Exklusiv-Interview mit Geraldine Hughes


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Exklusiv-Interview mit Geraldine Hughes

Beitragvon Michaela1903 » 1. Sep 2010, 21:10

.... es ist unglaublich das zu lesen, warum wurde nie wirklich in der Presse darüber geschrieben, das macht mich sooo traurig ....

Ein Exklusiv-Interview mit Geraldine Hughes, die über die Anschuldigungen von 1993 spricht

Von Deborah Kunesh

G.H. ist die ehemalige Anwaltsgehilfin von Barry Rothman, der 1993 Evan Chandlers Anwalt war. Derzeit ist G.H. beides, Schriftstellerin und Missionarin. Dieses Interview muss man einfach lesen, vor allem die, die wissen wollen, was wirklich 1993 hinter den Anschuldigungen gesteckt hat.

DK: Sie waren 1993 die Anwaltsgehilfin für den Vater des Anklägers, richtig?

GH: Richtig.

DK: Wie kam es dazu, dass Sie für ihn arbeiteten und wie lange arbeiteten Sie für ihn?

GH: Oh, nicht wirklich lange. Ich habe vielleicht 8 Monate für ihn gearbeitet und das fing so 2 Monate vor den Anschuldigungen an.

DK: Barry Rothmann hat einen ziemlich schlechten Ruf, es heißt er sei sehr fies?

GH: Ihn fies zu nennen wäre noch ein Kompliment. Er hatte wirklich ein furchtbares Benehmen und eine schreckliche Persönlichkeit, einfach alles an ihm, seine Art, wie er mit Menschen umging. Er hatte einfach wirklich einen schlechten Charakter.

DK: Hat es lange gedauert, bis Ihnen das auffiel?

GH: Ich bemerkte es sofort. Wir hatten eine Empfangsdame und es war so, als brauchte er jeden Tag jemanden, dem er zusetzen konnte und er hat jeden Tag auf ihr herumgehackt. Mich hat er in Ruhe gelassen, weil er es sich nicht leisten konnte, dass ich einfach aufstand und ging, die Empfangsdame brauchte er nicht.

DK: Es muss hart gewesen sein, für so jemanden zu arbeiten.

GH: Ich hatte mich mit der Empfangsdame angefreundet und teilweise war für mich der Grund, zu bleiben, dass ich ihr Mut zusprechen wollte. Unter anderen Umständen wäre ich schon lange gegangen.

DK: In gewisser Hinsicht war es gut, dass Sie nicht gegangen sind, sie können einiges bezeugen. Haben Sie tatsächlich die Erpressung mitbekommen? Was haben Sie gesehen und Gehört?

GH: Nun, sie fingen an, zu verhandeln. Wenn ich sie sage, meine ich Evan Chandler, Barry Rothman und einen Vertreter von Michael Jackson, Anthony Pellicano. Sie wollten, dass Michael ein Filmprojekt mit 20 Millionen $ finanziert, also trafen sie sich erst einmal mit Michaels Beratern, sie zeigten ihnen einen Brief eines Psychiaters, den sie gefragt hatten, was man davon halten solle, dass ein erwachsener Mann Kinder bei sich übernachten ließ. Der Psychiater schrieb zurück, dass er ohne den Jungen gesehen zu haben, keine Schlüsse ziehen könne und nur hypothetisch darauf antworten könne, „dass es unanständig sei“, und das war‘s. Also nahm Evan Chandler diesen hypothetischen Brief, der eine Antwort auf eine hypothetische Frage war und ging zu Michaels Beratern und sagte zu ihnen, dass er Michael mit diesem Brief ruinieren würde, wenn er sich weigerte zu zahlen.

DK: Sie glauben nicht an die Geschichte mit dem „Wahrheitsserum“, nach dem Jordy dann die Belästigung zugab?

GH: Nein, ich glaube, das ist ihre Story, wie sie herausfanden. Ich glaube die ganze Sache war ausgedacht und geplant und Jordy wurde gesagt, was er sagen sollte. Ich habe den 13-jährigen Jungen im Büro meines Chefs gesehen, ohne Begleitung seiner Eltern und er schlich dort herum, es war so, als sollte niemand im Büro wissen, dass er hier war. Er war für einige Stunden hinter verschlossenen Türen im Büro meines Chefs und ich glaube, da wurde ihm gesagt, was er auszusagen hat. Ich habe nicht gehört, dass ihm das gesagt wurde, aber ich kann bezeugen, dass er für Stunden im Büro war. Es war ein Treffen, von dem niemand im Büro wissen sollte und der einzige Grund dafür, dass ich davon wusste, war, dass ich gerade im Begriff war, das Büro zu verlassen. Ich hatte es eilig. Es war so, dass wir unter keinen Umständen in das Büro des Chefs durften, ohne vorher anzuklopfen, da ich aber schnell weg wollte, öffnete ich die Tür und sah dann Jordy Chandler und war total geschockt. Wir hatten nicht einmal gewusst, dass er da ist und mein Chef verfluchte mich dafür, dass ich unangemeldet reinplatzte.

DK: Sie bestreiten die Sodium-Amylath-Theorie…Sie sagten, Sie seien die einzige, da Sie gesehen haben, dass etwas ganz anderes vor sich ging.

GH: Es ist so, dass ihr ganzes Vorgehen, die ganze Sache geplant war, selbst der Plan war geplant, einfach alles. Der Vater sagte einmal in einer Unterhaltung:“Wir agieren nach einem Plan, es ist nicht mein Plan, aber ich habe jemanden angeheuert, der fies, hinterhältig und gemein genug ist, gegen Michael Jackson vorzugehen und er wartet nur auf meinen Anruf.“ Ihr ganzes Gehabe zielte nur darauf ab, etwas so erscheinen zu lassen, was es gar nicht war. Sie haben so getan, als ob sie den Jungen nur zum Psychiater gebracht hätten und da wäre dann alles raus gekommen, so als hätte der Psychiater alles aufgedeckt. Dann hörte ich von der Sodium-Sache und da sagte ich mir, zuerst sagen sie der Psychiater hat sie Sache aufgedeckt und dann erzählen sie, der Vater habe seinem Sohn eine Wahrheitsdroge gegeben und da wäre es dann herausgekommen, und ich fragte mich, ja was denn nun?

DK: Als er sagte, er habe jemanden angeheuert, meinte er Rothman?

GH: Oh, absolut.

DK: Michaels Versicherungsfirma zahlte den Vergleich, nicht er selbst?

GH: Richtig. Sie zahlten nicht für aus fahrlässiges Verhalten, sie zahlten aus Haftungsgründen. Versicherungen zahlen nicht für fahrlässiges Verhalten. Die Tatsache, dass die Versicherung bezahlte, bedeutet, dass kein fahrlässiges Verhalten vorlag, sonst hätte sie nicht gezahlt.

DK: Was bedeutet das „Sie zahlte aus Haftungsgründen“?

GH: Du gehst zum Einkaufszentrum und rutschst aus und fällst hin. Dann gehst du zum Arzt. Ob das nun wirklich alles so passiert ist und warum du tatsächlich zum Arzt gegangen bist, die Versicherung haftet dafür. Denn wenn sie nicht zahlt, gehst du vor Gericht und so ist es für die Versicherung, leichter einen Ausgleich zu zahlen, als hohe Gerichtskosten. Sie wollen die Sache einfach nur loswerden.

DK: Danke für die Erklärung, nun verstehe ich das besser.

