofol und weitere Medikamente, die Jackson einnahm, an Alvarez liefern ließ.

Am vierten Tag der Anhörung sagte eine Ermittlerin aus, sie habe nach dem Tod Jacksons bei einer Durchsuchung des Schlafzimmers zwölf Flaschen des Narkosemittels Propofol aufgefunden. Zudem habe sie sechs Ampullen des Schmerzmittels Lidocain sowie weitere verschreibungspflichtige Medikamente und Spritzen entdeckt.

Die Anhörung in Los Angeles wir derzeit von einem großem Medieninteresse begleitet. Am heutigen Montag werden die Sitzungen fortgesetzt und voraussichtlich auch noch einige Tage andauern. Am Ende er Anhörung wird der Richter entscheiden, ob genug Beweise gegen Murray vorliegen, um einen Prozess gegen ihn wegen fahrlässiger Tötung zu eröffnen. Sollte Murray am Ende verurteilt werden, so drohen ihm bis zu vier Jahre Haft sowie der Entzug seiner Lizenz zur Ausübung der ärztlichen Tätigkeit.

Quelle: http://www.rockefeller-news.com/10013/conrad-murray-anhorung-fordert-seltsame-aspekte-zutage/
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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Remember MJ » 10. Jan 2011, 23:09

Murray soll große Mengen Narkosemittel gekauft haben

Los Angeles (RPO). Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray hat laut einer Zeugenaussage vor dem Tod des "King of Pop" innerhalb von drei Monaten 255 Ampullen mit Narkosemitteln gekauft. Tim Lopez, Besitzer einer Apotheke in Las Vegas, sagte am Montag aus, Murray habe sich zwischen dem 6. April und dem 10. Juni 2009 bei ihm 130 Flaschen des Narkosemittels Propofol mit einer Füllmenge von jeweils 110 Millilitern und weitere 125 Flaschen der gleichen Substanz mit einer Dosis von jeweils 20 Millilitern besorgt.

Quelle: http://www.rp-online.de

Anmerkung:
Wieso wird ein Apotheker denn nicht stutzig, wenn jemand soviel Propofol kauft?
Der hat doch bestimmt auch nur an seinen Profit gedacht.
Wieder mal typisch....aber Geld regiert die Welt...leider

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Re: Michael Jacksons Arzt im Januar vor Gericht

Beitragvon Blanket » 11. Jan 2011, 19:56

Anhörung im Fall gegen Dr. Murray: 5. Tag

Am Montag wurde die gerichtliche Anhörung gegen Dr. Conrad Murray fortgesetzt. Nachstehend das Wichtigste zu den gestrigen Vorkommnissen und Zeugenaussagen:

Richter Michael Pastor entschied als Erstes, dass die Daten, die kürzlich von Dr. Murrays iPhone beschafft wurden, als Beweismaterial zugelassen werden. Diese Daten dienen der Staatsanwaltschaft dazu, eine Timeline aufzuzeigen, was Murray am Tag als Michael Jackson verstarb, gemacht hatte.

Dr. Murrays Anwalt, J. Michael Flanagan, befragte anschliessend einen Senior Kriminalisten des Büros der Gerichtsmedizin von L.A. County (im Kreuzverhör), zu den ca. 70g Flüssigkeit, die während der Autopsie in Michael Jacksons Magen gefunden wurden – Flüssigkeit, die positiv für Propofol getestet wurde. Flanagen erwähnte den Saftkarton auf dem Nachtisch des Sängers und fragte den Kriminalisten, ob dieser auf Propofol getestet wurde, was der Kriminalist verneinte. Diese Frage erfolgte in Übereinstimmung mit der Strategie der Verteidigung, dass es sein kann, dass Michael Jackson insgeheim selbst Propofol eingenommen und an einer Überdosis gestorben ist.

