Die entlarvten Lügengeschichten in Wade Robsons Klageschrift

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Re: Die entlarvten Lügengeschichten in Wade Robsons Klageschrift

Beitragvon Gabi-Maus » 27. Mai 2016, 21:47

:jc_doubleup: Ja liebe Angel da bin ich ganz deiner Meinung.
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Re: Die entlarvten Lügengeschichten in Wade Robsons Klageschrift

Beitragvon Gabi-Maus » 6. Jan 2017, 22:29

Wade Robson hält Beweise zurück

Die Nachlassverwaltung von Michael Jackson möchte, dass Wade Robson mit einer Busse von 17’000 Dollar bestraft wird, da er wesentliche angebliche Beweise zurückhält. Wieso auch diese posthumen Vorwürfe völlig absurd sind, darüber ist am Ende vom neuen Buch “Make That Change” interessantes zu erfahren.

Die Mutter von Wade Robson plant derweil, ein Buch zu veröffentlichen.

Die ursprüngliche Klage von Wade Robson gegen das MJ Estate wurde abgewiesen, da der Zeitrahmen überschritten war, in dem Gläubiger vom MJ Estate Geld verlangen konnten. Im Jahr 2013 hatte Robson und sein Anwaltsteam plötzlich entgegen seinen früheren wiederholten Beteuerungen behauptete, er sei als Kind von MJ sexuell missbraucht worden. Um die Klage dennoch vor Gericht zu bringen, hat Robson und sein Team nun zwei Firmen von MJ verklagt: MJJ Productions and MJJ Ventures.

Deren Anwälte haben jetzt die Richter aufgefordert, Wade Robson mit einer Busse von 17’000 Dollar zu bestrafen. Er sei ihnen nach wie vor diverse Unterlagen schuldig, damit sie sich auf ein rechtmässiges Verfahren vorbereiten können. So würde das Team von Robson etwa Material, das dieser für ein Buch gesammelt hat und E-Mails zwischen seiner Familie, zurückbehalten.

Die Anwälte von MJJ Productions and MJJ Ventures fordern deshalb jetzt in einem Antrag ans Gericht, dass ein kriminaltechnischer Spezialist Robsons Computer und E-Mail Accout untersucht um sämtliche Dokumente zu finden, die während den Vorbereitungen hätten überreicht worden sein.

Im Gerichtsantragt schreibt Howard Weitzman: “Robson has redacted more than seventy emails between himself and his family — improperly hiding these communications behind the cloak of the attorney-client privilege and the work product doctrine.”

Robsons Anwaltteam bestreitet die Vorwürfe: Anwalt Vince Finaldi sagte zum Daily News: “Mr. Robson produced every single bit of discoverable information he possesses respective to this case many months ago. ‘This latest filing by the Jackson camp is nothing but a transparent attempt to smear and intimidate a sexual abuse victim and his family for having the courage to come forward and expose the evil child sexual abuse machines that Michael Jackson’s companies truly were.”

Das Anliegen wird am Los Angeles Superior Court am 2. Februar behandelt.

In der neuen Michael Jackson Biografie “Make That Change” wird ab Seite 590 auf die neuen Vorwürfe eingegangen. Das Kapitel 56 lautet “Neue Missbrauchsvorwürfe mit immer absurderen Behauptungen”. Einige Seiten später werden sieben Punkt aufgelistet, die verdeutlichen wie absurd und widersprüchlich die Behauptungen sind.