GH: Der Vergleich ist der beliebteste Weg, einen Streit zu beenden. Das Gericht verpflichtet zu Besprechungen über einen Vergleich. Du bekommst einen Gerichtstermin, aber vor diesem Termin müssen die gegnerischen Parteien sich treffen, um zu versuchen, die Sache durch einen Vergleich zu beenden, sie müssen versuchen, die Sache außergerichtlich zu klären. Das ist ihre Pflicht. Sie haben gar nicht genug Richter und Personal, um jeden Streit vor Gericht zu klären. Kann kein Vergleich durch Verhandlungen erzielt werden, werden die Parteien zum Schlichtungsgespräch geschickt, dann zur Mediation, zu allem möglichen, wenn es nur außergerichtlich geklärt werden kann.

DK: Haben Sie 1993 den Ermittlern mitgeteilt, was Sie herausbekommen hatten?

GH: Ja. Ich habe es MJs Privatermittler Anthony Pellicano erzählt.

DK: Sie gingen also zu Pellicano mit dem, was Sie herausgefunden haben?

GH: Ja schon ganz zu Anfang. Ich denke, meine Treffen mit P. waren nicht später als 2 Wochen nachdem das Ganze begonnen hatte.

DK: Sie haben gesehen, dass Jordy Chandler im Büro war und Sie haben die Aufzeichnungen gesehen über Telefongespräche etc. Wissen Sie, wie viel später der Fall gegen MJ dann zustande kam?

GH: Der Fall gegen MJ wurde lanciert zu dem Zeitpunkt, als sie eine Ein-Parteien-Anhörung hatten. Sie hatten eine Anhörung, der Vater des Jungen ließ der Mutter das Sorgerecht entziehen und zu dieser Zeit waren alle Planungen im Gange, da sah ich den Jungen im Büro, die Verhandlungen mit MJ liefen und Evan hatte das Sorgerecht für Jordy. Dies alles geschah ohne das Einverständnis der Mutter, denn es war vorgesehen, dass die Mutter wieder das Sorgerecht zurückbekam. Also strengte die Mutter einen Sorgerechtsstreit mit Evan an. Die Chandlers trafen sich vor Gericht, nachdem sie monatelang mit MJ verhandelt hatten, um Geld von ihm zu bekommen, sie behaupteten, die Beschuldigungen wegen unangemessenem Verhalten als Druckmittel gegen ihn zu verwenden, aber dann stehen sie vor einem Richter und erwähnen nicht mal ihre Sorge wegen Kindesmissbrauch. Sie sagten keinen Ton hinsichtlich dessen. Der Richter ordnete an, dass die Mutter wieder das Sorgerecht für Jordy bekommt. Ich dachte nur:“Gott, was werden die als Nächstes tun?“ Ich dachte:“Ha, sie hat gewonnen!“ Sie mussten den Jungen zurückgeben. Am selben Tag lancierten sie die Missbrauchsvorwürfe. Am selben Tag, an dem sie den Jungen zur Mutter zurückbringen sollten. Am selben Tag!

DK: Und sie haben vor Gerichts nichts darüber erwähnt?

GH: Nichts. Denn, wenn sie das getan hätten, hätte der Richter eine Untersuchung angeordnet. Wenn man darüber nachdenkt, wäre das der richtige Weg gewesen. Wenn man einen Sorgerechtsprozess anstrebt, sollte jedem das Wohlergehen des Kindes wichtig sein. Aber sie gingen vor Gericht und sagten nichts über ihre Sorgen. Das war so nicht geplant. Sie hatten keine Zeit (Sie hatten nur den einen Termin). Sie gingen vor Gericht und waren dem Beschluss des Richters ausgeliefert und dann entschied der Richter für die Mutter. So sagten sie sich, wir machen jetzt weiter wie geplant, denn ohne das Sorgerecht für den Jungen konnten sie das alles nicht tun, er hätte der Mutter vertrauen können und das wollten sie natürlich nicht. Alles in allem konnten sie es nicht zulassen, den Jungen in die Obhut der Mutter zurückzugeben, dafür waren sie schon zu weit gegangen.

DK: Wie geplant?

GH: Ja, wie geplant. Deshalb sage ich auch, dass das mit dem Wahrheitsserum nicht stimmt, es war alles nur Teil ihres Plans. Alles war schon haarklein geplant. Sie heckten sogar schon aus, wie darüber berichtet werden sollte. Wenn Evan wirklich durch eine Wahrheitsdroge von dem Missbrauch erfahren hätte, hätte er nur die 911 wählen müssen. Sie legten es so aus, als sei Evan mit Jordy beim Psychiater gewesen und der hätte den Missbrauch dann festgestellt. Ein Psychiater ist ja auch ein glaubwürdiger Mensch. Er ist jemand, den niemand in Frage stellt.

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Re: Exklusiv-Interview mit Geraldine Hughes

Beitragvon Michaela1903 » 1. Sep 2010, 21:10

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GH: Ja, wie geplant. Deshalb sage ich auch, dass das mit dem Wahrheitsserum nicht stimmt, es war alles nur Teil ihres Plans. Alles war schon haarklein geplant. Sie heckten sogar schon aus, wie darüber berichtet werden sollte. Wenn Evan wirklich durch eine Wahrheitsdroge von dem Missbrauch erfahren hätte, hätte er nur die 911 wählen müssen. Sie legten es so aus, als sei Evan mit Jordy beim Psychiater gewesen und der hätte den Missbrauch dann festgestellt. Ein Psychiater ist ja auch ein glaubwürdiger Mensch. Er ist jemand, den niemand in Frage stellt.

Ich tippte den Brief an den Vater ab, in dem der Anwalt ihm sagte, wie er darüber berichten solle. Rothman schickte Chandler Unterlagen über Kindesbelästigung, wie ein Psychiater darüber berichtet hatte, so informierte er den Vater darüber, wie er damit umgehen solle, und genau das war der Plan. Das tat Rothman, damit sich Chandler mit dem ganzen wohlfühlt und er damit einverstanden war. Er bekam einige Zeitungen von uns, ein paar Nachrichtenmagazine usw. Ich erinnere mich daran, als ich den Brief schrieb, dachte ich:“ Wenn einer auch nur den Verdacht von Missbrauch hat, wäre doch alles, was er tun müsste, den Hörer in die Hand zu nehmen. Man muss doch nicht Pläne schmieden und den Jungen zum Psychiater bringen, weil niemand kann glaubhaft darüber berichten.“

DK: Sagten Sie das direkt zu Rothman oder dachten Sie es nur?

GH: Um Himmels willen, nein, hätte ich das gesagt, wäre ich am selben Tag geflogen und hätte die Geschichte nicht bis zu Ende verfolgen können.

DK: Das ist wahr. Nun gehen Ihnen so viele Dinge durch den Kopf, wenn Sie an diese Zeit zurückdenken, irgendetwas war damals nicht richtig, oder?

GH: Der Brief, den ich abtippte zeigte mir, dass etwas wirklich falsch war.

DK: Es ist fast so, als hätte Gott Sie dahin gesetzt, um Zeuge zu sein?

GH: Absolut.

DK: Was war mit den Aufnahmen eines Telefongesprächs, das Evan mit jemand anderem geführt hatte? Mit wem sprach er da?