Tim Lopez, Apotheker von Applied Pharmacy Services in Las Vegas, sagte aus, dass Dr. Murray ab dem 6. April 2009, gut zwei Monate vor Michael Jacksons Tod, mehrere Schachteln von Medikamenten bestellt hatte. Darunter waren grosse Mengen von Propofol. Am 6. April bestellte Dr. Murray 10 Einzeldosen-Ampullen von Propofol. Am 28. April bestellte Murray vier Schachtel mit 10 100ml Ampullen Propofol pro Schachtel. Ende April bestellte Murray 20 Ampullen von Midazolam und 20 Ampullen Lorazepam. Am 12. Mai bestellte Murray vier Schachteln Propofol und zwei Tabletts Midazolam. Am 10. Juni bestellte Murray vier weitere Schachteln Propofol und 2 Ampullen Propofol à 20ml. Insgesamt bestellte Dr. Murray innert gut zwei Monaten 255 Ampullen Propofol – 130 Ampullen Propofol à 100ml und 125 Ampullen Propofol à 20ml.

Dr. Murray liess die bestellten Medikamente jeweils an die Heimadresse seiner Freundin in Santa Monica liefern.

Die wichtigste Zeugenaussage des Tages erfolgte durch LAPD und Lead Detective in der Untersuchung gegen Dr. Murray, Orlando Martinez, der zu seiner Befragung von Dr. Murray zwei Tage nach Michael Jacksons Tod aussagte. Murray sagte ihm damals, dass Michael Jackson in der Nacht vor seinem Tod Schwierigkeiten hatte einzuschlafen. Murray sagte, er wollte, dass Michael Jackson von Propofol loskomme --- dem Medikament, das er dem Sänger über zwei Monate sechs Nächte pro Woche verabreicht hatte – weil er befürchtete, dass sein Patient abhängig werden könnte. Am 25. Juni, so Murray gegenüber Martinez, kam Michael Jackson um ca. 1 Uhr morgens von den Proben nach Hause, duschte und legte sich ins Bette. Martinez sagte aus, dass Murray ihm dann erzählte, dass er dann umgehend einen intravenöse Tubus in das Bein des Sängers einführte, um ihm verschiedene Beruhigungsmittel (Lorazepam und Midazolam) zuzuführen. Ebenfalls verabreichte er ihm eine Valiumpille, aber nichts schien zu wirken. Um 3:30 Uhr schlief Michael Jackson für ca. 10 Minuten sein, wachte dann aber wieder auf. Der Sänger soll dann gesagt haben, dass wenn er nicht einschlafen könne, würde er die „This Is Is“ Tour absagen müssen. Murray sagte, er habe sich unter Druck gefühlt, Michael Jackson etwas zu verabreichen, dass ihm helfen würde zu schlafen. Zwischen 10:40AM un 10:50AM verabreichte Murray dem Sänger 50ml Propofol, die Hälfte seiner üblichen Dosis. Martinez sagte aus, dabei handelte es sich gemäss Murray sowohl um eine Spritze, damit Michael Jackson einschlafen könnte als auch um eine langsame Dauertropfinfusion, damit Michael weiterschlafen konnte. Gemäss Murray soll Jackson um ca. 11 Uhr morgens eingeschlafen sein und Murray fühlte sich sicher genug, um das Schlafzimmer zu verlassen und ins Badezimmer zu gehen. Dr. Murray erzählte Martinez, dass er nach zwei Minuten vom Badezimmer zurückkehrte und erstaunt war, als er sah, dass Michael Jackson nicht mehr atmete. Murray erzählte dann der Polizei, dass er mit CPR anfing und auch Mund-zu-Mund Beatmung durchführte, aber nie daran dachte, den 911 Notruf zu machen. Er sagte, er habe sich um seinen Patienten gekümmert und wollte ihn nicht im Stich lassen, so Martinez. Murray wurde von der Polizei auch gefragt, weshalb er Michael Jackson auf dem weichen Bett zu reanimierten vesuchte statt ihn auf den Boden zu legen und Murray antwortete, dass er ihn nicht allein auf den Boden legen konnte. Der Staatsanwalt nahm diesen Punkt auf und betonte, dass Murray 1.83m gross sei und der gebrechliche Sänger bei seinem Tod gerade mal 61.7 kg wog. Ed Chernoff, Murrays zweiter Anwalt, fragte Martinez dann, ob Murray ihm erzählt hatte, wie Jackson danach fragte, sich das Propofol selbst zuzuführen und dass Michael Jackson schon Erfahrung mit Propofol hatte, bevor Dr. Murray angestellt wurde und Martinez bejahte, dass Murray ihm dies gegenüber ausgesagt hatte. Martinez wurde von Chernoff auch gefragt, ob es stimme, dass Murray ihm erzählte, dass Michael Jackson es bevorzugte, sich das Propofol jeweils selbst zuzuführen und dass andere Ärzte dies zugelassen hatten, Dr. Murray dies aber nicht wollte. Martinez bejahte dies.