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Der weil arbeitet Wade Robsons Mutter an einem “A Tell-All” Buch: ‘A Mother’s Instinct’. Das Buch sie aber erst im Anfangsstadium. “Radar Online”, die offensichtlich laufend exklusive und teilweise von Gericht wegen nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Dokumente und Informationen erhalten, hat hierzu folgenden Artikel veröffentlicht: ‘A Mother’s Instinct:’ Mom Of Jacko Sex Accuser Is Writing A Tell-All Too! Auch Wade Robson selbst hat bereits ein “explosives” Buch fertig geschrieben, und wollte dieses im Jahr 2013 an Verlage zur Publikation anbieten. Dies sei neuen Gerichtsdokumenten von Wade Robson zu entnehmen, so “Radar Online”.
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Eine erfreuliche Nachricht gibt es von Debbie Rowe, der Mutter von Prince und Paris Jackson: Michael Jackson’s ex Debbie Rowe completes chemotherapy treatment as daughter Paris announces she’s ‘kicking cancer’s butt’ http://www.mirror.co.uk/3am/celebrity-news/michael-jacksons-ex-debbie-rowe-9562440

Quelle: jackson.ch, dailymail.co.uk, radaronline.com, “Make That Change” (Sophia Pade, Armin Risi),
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Re: Die entlarvten Lügengeschichten in Wade Robsons Klageschrift

Beitragvon Gabi-Maus » 21. Jan 2017, 23:30

ERTAPPT! Wade Robson wurde dabei erwischt, Beweise vertuscht und ein Enthüllungsbuch geplant zu haben

Am 27. Dezember 2016 hat das MJ Estate einen Antrag gestellt, um Wade Robson zu zwingen, wesentliche Dokumente vorzulegen. Dieser Antrag ermöglichte uns einen ersten detaillierten Blick auf die Beweiserhebungsphase und eines ist gewiss – immer wieder lügt Wade Robson offensichtlich und krampfhaft, um Beweise vor dem MJ Estate zu verbergen. Von Beweismittelmanipulation bis zur Planung eines Enthüllungsbuchs – hier sind die unglaublichen Informationen, die wir aus dem Verpflichtungsantrag haben (das Dokument befindet sich hier):

Jetzt ist bestätigt, dass Joy Robson und Wades Geschwister Ende September wie geplant unter Eid vernommen worden sind. Wade Robson wurde im Dezember 2016 unter Eid vernommen. Am 28. März 2016 übermittelten die MJ Firmen Wade Robson ihre erste Aufforderung, relevante Dokumente herauszugeben. Sie verlangten von Wade Robson alle Dokumente und den gesamten Schriftverkehr zwischen ihm und jeglichen Personen in Bezug auf seine Missbrauchsvorwürfe. Es scheint allerdings, dass Wade nicht mehr darauf erpicht ist, seine Wahrheit weiterzugeben:

1. Wade Robson legte zunächst ein einziges Email vor, als er aufgefordert wurde, jegliche Korrespondenz vorzulegen, die mit seinen Missbrauchsvorwürfen in Verbindung steht

Am 3. Juni 2016 legte Wade Robson ein einziges Email vor und unter Eid gab er an, dass es die einzige Korrespondenz sei, die er hatte. Die einzige genannte Email ist ein Email vom 7. September 2012, die Wade Robson an 30 Personen geschickt hatte. Richter Beckloff erwähnte dieses Mail in seiner Zurückweisung der Nachlassklage. Laut Richter Beckloffs Entscheidung enthielt dieses Mail Sätze wie „sehr persönliche Informationen“, „extrem heikle Rechtsangelegenheit“ und „die Wahrheit seiner (Robsons) Vergangenheit“. Dieses Mail war einer der Gründe, warum Richter Beckloff die Nachlassklage abgelehnt hat. (Link) Das neue Beweisverfahren zeigt, dass es viele andere Mails und Dokumente gibt, die Wade nicht vorgelegt hat.

2. Wade Robson hat unter Eid fortwährend betreffend der Existenz von Dokumenten gelogen, wie auch bezüglich seiner Suche und Vorlage dieser Dokumente

Am 23. Juni 2016 besprachen sind die Anwälte des MJ Estate mit Wade Robsons früheren Anwälten und drückten ihren Zweifel an einer redigierten Geltendmachung von Wade aus. Wir vermuten, dass das Estate nicht glaubt, dass es nur eine einzige Korrespondenz zwischen Robson und anderen Leuten über seine Anschuldigungen gab.