GH: Es war ein Gespräch Evans mit dem Stiefvater des Jungen, und der Grund, warum der Stiefvater das Gespräch aufzeichnete, war, dass Evan ihm in vorangegangenen Gesprächen gedroht hatte, also wollte er diese Aufnahmen nur für den Fall, dass er sie einmal brauchte. Chandler wusste natürlich nicht, dass er aufgenommen wurde, aber er hat in diesem Gespräch einiges zugegeben. Er sagte, dass er nicht verstehe, warum Michael Jackson sich so von ihm zurückgezogen habe. Er sagte, wenn er diesen Plan durchzieht, wird er haushoch gewinnen und er sagte, er habe jemanden angeheuert, der fies, hinterhältig und gemein genug ist, gegen Michael Jackson vorzugehen und er warte nur auf seinen Anruf, und er werde diesen Plan durchsetzen, er werde MJ zerstören, und er werde hoch gewinnen. Das war es, was er sagte.

Sie haben dieses Gespräch veröffentlicht, Pellicano bekam das Tape, gab es an eine Nachrichtenstation und die veröffentlichten es wirklich. Warum haben die Leute nicht zugehört, als sie das hörten? Er hat da zugegeben, dass er bereit war, etwas zu tun, dass er nach einem bestimmten Plan vorgeht. Er hat kein Wort darüber gesagt, dass sein Kind belästigt worden war. Er sagte einfach nur, dass er das durchzieht, dass er haushoch gewinnen und MJ ruinieren wird.

Die Aufzeichnung des Gesprächs von Evan Chandler am 2. Juli 1993

„Es gibt keinen Grund dafür, dass er (MJ) aufgehört hat, mich anzurufen…Ich habe mir den fiesesten Mistkerl genommen, den ich finden konnte, alles, was er tun will, ist das alles so schnell und so groß wie er kann in die Öffentlichkeit zu zerren und so viele Menschen wie möglich zu demütigen. Er ist fies und gemein, er ist gerissen und er ist Publicity-geil. Alles läuft nach einem speziellen Plan, das ist nicht nur meiner. Sobald ich meinen Anruf mache, geht der Kerl hin und zerstört jeden, den er sieht auf jedwede böse, fiese, grausame Weise, die er kennt. Ich habe ihm jede Befugnis dafür gegeben. Jackson ist ein schlechter Kerl, schlechter als das und ich habe das Zeug, das zu beweisen. Wenn ich damit durch bin, werde ich haushoch gewinnen. Ich kann gar nicht verlieren. Ich werde alles bekommen, was ich will und sie werden für alle Zeit zerstört sein…Michaels Karriere wird vorbei sein.“

In der gleichen Unterhaltung sagte Chandler, nachdem er gefragt wurde, welche Auswirkungen das auf seinen Sohn habe, sagte er:“ Das interessiert mich nicht…es wird ein Massaker geben, wenn ich nicht bekomme, was ich will…das wird größer als wir alle zusammen… dieser Mann wird jenseits jeden Glaubens gedemütigt werden…er wird nicht eine Platte mehr verkaufen.“

DK: In den Tapes kann man deutlich den Plan erkennen. Es klingt nicht, wie ein Vater, der seinen Sohn beschützen will. Es klingt wie jemand, der hinter jemandem her ist.

GH: Richtig.

DK: Das Traurige daran ist, es endete mit einem Vergleich…in gewisser Weise hat es damit geendet ihn zu zerstören?

GH: Es hat ihm sehr geschadet.

DK: Ich habe viele Reaktionen gesehen, auch heute noch. Ich weiß nicht, ob Sie das verfolgen, aber es gibt immer noch Menschen, die glauben, MJ sei schuldig.

GH: Richtig, richtig!

DK: Durch meine vielen Recherchen fand ich heraus, dass er ein ganz anderer Mensch war, als der den die Medien aus ihm machten.

GH: So wie sie versucht haben, aus ihm einen schlechten Menschen zu machen, das Bedauerliche ist nur, alles was er sagte war wahr. Er sagte:“Ich würde niemals einem Kind wehtun.“ Er sagte:“Ich würde mir eher die Pulsadern aufschneiden als je ein Kind zu verletzen“ und sein ganzes Leben drehte sich nur um Kinder und dann nahmen sie ihm das, was er am meisten liebte weg und verwandten es gegen ihn. Und dann sind sie hinter ihm her, weil er den Kindern auf der ganzen Welt helfen will. Das ist alles, was er getan hat und dann benutzen sie dieses eine Kind, um ihn zu beschuldigen. Ich sagte es bereits in meinem Buch:“Wie haben wir den Michael vergessen, der den Menschen geholfen hat, der verletzten Kindern geholfen hat, Kindern auf dem Sterbebett?“ Sein Manager konnte nie verstehen, warum er Kinder, die buchstäblich im Sterben lagen, auf seine Ranch kommen ließ und Michael meinte dazu:“ Das ist meine Lebens-Aufgabe. So hat Gott mich erschaffen. Um Freude und Zufriedenheit zu bringen.“ Kommen Sie schon, das ist nicht das Herz eines schlechten Menschen, der Kinder belästigen würde. Es sind die Schlechten, die denken, er würde so etwas tun.

DK: Richtig. Sie können es glauben oder nicht, ich wurde schon aus einigen christlichen Foren rausgeworfen. Die Leute da waren sehr voreingenommen. Die Nachforschungen, die ich unternommen hatte für ihn, schienen das Gegenteil von dem auszusagen, was diese Leute behaupteten und ich musste dazu was sagen. Ich zitierte ihn einige Male in diesen Foren und erzählte ihnen, woran ich arbeite und ob Sie es glauben oder nicht, ich erhielt eine Email, in der mir mitgeteilt wurde, dass ich aus dieser Community ausgeschlossen bin und sie würden mir auch nicht sagen, was ich falsch gemacht hatte. Das war sehr entmutigend.

GH: Sehen Sie, das sind diejenigen, die ihn gekreuzigt haben…Der Geist der Pharisäer lebt immer noch unter uns. Deshalb sehe ich mir die Menschen an. Ich bin Missionarin und jeder in meiner christlichen Gemeinde weiß das, und ich arbeite schon lange für Gott, ich nehme das als meine Mission an. Ich habe dieses Buch in einer sehr spirituellen Art geschrieben. Ich sage im Buch, dass Gottes Hand auf Michael ruht, auf seinem Leben, auf all dem, was er getan hat und wenn Gott die Hand über dich hält und du in Gefahr kommst, lässt er dich nicht allein ohne Zeugen. Und ich war Zeuge, ich saß in diesem Büro und etwas in meinem Inneren hat mich geführt, denn ich wusste schon lange bevor ich wusste, was da vor sich geht, dass da etwas falsch ist, irgendetwas in mir sagte mir, da ist was falsch.

Es gab da eine Anwältin, und Rothmann war zu allen weiblichen Anwälten fies und gemein, sie brauchte jemanden, mit dem sie reden konnte, und viele Dinge, die ich herausfand, geschah durch ihre Hilfe. Ich fing an, Fragen zu stellen. Sie war dabei, als ich das Dokument abtippte und den Namen Michael Jackson las. Ich fragte sie, ob das „der“ Michael Jackson sei und sie sagte „ja“. Dann sagte ich ihr, dass ich meine nächste Frage am nächsten Tag stellen würde, so kam es, dass ich all die Informationen, die ich besitze, von ihr bekam.

DK: Sind Sie Missionarin geworden, nachdem sie die Arbeit als Anwaltsgehilfin aufgaben?