Quellen: tmz.com, forbes.com. The Associated Press

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Murray wird der Prozess gemacht

Beitragvon Mjj forever » 12. Jan 2011, 07:30

verschoben
der Hausmeister
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Hallo,
heute finde ich diese Schlagzeile - Murray wird der Prozess gemacht.

Michael JacksonJacksons Leibarzt Murray wird der Prozess gemacht
Mittwoch 12.01.2011, 06:52

Dem Leibarzt des verstorbenen Popsängers Michael Jackson, Conrad Murray, wird der Prozess gemacht. Murray muss sich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten, da er Jackson eine tödliche Dosis Propofol und andere Beruhigungsmittel verabreicht haben soll. Auch soll Murray Jackson danach nicht ausreichend medizinisch versorgt haben.
Der Arzt des verstorbenen Popsängers Michael Jackson, Conrad Murray, muss sich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Das ordnete ein Richter am Dienstag nach einem sechstägigen Anhörungsverfahren in Los Angeles an. Die Staatsanwaltschaft wirft Murray vor, Jackson am 25. Juni 2009 eine tödliche Dosis Propofol und andere Beruhigungsmittel verabreicht zu haben und ihn anschließend nicht ausreichend medizinisch versorgt zu haben. Wann der Prozess gegen den 57-jährigen Mediziner beginnen soll, war unklar. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu vier Jahre Haft.

Richter Michael Pastor gab am Dienstag auch einem Antrag der kalifornischen Ärztekammer statt und entzog Murray die Lizenz. Dem Arzt ist demnach die Ausübung seines Berufs im Staat Kalifornien untersagt. Er habe die Entscheidung, Murray seine Lizenz zu entziehen, im Interesse der öffentlichen Sicherheit gefällt, erklärte Pastor. Murrays Anwälte seien nun dazu verpflichtet, jeden Bezirk, in dem der Arzt praktiziere, innerhalb 24 Stunden über die richterliche Entscheidung in Kenntnis zu setzen.

Im nun abgeschlossenen Anhörungsverfahren gegen Murray hatten am Dienstag zwei Ärzte als Zeugen ausgesagt. Sie äußerten ihre Ansicht, Jacksons Tod sei ein klarer Fall von Tötung. Dies gelte auch dann, wenn der Popstar sich die tödliche Dosis des Narkosemittels Propofol selbst verabreicht haben sollte.

Murray hat die Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen. Sein Anwalt Joseph Low warf der Staatsanwaltschaft vor, nicht ausreichend dargelegt zu haben ,wie Murray den Tod des Popstars verursacht haben soll. Seiner Ansicht nach könnte die Gesundheit des „King of Pop“ zu dessen Tod beigetragen haben.

Murray hat die Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen. Sein Anwalt Joseph Low warf der Staatsanwaltschaft vor, nicht ausreichend dargelegt zu haben ,wie Murray den Tod des Popstars verursacht haben soll. Seiner Ansicht nach könnte die Gesundheit des „King of Pop“ zu dessen Tod beigetragen haben.

http://www.focus.de/panorama/vermischte ... 89406.html

Viele Grüße
Brigitte
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