Ende Juli 2016 heuerte Wade Robson neue Anwälte an und plötzlich änderte er seinen Ton: sie legten in Erwiderung auf die erste Aufforderung, relevante Dokumente herauszugeben 100 Seiten vor. Er gab keine Erklärung an, warum er zuvor unter Eid behauptet (*hust* gelogen *hust*) hat, dass es nur ein Schriftstück gab. Damals hat das Estate anerkannt, dass Wade Robson alle verlangten Dokumente zur Verfügung gestellt hat.

Darüber hinaus sind während der eidesstattlichen Aussage der Familie Robson weitere Beweise zum Vorschein gekommen, da Wades Mutter und Geschwister weitere Dokumente und Emails über den angeblichen Missbrauch vorgelegt haben, die von Wade verschickt oder erhalten wurden – weitere Emails, die Wade während der Erhebungsphase nicht vorgelegt hat. Als er mit der neuen Erkenntnissen konfrontiert und aufgefordert wurde, seine Vernichtung relevanter Beweise zu erklären, gab Robsons Anwalt zu, dass Wade nicht alle in seinem Besitz befindlichen Dokumente vorgelegt hat und nicht einmal nach den verlangten Dokumenten gesucht hat.

Ende Oktober 2016 gab Wade dem MJ Estate ca. 4000 Seiten. Während deren Prüfung realisierte das Estate erneut, dass Wade Robson immer noch nicht alle relevanten Dokumente übergeben hat und weiterhin falsche Angaben machte.

Nachdem das Estate Wade mit einem Gerichtsbeschluss und einer kriminaltechnischen Untersuchung seiner Konten und Laufwerke gedroht hat, machte Wade Robson auf magische Weise weitere Dokumente ausfindig und behauptete erneut, dass seine Dokumentendarlegung jetzt abgeschlossen ist. Es gibt allerdings immer noch Lücken. Wade Robson hat nicht nur einige Dokumente nicht vorgelegt, die von anderen Leuten zur Verfügung gestellt wurden, und fälschlicherweise viele überarbeitet, die er vorgelegt hat (mehr dazu in den Punkten 4 & 5), er gab bei seiner eidesstattlichen Aussage im Dezember 2016 auch an, dass er nicht gezielt nach den Emails gesucht hat, die das MJ Estate verlangt hat.

3. Wade Robson plante ein Buch über den angeblichen Missbrauch, BEVOR er seine Klage eingereicht hat

Ja, ihr habt richtig gelesen. Wade plante ein Buch, BEVOR er seine erste Klage eingereicht hat. Er heuerte sogar den Literaturagenten Alan Nevis an, um ihm zu helfen. Seine Familienfreundin / Geschäftsberaterin Helen Yu war ebenfalls an dem Versuch beteiligt, dieses Buch zu veröffentlichen. (Helen Yu ist eine Entertainment-Anwältin, die Wade vertreten hat und ist nicht zu verwechseln mit Susan Yu.)

Von einem Dokument, das Wade etwa im Oktober 2016 vorgelegt hat, erfuhr das Estate, dass Wade Robson Ende 2012 – Anfang 2013 ein Buch über den angeblichen Missbrauch geschrieben hat und tatkräftig Verlegern angeboten hat, BEVOR er seine Klage eingereicht hat. Am 20. Oktober 2016 forderte das Estate Wade auf, ihnen die Entwürfe und Überarbeitungen seines Buches zu übergeben und fragten auch, warum er es nicht schon vorher vorgelegt hat, weil das Buch offensichtlich von seinen Missbrauchsvorwürfen handelt. Wir können jetzt auf die (abgewiesene) Nachlassklage und die laufende Klage gegen die Firmen zurückblicken und sagen, dass Robson drei lange Jahre die Tatsache verschwiegen hat, dass er solch ein Buch geschrieben hat, da es zuvor niemals erwähnt und vorgelegt worden ist.