GH: Ich war schon eine ganze Weile angehende Missionarin. Ich begann 1985 für Gott zu arbeiten, als ich Kinder aufnahm, deren Mütter gestorben waren. Ab 1993 arbeitete ich missionarisch für die Kirche. Ich besuchte Kurse. Ich blieb aber immer in der Stadt, ich bin sozusagen eine örtliche Missionarin. Ich ging in heruntergekommene Viertel der Stadt. Ich war eine Vollzeit-Missionarin und das bin ich jetzt auch wieder.

DK: Das ist großartig.

GH: Ja, das ist es wirklich, ich bin sehr glücklich darüber. Viele Missionare haben noch einen Beruf, das hatte ich auch lange Zeit meines Lebens, ich habe in meiner Freizeit missioniert, aber es war immer mein Wunsch, dies hauptberuflich zu tun.

DK: Also blieben sie in ihrer Umgebung und arbeiten als Missionarin?

GH: Im Moment arbeite ich an drei Nächten in der Woche in einem heruntergekommenen Viertel und bringe dort buchstäblich die Kirche zu den Menschen, die auf der Straße leben, zu den Obdachlosen in LA.

DK: Wann hatten Sie erstmals die Idee, ein Buch über ihre Erfahrungen zu schreiben?

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Re: Exklusiv-Interview mit Geraldine Hughes

Beitragvon Michaela1903 » 1. Sep 2010, 21:11

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GH: Als ich zum ersten Mal die Idee für das Buch hatte, wollte ich die Familie von Michael Jackson in einem Brief darüber informieren, aber ich kannte die Adresse in Encino nicht. Ich dachte:“Gott, dies ist dein Projekt, wenn es das ist, was ich tun soll, wirst du mir einen Weg zeigen, der Familie den Brief zu überbringen.“ Sofort nachdem ich dieses kleine Gebet gesprochen hatte, ich war gerade auf der Straße, in der die Familie wohnte, sah ich einen schwarzen Mercedes auf mich zukommen, in der eine frau saß, die aussah wie seine Mutter und tatsächlich, sie war es. Ich weiß, das klingt verrückt, aber ich gab ihr diesen Brief mit der Bitte, ihn zu lesen. Ich sagte ihr, dass ich ein Buch schreiben möchte und erfahren muss, ob das für die Familie in Ordnung ist.

Nun, zu dieser Zeit, 97, fand ich keinen Verleger und so kam es, dass mein Buch gerade zu der Zeit erst herauskam, im gleichen Monat 2003, als Michael der zweiten Anschuldigung gegenüberstand. Alle sagten zu dieser Zeit:“Ha, er hat es schon wieder getan!“ und ich kam mit meinem Buch, das besagte:“Ha, er hat es schon beim ersten Mal nicht getan!“ Ich war eine der wenigen, mit der sie bei ihren Anschuldigungen nicht rechnen konnten. Da waren außerdem noch seine Mutter, Firpo Carr und Jermaine Jackson, die in den Medien, Michaels Unschuld beteuerten. Sie sagten Jermaine und Firpo, sie sollten aufhören in den Medien über Michael zu reden, mich hat niemals jemand kontaktiert und mich konnte auch niemand aufhalten.

Mein zweites Interview hatte ich mit einer Reporterin von CBS oder NBC, die mir sagte, sie kenne die Familie. Der einzige Grund, warum mein Buch noch nicht gedruckt war, war die Tatsache, dass ich noch keine Genehmigung hatte, sein Bild auf das Cover zu setzen. Das Bild, das dann auf dem Cover erschien, bekam ich von Anthony Pellicano, als ich ihm erzählt hatte, was ich wusste. Er war damals so dankbar, dass er mir dieses Foto, das an der Wand in seinem Büro hing, schenkte. Als ich dann über das Cover nachdachte, kam ich zu der Überzeugung, dass es dieses Bild sein sollte. Ohne dieses Foto würde ich das Buch nicht herausbringen.

Ich versuchte Jahre, die Erlaubnis zu bekommen, aber niemand antwortete mir. Der einzige Grund, warum mein Buch noch nicht erschienen war, war der, dass ich nicht wusste, ob ich das Foto verwenden darf und als die Reporterin mir dann sagte, sie kenne die Familie, fragte ich sie, ob sie nicht um die Erlaubnis bitten könne für das Foto. Zwei Tage später rief Joe Jackson meinen Verleger an und sagte ihm:“Sagen Sie Miss Hughes, dass sie das Foto verwenden darf.“ Er gab meinem Verleger die Telefonnummer der Familie und bat um einen Anruf von mir.

Als ich dann dort anrief…Das war mein schönster Tag, ich werde ihn nie vergessen. Joe Jackson war am Apparat und bat mich um eine Minute Geduld, er schaltete den Lautsprecher an, sodass seine frau mithören konnte. Ich fragte die beiden, von wem die Erlaubnis kam, und sie sagten, nachdem sie davon gehört hätten, hätten sie Michael angerufen und ihn gefragt und er habe „Natürlich gebt ihr die Erlaubnis“ gesagt. Ich fragte Katherine, ob sie sich an den Tag erinnere, an dem ich ihr den Brief gab. Sie sagte, sie erinnere sich und sie habe zu dieser Zeit auch mit Michael darüber gesprochen, aber er habe damals nichts tun können und sie hätten nicht mit mir zusammenarbeiten können, deshalb hätte ich keine Antwort von ihnen bekommen. Das hatte ich auch nicht erwartet. So kam es, dass ich die Erlaubnis für das Foto bekam.

Joe Jackson war seit Erscheinen des Buches meine größte Unterstützung. Jedes Mal wenn er die Stadt verlässt, nimmt er mein Buch mit. Ich bekomme Anrufe von Menschen aus Deutschland, Kanada, aus Japan. Es gibt da eine Frau, die das Buch nach Japan bringen will, und bei all dem unterstützt mich Joe Jackson sehr. Die ganze Familie. Wir machten sogar zusammen eine Pressekonferenz, in der Joe sagte, die ganze Familie unterstütze mein Buch. Das war sehr gut.

DK: Ihre Mutter ist auch ein Teil ihres Buches. Wie kam das?

GH: Meine Mutter plante mein treffen mit Anthony Pellicano. Sie wusste alles über den Fall. Meine Mutter klebte am Fernseher und so kannte sie jeden, der mit dem Fall zu tun hatte. Ich war mit meiner Arbeit beschäftigt und konnte selten fernsehen. Sie wusste, mit wem ich in Kontakt treten musste. Sie ermutigte mich, das Buch zu schreiben neben meiner Missionstätigkeit. Meine Mutter hat nicht an dem Buch mitgearbeitet, aber immer wenn ich es zur Seite legte, um zu missionieren, sagte sie:“Gib es mir, ich schreibe es zu Ende.“Sie war bereit, alles dafür zu tun. Nachdem ich dann meine Mutter verloren hatte, war ich fest entschlossen, das Buch zu beenden. Meine Mutter starb im September 2002 und ich gab dem Buch im Januar 2003 den letzten Schliff. Im März 2003 suchte ich dann einen Verleger, den ich dann im Juni fand, im November 2003 schickte ich dann einen Pressebericht und im Januar 2004 wurde es dann veröffentlicht.

DK: Zu dieser Zeit waren Sie Gast in allen bedeutenden Talkshows?