Wade antwortete darauf, dass er das Buch nicht vorgelegt hat, weil er es nicht finden konnte. Nur 4 Tage später änderte er seine Geschichte – Wades Anwälte sagten, dass er einen Entwurf seines Buches besaß, aber es war mit „für meine Anwälte“ gekennzeichnet. Die Anwälte behaupteten jetzt also, dass Wade den Entwurf des Buches besaß, welches er aber vorenthalten hat, weil es vertraulich war (Mandant-Anwalt Vertraulichkeit). So schnell und einfach ändern sie ihre Geschichten.

Wade Robsons Anwälte sagten, dass Wade auf sein Recht verzichtet und den Entwurf des Buches dem MJ Estate zur Verfügung stellt. Das MJ Estate verlangte die Herausgabe aller Entwürfe des Buches mit intakten Metadaten. Wade Robsons Anwälte sagten, dass sie ein „kürzlich erstelltes“ PDF des Buchentwurfs erhalten haben und dass ein besonderes Programm notwendig sei, um das „ursprüngliche Verlagsformat“ zu öffnen. Das Estate verlangte erneut von Wades Anwälten, ihnen das Originaldokument zu senden und erwiderten, dass sie „das Programm eruieren können, um es zu öffnen“.

Im Oktober 2016 legte Wade Robson einen einzigen Entwurf seines Buches vor und verweigerte, andere Entwürfe / Überarbeitungen des Buchs, wie auch die ursprünglichen elektronischen Dokumente mit intakten Metadaten zur Verfügung zu stellen. Er lieferte keine Erklärung, warum er sich weigert, das Originaldokument mit den Metadaten vorzulegen. Wade gibt weiters an, dass seine Korrespondenzen mit den Verlegern über das Buch vertraulich sind.

Warum sind die originalen elektronischen Dokumente mit den Metadaten und allen Entwürfen / Überarbeitungen des Buchs für das MJ Estate so wichtig? Sie wollen wissen, wann das Dokument erstellt worden ist, wann es bearbeitet wurde und ob Wade den Entwurf des Buchs im Laufe der Klage abgeändert hat.

4. Wade Robson hat seinen Schriftverkehr mit seinen Familienangehörigen nicht vorgelegt. Ein zensiertes Email von Joy Robson könnte Zweifel aufkommen lassen an einer Behauptung, die Wade später in seiner Klage aufgeführt hat

Das Estate konnte herausfinden, dass Wade viele seiner Email-Korrespondenzen mit seinen Familienangehörigen nicht zur Verfügung gestellt hat. Das ließ das Estate zwei naheliegende Fragen stellen – Was hält Wade noch zurück? Und wenn Wade diese Emails nicht mehr hat, was hat er noch gelöscht?

In dem Antrag weist das Estate darauf hin, dass manche Emails fehlen. Eine davon war ein Email-Verkehr vom Oktober 2012 mit dem Betreff „Fragen an Mama – 2.0“. In dem Antrag gibt das Estate an, dass Wade seiner Mutter Fragen zu seinen Besuchen in den U.S. als Kind, seinen Interaktionen mit Michael und Missbrauchsvorwürfen gestellt hat. Wade übermittelte keine dieser Emails an das MJ Estate.

Ein weiteres Email ist mit 15. Februar 2016 datiert und trägt den Betreff „Aussage Sicherheitsdienst“. Das Estate gibt an, dass Wade Robson seine Mutter in diesem Email fragt, was sie von einer angeblichen Behauptung einer ehemaligen Sicherheitsbediensteten auf Neverland über unangemessenes Verhalten der Beklagten (die MJ Firmen) hält. Joy Robson antwortet „Wow. Nichts davon ist wahr…“ und der Rest der Antwort ist in der von Joy Robson vorgelegten Version unkenntlich gemacht. Obwohl Wade Robson das Email vorlegt, das er seiner Mutter geschickt hat, stellt er dem Estate nicht die Antwort seiner Mutter zur Verfügung und jetzt behauptet Joy praktischer Weise, dass sie zu diesem Email auch keinen Zugang mehr hat. Warum wohl?