GH: Ja, ich war bei allen bedeutenden Sendern, bei Bill O’Reilly, MSNBC, ABC, CBS. Wir gaben eine Menge Pressekonferenzen, auf denen alle Vertreter der Medien versammelt waren und wir machten einiges im Radio. Da kamen Leute aus Kanada und Deutschland. Ich habe Dokus über das Buch gemacht. Da war viel in den Medien. Und das Buch war nicht mal veröffentlicht.

DK: Und das alles während der Zeit, in der die zweiten Anschuldigungen aufkamen, da gab es sicher viel Interesse?

GH: Ja, die zweiten Anschuldigungen. Meine Pressemitteilung kam im November 2003, im selben Monat, in dem die zweiten Anschuldigungen gegen Michael aufkamen. Es geschah sozusagen simultan. Wissen Sie, das Ganze war eine Gottesfügung, denn Gottes Zeitplan ist perfekt, es war im gleichen Monat. Sie dachten, sie kämen mit „Oh, er hat es schon wieder getan“, doch mein Buch sagte „Er hat es schon beim ersten Mal nicht getan“, da ging es genau ums Gegenteil. Aber zu dieser Zeit wussten wir gar nicht, dass sie ihn wieder mit Anschuldigungen jagen würden, das Interesse wäre zu dieser Zeit vielleicht gar nicht so groß gewesen, hätte es die zweiten Anschuldigungen gar nicht gegeben. Aber so war alles, was man über Michael hätte erfahren können sehr wertvoll und wichtig für die Medien.

DK: Wie reagierten die Medien auf das, was Sie zu sagen hatten, waren die Reaktionen positiv oder negativ?

GH: Ich hatte das Gefühl, sie kehren es unter den Teppich, weil ich wirklich gute Befragungen durchgeführt hatte, die tatsächlich Fragen beantworteten, aber dies wurde unter den Teppich gekehrt, mit Worten wie „dies ist die Autorin des Buches, Geraldine Hughes, und sie erklärt…“, aber sie offenbarten nicht wirklich die Informationen, die ich ihnen gegeben hatte. Es waren immer nur kleine Schnipsel und ich sagte „Wie kann jemand kommen und sagen, das ist es, was wirklich geschah und dabei die Fakten unter den Teppich kehren?“ Nun, weil die Nachricht, dass er ein Kindesbelästiger ist, den höheren Rang hat. Das brachte höhere Einschaltquoten, also taten sie das, was mehr einbrachte. Eine winzige Sache, die ihn als Kinderbelästiger darstellte, wurde ganz groß rausgebracht.

DK: Ich bin selbst eine Reporterin und gehöre auch zu den Medien, aber mit diesen Praktiken war ich nie einverstanden. Ich war nie damit einverstanden, dass die Medien eine Story nehmen, damit herauskommen und keine Fakten haben oder diese Fakten zu Sensationszwecken verdrehen. Dies ist hier definitiv geschehen, denn Sie haben Ihre Informationen aus erster Hand und die Medien wollten die Wahrheit einfach nicht hören, das ist eine Schande. Das könnte den Ausgang verändert haben.

GH: Richtig. Ich ziehe meinen Hut vor Michaels Fans. Als die Fans erfuhren, dass ich das Buch schreibe, wussten sie, dass es erscheinen würde, es hat zwar lange Jahre gedauert, aber sie wussten, es würde kommen. Sogar jetzt noch, da Michael tot ist, preisen die Fans auf der ganzen Welt das Buch an und unterstützen es. Michael hat unglaubliche Fans und sie verwandeln ihre Liebe zu ihm in Taten. Sie sagen nicht nur.“Oh, ich liebe ihn“, nein, nein, nein, sie sind organisiert, sie sind vereint, sie stehen auf Michaels Seite, und sie stehen hinter allem, was positiv für ihn ist. Wir hatten ein Problem mit dem Einzelhändler, der mein Buch verkaufen sollte, er sollte es von einem übergeordneten Verteiler bekommen, dieser Einzelhändler weigerte sich, das Buch aufzunehmen und zu verkaufen. Als die Fans davon hörten, riefen sie zum Boykott auf und das Buch wurde im Laden dann doch verkauft. Ich hatte jede Menge Unterstützung, ich habe sie immer noch. Die Fans haben feierlich Unterstützung gelobt für alles, was ich tue. Für mein zweites Buch (Michaelgate), für das ich damals noch keinen Verleger gefunden hatte, jetzt aber jemanden habe, haben die Fans mir wieder ihre ungeteilte Unterstützung zugesagt. Sie vertrauen auf das, was ich tue, weil sie wissen, dass ich keine anderen Motive habe, als einfach nur die Wahrheit zu sagen. Ich werde nur hervortreten und die Wahrheit sagen.

DK: Sie haben jetzt einen verlager für Ihr zweites Buch „Michaelsgate-The Conspiracy-Theorie“?

GH: Ich habe einen Verleger, ich werde dem Buch noch ein Kapitel hinzufügen, es wird um die Verschwörungstheorie rund um seinen Tod handeln, und sobald ich dieses Kapitel zu Ende geschrieben habe, wird das Buch verlegt.

Für Michaels Fans musste ich ständig mein Buch signieren. Das Unglaublichste, was ich in meinem Leben erfahren habe war die Liebe, die die Fans für ihn empfinden, zu sehen, sie würden jeden unterstützen, der ihn unterstützt.

DK: Es ist schön, das zu sehen und es ist immer noch so.

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Re: Exklusiv-Interview mit Geraldine Hughes

Beitragvon Michaela1903 » 1. Sep 2010, 21:12

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GH: Absolut, vielleicht heute mehr denn je. Oh, mein Gott, es ist heute wirklich mehr denn je. Ich spüre auch so viel Liebe, die mir geschenkt wird. Die Menschen, die ihn lieben und die ihn unterstützen und sich ihm mit Leib und Seele verschrieben haben sind genau so wunderbare Menschen wie Michael Jackson. Sie sind die wunderbarsten Menschen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe. Manchmal frage ich mich „Gott, was ist das?“

DK: Ich mag es, dass Sie das sagen. Ich glaube auch, dass das stimmt. Ich glaube da draußen herrscht eine oft irrige Vorstellung über Michaels Fans.

GH: Es gibt Ärzte und Anwälte, mit denen ich rede, sie sagen:“Ich tue alles, um seinen Namen rein zu waschen“, es gibt da auch jede Menge religiöser Personen, die das sagen. Als ich „Redemption(Erlösung)“ veröffentlichte, kamen viele Priester auf mich zu, die mich unterstützen wollten, es waren sehr viele in hoher Stellung, die das taten, und wenn all diese spirituellen Menschen kommen, sie können doch nicht alle falsch liegen, also wirklich. Wir können uns doch nicht alle irren. Alle haben mich von ganzem Herzen unterstützt, Reverend Al Sharpton, Jesse Jackson, es war wie eine Welle der Liebe, die sich über mich ergoss von allen, die ihn unterstützen.

DK: Das ist großartig. Hier ist das Interview, das Jesse Jackson mit ihm während der Gerichtsverhandlung machte.

GH: Ich rief Jesse an und sagte, ihm, er müsse Kontakt zu Michael aufnehmen, ich war diejenige, die ihn angestachelt hatte, denn da war dieser Tag, an dem er im Pyjama zum Gericht kam und so aussah, als brauchte er Hilfe. Ich rief Jesse an und er versprach, wenn er an Michael herankäme, würde er ein Interview mit ihm machen und am nächsten oder übernächsten Tag hörte ich es dann, „großartig“.