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Wir würden hier gerne kurz abschweifen und erörtern, was das bedeuten könnte. Die Neverland Sicherheitsbedienstete, die sich angeblich zu Wade und Michael geäußert hat, ist höchstwahrscheinlich Charli Michaels. Sie ist die einzige Sicherheitsbedienstete, die Aussagen über die Robsons, einschließlich Joy Robson, gemacht hat. Wade nutzte ihre Behauptungen in seiner letzten abgeänderten Klage, die im September 2016 eingereicht wurde, um die Firmen durch Norma Staikos zu beschuldigen. Hier ist der relevante Teil von Robsons Klage:

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Wenn unsere Vermutung stimmt und hier geht es tatsächlich um die Behauptungen von Charli Michaels, dann würde das bedeuten, dass Wade Robson keine Skrupel hat, Geschichten und Behauptungen in seinen Gerichtsdokumenten zu verwenden, von denen er weiß, dass sie falsch sind. Lasst uns das betonen: Im Februar 2016 antwortet Wades Mutter Robson bezüglich Charli Michaels Geschichte: „Wow. Nichts davon ist wahr.“ Wade hat dennoch kein Problem damit, es im September 2016 in seiner Klage zu verwenden. Das könnte der Positivbeweis sein, dass er in Gerichtsdokumenten bewusst und vorsätzlich lügt, um zu bekommen, was er möchte – Geld. Schließlich geht es hier um die „Wahrheit“ und „Gerechtigkeit“, und nicht um Geld, oder? Das würde erklären, warum Wade die Antwort seiner Mutter überhaupt nicht vorgelegt hat und warum Joy nur eine geschwärzte Version ihrer Email zur Verfügung gestellt hat und jetzt behauptet, dass sie keinen Zugriff mehr auf dieses Email hat.

Wenn wir schon über „Gerechtigkeit“ und „Wahrheit“ sprechen: Was für eine Art „Gerechtigkeit“ und „Wahrheit“ ist das, wenn sie auf Lügen beruht? Angeblich sind diese Firmen „die komplexeste Organisation für Zuhälterei und Förderung des Kindesmissbrauchs aller Zeiten“ und sie müssen der „Gerechtigkeit“ zugeführt werden, aber um sie anzuklagen nutzt Robson Informationen, von denen er weiß, dass sie nicht wahr sind. Dabei arbeitet er mit seiner Mutter an diesen Geschichten zusammen – derselben Mutter, die den Kontakt mit Michael und seinen Firmen Anfang 1990 initiiert hat, als Robson in die Vereinigten Staaten gekommen ist; derselben Mutter, die Michaels Firmen täglich angerufen hat, um auf die Green Cards zu drängen; derselben Mutter, die ihn in Michaels Zimmer schlafen ließ, nicht nur vor, sondern auch nach den Beschuldigungen der Chandlers. Dennoch ist Norma Staikos die „Zuhälterin“ und Michaels Firmen sind die „Organisationen für Zuhälterei und Förderung des Kindesmissbrauchs“. Wie kommt es, dass Wade nicht seine Mutter der „Gerechtigkeit“ zuführen möchte, sondern lieber Firmen basierend auf Geschichten, von denen er weiß, dass sie falsch sind? Die Frage ist rhetorisch. Die Antwort auf diese Frage ist ziemlich offensichtlich.

5. Wade Robson hat einigen Schriftwechsel unnötigerweise überarbeitet und fälschlich als vertraulich bezeichnet

Wade Robson hat 70 Emails zwischen ihm selbst und seiner Familie völlig überarbeitet. 50 dieser Emails wurden an seine Mutter Joy gesendet, die keine Anwältin ist. Robson machte Anwaltsgeheimnis und Work Product Doctrine geltend, um seine Überarbeitungen zu erklären. Netter Versuch, Wade!