DK: Ich habe alle seine Interviews geliebt, die ich gelesen oder gehört habe, aber das mit Jesse Jackson war wirklich großartig. Es machte klar, wer Michael wirklich ist. Sie haben erwähnt, dass Sie mit Joe und Katherine gesprochen haben, mit Jermaine auch?

GH: Ich hab eine Pressekonferenz mit Joe Jackson gemacht aus dem einzigen Grund, weil Joe klarstellen wollte, dass die ganze Familie voll und ganz hinter meinem Buch steht. Jermaine und ich waren bei MSNBC, bei Dan Abrahms, wir gaben in seiner Show Interviews. Das war unglaublich. Mit Jermaine gemeinsam da zu sein. Nach der Show brachte er mich mit seinem Wagen nachhause und als ich ihn rein bat, kam er mit und sagte allen hallo. Während der Autofahrt erzählte ich ihm, dass ich Missionarin sei und dass ich mit Kindern arbeite und wo ich das tue. 3-4 Monate später erfuhr ich, dass er mit seiner Limousine da hin gefahren war und sich mit den Kids unterhalten hatte.

DK: Man hat Ihnen erzählt, dass Michael das Buch gelesen hat und dass er es liebte?

GH: Ja.

DK: Das muss Ihnen ein schönes Gefühl gegeben haben?

GH: Ja, das hat es. Ich dachte auch immer, dass der Tag kommen würde, an dem ich ihn treffe. Aber ich dachte, seine Unterstützung genügt mir und die Unterstützung seines Vaters genieße ich immer noch. Sein Vater ist meine größte Hilfe.

DK: Hatten Sie je die Gelegenheit, Michael zu treffen?

GH: Nein, ich traf ihn nie. Sie luden mich ein. Tito spielte in den Universal Studios und seine Pressesprecherin lud mich dahin ein. Sie wollte, dass ich jeden, den ich noch nicht kannte, kennenlernen konnte und sie dachten, Michael sei auch da. Ich glaube, sie hatten das alles für mich arrangiert, damit ich endlich Michael kennenlernen könnte. Alle waren da, außer Michael. Ich traf die ganze Familie, auch Janet, die ich vorher noch nicht kennengelernt hatte.

DK: Wie war das, es muss toll gewesen sein?

GH: Es war sehr, sehr schön.

DK: Nachdem Sie das Buch fertig geschrieben hatten, lehnten Sie sich zurück und weinten?

GH: Ja, diese Gefühle kamen einfach, ich hatte eine Geschichte und ich wollte, dass die Menschen die Wahrheit erfahren. Ich dachte, dem Buch zuliebe müsste ich auch ein wenig über Michael erfahren, wer zeigen, wer er ist, was er alles in seinem Leben getan hat und während meiner Nachforschungen erfuhr ich von all den humanitären Dingen und all den Kindern, denen er geholfen hat. Dinge für die er niemals Anerkennung bekommen hat, weil er dafür keine Anerkennung wollte. Er hat einfach nur das Gute getan, und als ich darüber nachdachte, kamen diese Gefühle, ich fragte mich „Wissen sie überhaupt gegen wen sie diese Anschuldigungen hervorbringen?“Kennen sie ihn überhaupt? Wissen sie, wer dieser Mensch wirklich ist? Dass er ein Mensch ist, der sein Leben gegeben hat, um verletzten, sterbenden Kindern zu helfen? Ich setzte mich einfach nur hin und weinte. Ich dachte „das sind die Angriffe, denen auch Christus ausgesetzt war“. Er kam, um der ganzen Menschheit zu helfen und sie kreuzigten Ihn. Dr. Martin Luther King, auch er ein Mensch, der Menschen helfen wollte. Sie haben ihn getötet. Es gibt nicht viele Menschen, die solche Angriffe ertragen mussten, er musste sie ertragen nicht wegen dem, was er getan hat, sondern wegen dem, was er versucht hatte zu tun, nämlich den Menschen zu helfen. Er wollte dazu beitragen, die Welt in Harmonie, Liebe und Frieden zu vereinen. Es war einfach…ich sage immer, es war ein „Angriff auf seine Seele, das war es“. Diese Angriffe kamen direkt aus dem Kreis der Hölle.

DK: Wer er wirklich war und was er wirklich getan hat, ist so eine krasses Gegenteil von dem, was die Medien berichtet haben. Manchmal, wenn ich an einer Seite arbeite, trifft es mich auch, genau wie Sie, ich frage mich dann, wissen sie überhaupt, wer er wirklich war? Und dann sitze ich auch da und weine, es ist einfach eine so emotionale Sache. Manchmal versuche ich mir vorzustellen, was er wohl gefühlt haben mag.

GH: Es wäre etwas anderes, wenn er wirklich ein schlechter Mensch gewesen wäre, dann würde es Sie nicht kümmern. Aber wenn Sie sich Michaels Leben und Gedanken tatsächlich vergegenwärtigen, sehen Sie, dass er immer versucht hat, sein Ansehen zu schützen. Immer. Er hatte keine Kinder, bevor er verheiratet war, auch wenn die Hochzeit nicht wichtig war, sie war einfach dazu da, um Kinder zu bekommen. Aber er hat das Sakrament der Ehe geschützt, indem er heiratete. Er wollte kein schlechtes Ansehen. Sein ganzes Leben hat er damit verbracht, sich zu schützen. Er hat niemals etwas getan, was seinem Ansehen geschadet hätte. Er lebte ein makelloses Leben. Makellos. Er hat nichts getan. Ich glaube nicht, dass er jemals ein Verkehrsdelikt beging. Er lebte ein makelloses Leben und hat immer sein Ansehen geschützt den Kindern zuliebe. Also bitte, ist das etwa ein Mensch, den man dabei beobachten kann, wie er Kinder belästigt?

DK: Können Sie sich vorstellen, wie grausam es für ihn gewesen sein muss, solche Dinge über sich zu hören?

GH: Ich konnte sehen, dass er keinen Schlaf fand, den Schmerz, der auf ihn einwirkte, wie er versuchte, seine eigenen Kinder vor all dem Schmutz zu bewahren.
DK: All die Dinge, die um seine Vaterschaft kreisen, all diese absoluten Lügen. Man möchte einfach nur noch den Medien sagen „Hört endlich auf damit“

GH: Lasst ihn in Frieden ruhen. Sie tun es jeden Tag. Diese Menschen tun es ihr ganzes Leben lang… Jeden Tag lässt sich irgendwer seine Nase richten. Die Dame, die gerade einen Bericht anfertigt, wie viele Face-Liftings hat sie wohl schon? Kümmere dich nicht darum, was ist mit dir? Es ist total verrückt, wie sie ihn zum Monster hochstilisieren, aber dann, wenn die Menschen ihn dann kennenlernen und herausfinden… Sie dachten, er sei ein verrückter, aber wenn sie ihn dann kennenlernen, erkennen sie den wunderbaren Menschen in ihm.

Sie sagen, ihr wollt ihn anhand seiner Musik kennen. Aber was ist denn mit „Heal The World“, „Man In The Mirror“, “Black Or White“ oder dem “Earth Song”, das ist es, was Michael ist! Ein fürsorglicher Mensch, der sich nicht nur um die Kinder kümmert, sondern um die gesamte Menschheit der Welt.