Wade überarbeitete auch jedes einzige Email, das in Kopie an Helen Yu geschickt wurde, obwohl an diesen Unterhaltungen andere Leute beteiligt waren, die keine Anwälte sind.

Diese Überarbeitungen machen nicht viel Sinn. Wades Familienmitglieder sind keine Anwälte. Gleichermaßen argumentiert das Estate, dass manche Korrespondenz mit Helen Yu vertraulich sein mag, aber ihre Präsenz alleine macht nicht jeden Schriftwechsel vertraulich. Das würde auf den Inhalt ankommen. Wir verstehen das so, dass Wades Anwälte behaupten, dass die Schriftwechsel zwischen Wade und seiner Familie „an einen Anwalt gerichtete Zeugenaussagen“ sind. Das MJ Estate kauft ihnen dieses Argument nicht ab. Wir auch nicht.

Darüber hinaus gibt das Estate basierend auf einem Beispiel eines überarbeiteten Schriftwechsels zwischen Robson und seiner Mutter an, dass Wades eigenständige Erinnerung an seine Kindheit begrenzt ist und er sich bezüglich seiner Interaktionen mit Michael erheblich auf seine Mutter verlässt. Das Estate argumentiert, dass Wades Korrespondenz mit seiner Familie dem Estate schon aus diesem Grund nicht vorenthalten werden sollte und dass eine Verweigerung, sie ihnen vorzulegen, das MJ Estate in ihrer Vorbereitung der Verteidigung unfair beeinträchtigen würde.

6. Wade hat Emailanhänge nicht vorgelegt

Darüber hinaus stellt sich heraus, dass Robson fast alle Emails ohne die dazugehörigen Anhänge vorgelegt hat. Das MJ Estate erwähnt Emails, die Robson kurz nach Michaels Tod geschickt hat. Das Estate beschreibt dieses Email als „einen von Robsons vielen Versuchen, Geld aus seiner Verbindung mit Michael nach seinem Tod zu machen“, aber Robson stellte den in diesem Email enthaltenen Anhang nicht zur Verfügung.

Robsons Anwälte räumten ein, dass dies ein häufiger Fehler war, da Robson seine Emails in PDFs umgewandelt hat und diese Methode die Anhänge nicht berücksichtigt. Robson willigte ein, Anhänge zu zwei Emails vorzulegen. Allerdings legte er die Anhänge nicht mit den dazugehörigen Emails vor. Das erschwert die Feststellung, welcher Anhang zu welchem Email gehört. Darüber hinaus hat Robson auch keine Anhänge zu irgendwelchen anderen Emails vorgelegt.

Absurderweise hat Robson versucht, die Beweislast hin zum MJ Estate zu verschieben, indem er ihnen sagte, sie sollen ermitteln, bei welchen seiner Emails die Anhänge fehlen.

Lieber Wade, Du weißt schon, dass die kleine Büroklammerabbildung bedeutet, dass das Email einen Anhang hat, oder? Die Dämlichkeit von Robsons Argumenten ist erstaunlich.

7. All das beleuchtet anschaulich, warum Wade Robsons Anwälte ihn so rasch wie möglich unter Eid aussagen lassen wollten

Möglicherweise könnt ihr euch erinnern, dass Robsons Anwälte Wade am 24. August 2016 unter Eid aussagen lassen wollten und versucht haben, das Estate zu einer jetzt oder nie Aussage unter Eid drängen wollten. Das Estate hat seinen Antrag, Wades eidesstattliche Aussage zu verschieben, da sie auf den Bericht seiner geistigen Begutachtung warten wollten, erfolgreich vorgebracht und gewonnen. (Link)

Wenn Robsons Anwälte gewonnen und das Estate im August 2016 zu Robsons Befragung unter Eid gedrängt hätten, würde dem Estate weder der Bericht der geistigen Begutachtung vorliegen, noch hätten sie von den fehlenden Emails zwischen Wade und seiner Familie oder dem von Wade geschriebenen Buch erfahren.

Damals schien es eine Taktik von Wade Robsons Anwälten gewesen zu sein, das MJ Estate zu drängen, Wade unter Eid zu befragen, bevor sie den Bericht der geistigen Begutachtung zurückbekommen. Jetzt haben wir erfahren, dass es um mehr ging, als nur um einen einzigen Bericht. Sie wollten das Estate zu einer eidesstattlichen Befragung Wades drängen, bevor sie IRGENDEINE Ausforschung machen konnten.

Es soll hier klargestellt werden, dass Beweismittelvernichtung und Sabotage der Beweiserhebung gegen das Gesetz sind. Infolgedessen verlangt das Estate vom Gericht, Wades Einhaltung seiner Beweiserhebungsverpflichtungen zu erzwingen, sie wollen, dass Wade unbearbeitete Versionen jener Emails vorlegt, die er unzulässiger Weise zensiert hat und sie wollen, dass er alle Anhänge zu den Emails zur Verfügung stellt. Das MJ Estate erbittet vom Richter darüber hinaus die Anordnung, dass Wades Konten und Laufwerke einer kriminaltechnischen Überprüfung unterzogen werden. Das Estate argumentiert, dass es ihnen nicht möglich ist, herauszufinden, was Wade noch immer nicht vorgelegt hat. Das Estate hat bereits einen Experten – Michael Kunkel von Setec Security Technologies – angestellt, um die kriminaltechnischen Untersuchungen von Wades Konten/Festplatten durchzuführen, damit das Estate die Informationen bekommt, auf die sie ein Anrecht haben, um sich gegen Robsons Anschuldigungen zu verteidigen. Zuletzt verlangt das Estate, dass Robson $17.100 zahlen soll. Die Anhörung zu dem Verpflichtungsantrag ist für 2. Februar 2017 geplant.

Wenn man die obigen Informationen zusammenfassend betrachtet, bleiben drei Möglichkeiten

Wade hat die Dokumente nicht gründlich gesucht
Wade hält Dokumente vorsätzlich zurück
Wade hat relevante Beweise vernichtet

Wir tippen auf die Möglichkeiten 2 und 3. Wade hält die Dokumente vorsätzlich zurück und vernichtet sie höchstwahrscheinlich wie eine aufgeschreckte Katze, da ihn das Estate mehrfach beim Lügen erwischt hat. Wade hat wiederholt ein paar Dokumente vorgelegt und unter Eid behauptet, dass das alles sei, was er besitzt. Jedes Mal, wenn das Estate allerdings widersprechende Beweise eruiert hat, konnte Wade dem Estate plötzlich weitere Dokumente übergeben. Das ist mehrmals passiert und scheint noch immer der Fall zu sein.

Unsere Meinung dazu

Wir möchten diesen Post mit unserer persönlichen Meinung zu diesen jüngsten Entwicklungen beenden. Alle obigen Informationen bestätigen, dass es hier einzig um Geld geht, wie wir das von Anfang an vermutet haben. Es ist offensichtlich, dass Wade die ganze Zeit eine außergerichtliche Einigung angestrebt hat und nie beabsichtigt hat, dass dieser Fall in die Beweiserhebungsphase kommt. Jetzt versuchen sie verzweifelt, Informationen vor dem MJ Estate zu verbergen und lügen dabei sehr offensichtlich.