Gott gab Michael etwas, was er seinem Ankläger nicht gab: einen Zeugen. Darum geht es in einem Kapitel meines Buches, „Ein Pfosten im Gebüsch“. Jeder spirituelle Mensch wird wissen, was das bedeutet. Auch wenn ich die Wahrheit über Michael Jackson erzähle, und das tue ich, so besteht doch meine Theorie darin, zu sagen, dass die Wahrheit, die sich hinter allem verbirgt die ist :das Ganze war ein Versuch, Michael von seinem Weg abzubringen, der darin bestand, der Welt Frieden, Liebe und Einheit zu schenken. Ich sah ein Video auf Facebook, in dem jemand in jedem Land dieser Erde Menschen zeigte, die um Michael weinten. An Orten, die ich nicht einmal kannte. In meinem Buch habe ich einige Aussagen aus Deutschland, Japan, Hong Kong, den Niederlanden. Aber derjenige, der dieses Video machte ging nach Afrika, in den Irak, und auch dort weinten die Menschen. Ich frage Mich „Gott, wie kann es sein, dass einzelner Mensch, der zufällig der Sohn von Katherine und Joe Jackson war, den du der Welt geschenkt hast, ein unglaubliches Geschenk, wie kann es sein, dass dieser eine Mensch die ganze Welt in Trauer um ihn versinken lässt?“

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Re: Exklusiv-Interview mit Geraldine Hughes

Beitragvon Michaela1903 » 1. Sep 2010, 21:13

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DK: Das ist war, Sie denken darüber nach, wie weitreichend er war, dass er die Menschen auf der ganzen Welt berührt hat.

GH: In Ländern, von denen man noch nicht einmal gehört hat, das ist unglaublich!

DK: Das allein schon sagt mir, irgendetwas muss an ihm gewesen sein. Auch wenn einige christliche Kreise ihn kritisiert und verdammt haben, da sind so viele Beweise in der Art, wie er sein Leben geführt hat, wie er die Menschen berührt hat, da lag etwas sehr spirituelles darin.

GH: Ich weiß, dass er von sehr mächtigen Evangelisten besucht wurde, sie gehen nicht eher, als dass du Christus annimmst. Sie kommen nur aus einem Grund und dieser Grund ist deine Seele. Das ist so. Sie tun so, als ob sie sagen wollten „lass uns das gerade noch erledigen, bevor wir gehen“ (Lachen). Es ist eine beschlossene Sache. Ich weiß, es ist auch mein Ziel, mein Zweck, deine Seele. Deine Seele mit Gott zu verbinden. Paula White und Darryl Strawberry besuchten ihn auf seiner Ranch während der Gerichtsverhandlungen zu den zweiten Anschuldigungen und ich weiß, Paula White lässt niemanden unerlöst zurück.
Anhand Michaels Aussagen in den ganzen Jahren kann ich behaupten, dass er ein Christ war. Er hatte das Herz eines Christen. Mit allem, was er sagte, zitierte er die Bibel. Gott sagt, du sollst den Kindern nicht verbieten zu kommen. Dann gibt es Menschen, die sonntags in der Kirche sitzen und Menschen verurteilen wollen. Nun, die Bibel sagt, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Daran sollst du sie beurteilen. Welche Art von Früchten tragen sie denn? Wenn man sich Michael anschaut, so trug er mehr Früchte als jeder Minister, jeder Pastor, jeder Evangelist. Selbst wenn man sie alle zusammennimmt, hatte Michael wahrscheinlich noch mehr. Er war nur einfach…er wollte diesen Ruhm nicht. Das war eine andere seiner Früchte. Er war sehr bescheiden. Jedes Mal, wenn Oprah etwas gemeinnütziges tut, hat sie Kameras dabei , macht darüber eine längst geplante Doku , aber Michael, der so unendliche viele Menschen traf, macht diese humanitären Dinge ohne Berichte darüber anfertigen zu lassen. Und dann gehen die Menschen hin und wundern sich „Oh, sieh nur, er ist im Guinness-Buch der Rekorde als größter Spender“. Wissen Sie, er gab sich selbst. Dann hatte er diesen Manager, Sie wissen schon, dieser kleine Kerl, der kürzlich in den Medien war, ich traf ihn und er erzählte Dinge wie „Wissen Sie, ich war auf der Ranch und da sah ich dieses Kino und irgendjemand erklärte mir, warum es so gebaut wurde. Da kommen Kinder auf die Ranch, die im sterben liegen und die brauchen dann spezielle Betten und das alles. Und als ich Michael fragte, wie er das alles tun könne, ich könnte das nicht ertragen und er tut es immer und immer wieder, da sagte Michael einfach nur:“Das ist es, wozu ich erschaffen wurde“

Michael erzählte seiner Mutter als Kind, dass er sich eine dieser „Gib den Obdachlosen Nahrung“-Shows im Fernsehen angeschaut habe und er versprach ihr damals „Eines Tages werde ich viel Geld verdienen und dann gehe ich hin und gebe diesen Kindern Nahrung“, das war schon als Kind in ihm.

Man muss sich den ganzen Menschen ansehen, nicht nur die Schnipsel in Nachrichtenberichten, „Oh, er hat ein Kind belästigt!“, und was fängst du damit an? Du musst dir die ganze Person ansehen und zurück bis in seine Kindheit gehen. Wovon war er in seiner Kindheit überzeugt?

Jeder wollte wissen, warum Michael Jackson vor diesen törichten Anschuldigungen niemals heiratete. Der erste Bruder heiratete und Michael war sauer auf ihn, und der Grund dafür war, er sagte es selbst „Du lässt unsere Fans im Stich“ Ich sage es in meinem Buch, er hat nie geheiratet, weil er im Grunde mit seinen Fans verheiratet war. Er ließ es zu, von seinen Fans so geliebt zu werden, wie er sie liebte. Sie waren seine Braut. Die Fans. Die Menschen, die ihn liebten.

Als er zum Gericht kam und auf das Autodach kletterte, erklärten sie ihn für verrückt. Aber er wollte seine Fans nur „Danke“ sagen. Er hat ihnen seine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Danke, für alles was ihr getan habt, und dann lud er alle auf seine Ranch ein. Er hat sie immer geliebt. Ich bekam Briefe von Fans, die Kontakt zu ihm hatten. Er gab ihnen etwas zurück. Sie sagten mir, dass er der einzige Mega-Star ist, der buchstäblich Kontakt zu seinen Fans hat. Das habe ich von so vielen Fans gehört. In Las Vegas traf ich ein Mädchen, es besaß ein Bild von Michael und erzählte mir von ihren regelmäßigen Kontakten mit ihm.

Michael wischte sich niemals das Lächeln von seinen Lippen. Er mochte sie einfach und erhellte ihren Tag. Es bricht mir das Herz, wenn ich daran denke „Wie kannst du das alles tun?“, und er sagt einfach nur „Das ist es wozu ich erschaffen wurde!“
Als ich in Encino war, wollten alle aus der Familie eines meines Bücher, nicht irgendeines, sie wollten alle eine Widmung darin haben. „Gott, irgendetwas stimmt da nicht (dass alle ein Autogramm von mir wollten)“

Als ich Jermaine das erste Mal traf, gab ich ihm das Buch und sagte, er müsse erfahren, was wirklich geschah, weil Jermaine in den Medien sehr hart rüberkam, er war sehr streitbar. Er sagte solche Dinge wie „Ihr habt meinen Bruder verletzt“ und so gab ich ihm das Buch und meinte, er müsse erfahren, was wirklich geschah und er sagte, er wolle ein Autogramm von mir (Lacht). Da dachte ich „Oh, Gott, das ist hier mein Highlight“, und dann musste ich 4,5 Bücher signieren.