Wenn wir uns die Chronologie und all die Informationen ansehen, die wir bis jetzt haben, bekommen wir noch eine weitere Bestätigung, dass Wade „viele Versuche unternommen hat, um nach seinem Tod Geld aus seiner Verbindung mit Michael zu machen“. Wir wissen zumindest, dass Robson 2010 und 2011 mit Cirque wegen Michael-Projekten in Kontakt stand. 2011 traf sich Wade sogar mit John Branca, um über Cirque-Projekte zu sprechen. (Interessante Nebenbemerkung: Trotz seinem Treffen mit Branca behauptete Wade, dass er nichts über das MJ Estate wusste). Im Juli 2011 gab Wade ein Interview und sagte, dass er bei Cirques MJ Show Regie führen wird. Wir wissen, dass das nicht passiert ist. Es kann mit Sicherheit gesagt werden, dass seine Versuche, Geld aus seiner Verbindung mit Michael zu machen, nicht erfolgreich waren.

Wir haben jetzt auch erfahren, dass Wade Ende 2012 / Anfang 2013 ein Buch geschrieben hat und ohne Erfolg einen Verleger gesucht hat, bevor er seine Klage eingereicht hat. Dieser Versuch, Geld zu machen, scheiterte also ebenfalls. Offensichtlich hat uns das zu seiner Klage geführt, die wir „wenn alles andere scheitert, verklage die Michael Jackson Bank“-Klage nennen können.

Dass Wade ein Buch geschrieben und einen Verleger dafür gesucht hat, BEVOR er diese Klage eingereicht hat, zeigt eindeutig, dass es hier einzig um Geld geht und um nichts anderes. Manche Verteidiger Robsons mögen „Wahrheit“ und „Gerechtigkeit“ anführen, aber „Wahrheit“ kann auch ohne Preisschild vermittelt werden und „Gerechtigkeit“ wird nicht durch ein Buch bewirkt. Wenn man sich zuerst um einen Buchdeal kümmert und erst anschließend eine Klage einreicht, bleibt kein Zweifel, dass es nur um Geld geht.

Es darf nicht vergessen werden, dass Wade diese Klage ursprünglich unter Verschluss eingereicht hat. Die „Wahrheit“ zu erzählen war nicht gerade sein Anliegen von Anfang an. Vielleicht hat er gehofft, dass sich das MJ Estate schnell außergerichtlich einigt, damit diese Anschuldigungen verschwinden. Aber das ist nicht passiert. Dann hat sich die Taktik geändert. Safechuck wurde vielleicht angeheuert und seine Klage wurde mit einem Exklusivbericht von Diane Dimond, einer bekannten MJ Haterin, angekündigt. Radar Online wurde ein Sprachrohr für Wade, ihre Artikel sind voller Falschinformationen und dramatischer Titel, die „anale Vergewaltigung“ und so weiter beinhalten. Das Timing vieler dieser Ereignisse ist ebenfalls ziemlich verdächtig, da sie immer mit bedeutenden Zeitpunkten für das Estate zusammenfallen: kurz vor einer neuen Veröffentlichung, um den Jahrestag von Michaels Tod und so weiter. Dann kamen die neuen Anwälte, die große Fans von Presseaussendungen für jeden einzelnen von ihnen eingereichten Antrag sind. Sie lieben es, Runden in den Medien zu drehen. All das legt nahe, dass sie versucht haben, das MJ Estate zu einer außergerichtlichen Einigung zu drängen.

Genau deshalb haben wir das Gefühl, dass sich Wade niemals gedacht hätte, dass dieser Fall in die Beweiserhebungsphase kommt und er dem MJ Estate Dokumente vorlegen muss. In der Stunde der Wahrheit versuchte er, seine Spuren zu verwischen, aber er wurde auf frischer Tat ertappt. Zu sehen, wie sich all das entwickelt, wird ziemlich interessant werden.

Quelle: all4michael.com
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Re: Die entlarvten Lügengeschichten in Wade Robsons Klageschrift

Beitragvon Remember MJ » 22. Jan 2017, 21:09

Der Typ lernt es wohl nie :dr:
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Re: Die entlarvten Lügengeschichten in Wade Robsons Klageschrift

Beitragvon Gabi-Maus » 22. Jan 2017, 23:22

Leider nicht nein. :boese-1:
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