Ich war sehr verwundert. Ich hatte eine bestimmte Haltung meinem Buch gegenüber. Ich dachte „Lieber Gott, warum suchst du dir die schüchternste Person der Welt aus, um sie irgendwo hinzusetzen, wo sie Zeugin wird und das einzige, was zwischen ihr und der Wahrheit steht, ist die Tatsache, dass sie ihren geschützten Ort verlassen muss, um es der ganzen Welt zu sagen.“ Ich musste hervorkriechen aus meiner gemütlichen Ecke, konnte nicht länger niemand sein, niemand, der beachtet wurde. Ich hatte das Buch 2000 geschrieben und ich hatte es auch 2000 fertiggestellt und dann kam da dieser Anruf, ich konnte Vollzeit-Missionarin werden und ich dachte „Oh, ich werde für Gott arbeiten!“

Dies ist das Verrückteste, was Sie je hören wollen. Ich ging in die Viertel, ich lief mit Gangmitgliedern herum und Drogendealern, mit meiner kleinen Bibel unter dem Arm, während sie Gewehre trugen. Ich besitze meine Bibel und sie ziehen mit ihren Gangs herum und verkaufen Drogen. Ich versuche, ihnen etwas über Gott zu erzählen, aber ich bin erfolgreich. Ich habe Christus in diesen Vierteln gesehen und das werde ich nie vergessen. Ich bin immer sehr verwundert darüber, wenn ich ihnen von Jesus erzähle und sie dann frage „Sollen wir beten?“ Mitten am Tag erlebe ich es, dass 8 oder 9 Gangmitglieder mit mir zusammen sind und mit gebeugten Köpfen dastehen. Sie tun immer genau das, was ihr Anführer sagt, er sagt dann „dafür haben wir keine Zeit“, sie haben nie Zeit, Aber an diesem besonderen Tag, gab es nichts Negatives, wir alle saßen im Kreis, hielten uns an den Händen und beteten das Sünder-Gebet und der Anführer meinte „Wir brauchen das“ und ich dachte „Gott, ich hätte niemals gedacht, dass dies einmal geschehen würde“. Ich fühlte mich auf dem Gipfel meiner Missionstätigkeit. Ich war am Gipfel angelangt. Und da hörte ich Gott sagen „Da gibt es noch einen“ und sobald ich das hörte kam mir Michael in den Sinn und es war, als ob Gott zu mir sprach „Du bist noch nicht durch damit. Du hast eine Aufgabe. Ja, du machst hier etwas Gutes, aber es gibt noch etwas, was du noch nicht erledigt hast“. Das war Anfang 2003. Ich werde niemals vergessen, dass Gott mir das gesagt hat. Ich habe es nicht sofort erledigt, da ich als Missionarin noch zu tun hatte.

Im Januar, Februar 2003 hörte ich Gottes Stimme noch einmal und lassen Sie mich erzählen, was er mir dieses Mal sagte:“Such dir einen Verleger und gib nicht auf, bis du ihn gefunden hast“ und ich sagte „Ok“. Man erkennt, wann es Gott wirklich wichtig ist und das war so, ich wusste, es war etwas, das ich tun musste, andernfalls hätte ich nicht mehr schlafen können. Also beschloss ich, wieder an die Türen der Verleger zu klopfen. Nach drei Monaten fand ich ihn und nach weiteren drei Monaten wurde das Buch verlegt.

An einem Punkt war ich nicht einig mit dem Verleger, dann kam ein kleiner gieriger Dämon (sie meint sich selbst!) zu mir und meinte, ich solle mein Buch selbst verlegen, dann könnte ich mehr verdienen. Dann kam einer meiner Neffen zu Besuch, ein kleiner geldgieriger Raffzahn und fragte mich, was mit dem Buch sei. Er fragte, ob ich dem Verleger unterschrieben hätte und ich sagte „Nein, wenn ich es selbst verlege, kommt vielleicht mehr dabei rum“ Mein Neffe, der kleine geldgierige, sah mich an und fragte mich „Geht es dir ums Geld oder um die Wahrheit?“ Das konnte nicht mein Neffe gesagt haben, das musste Gott gewesen sein. Und ich sagte „Ich werde dem Verleger den Vertrag unterschreiben!“ Hätte ich früher oder gar nicht unterschrieben, wäre das Buch niemals zur gleichen Zeit erschienen, wie die neuen Anschuldigungen.

Erinnern Sie sich, dass ich sagte, Gott habe mir gesagt, dass ich einen Verleger suchen soll? Das war im Februar 2002. Im Februar hatten sie begonnen, all diese Anschuldigungen gegen ihn vorzubereiten. Ich konnte es nicht glauben. Das Ganze noch einmal! Dass das Buch jetzt herauskommen sollte, wusste Gott, ich wusste es nicht. Er wusste auch, dass sie wieder hinter ihm her sein würden. Im Februar traf sich Sneddon mit der Mutter und erfuhr da auch schon, dass Michael nie mit den Kindern in seinem Zimmer geschlafen hatte. Sie kehrten immer wieder zur Ranch zurück und sagten „Wir möchten bei dir schlafen, wir wollen zu dir ins Bett“ Das war geplant und kalkuliert. Es war zu der Zeit, als Sneddon schon gesagt bekam, dass sie nie in Michaels Zimmer schliefen oder in seinem Bett. Also kehrten sie zurück auf die Ranch.

DK: Janet Arvizo hatte mit Sneddon gesprochen und dann fingen die Kinder an, bei Michael zu schlafen?

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Re: Exklusiv-Interview mit Geraldine Hughes

Beitragvon Michaela1903 » 1. Sep 2010, 21:15

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GH: Diese ganzen Dinge habe ich in meinem zweiten Buch, die ganze Verschwörung. Was passiert ist, war Folgendes: Als die Doku gesendet worden war, machte sich Sneddon, der ja immer schon hinter Michael her war, daran, ihm Kindesbelästigung zu beweisen. Er ging zu Janet Arvizo, sie trafen sich auf einem Parkplatz und sprachen im Auto miteinander, aber es ist nicht angemessen für einen Staatsanwalt sich in einen Ermittler zu verwandeln. Denn so wurde er zu einem Zeugen und sollte nicht Staatsanwalt in dieser Sache sein. In dem Moment, da er Janet traf wurde er zum zeugen. So ist es für viele sehr verdächtig und es sieht so aus, als hätte er seine Hände von Anfang an mit im Spiel gehabt. Man muss sich vergegenwärtigen, dass in dem Moment als er mit ihr sprach, die Ranch schon mehrfach durchsucht worden war, und da war Michael nie anwesend.
Sneddon fand heraus, dass die Kinder nicht in Michaels Zimmer geschlafen hatten, also kehrten sie zum dritten Mal auf die Ranch zurück, der einzige Grund, war ihr Ziel zu erreichen. Sie bettelten „Michael wir wollen in deinem Zimmer schlafen, in deinem Bett, mit dir“.

Gavin Arvizo sagte in der Bashir-Doku, dass er in Michaels Bett geschlafen habe und Michael mit seinem Bodyguard auf dem Boden. Sneddon traf sich mit Janet Arvizo in seinem Auto und nach diesem Treffen, änderte sie ihre Aussage. Jetzt sagte sie, Michael Jackson nutzt ihre Kinder aus und belästigt sie.

Michael war so zurückhaltend. Er war sehr vorsichtig darin, Kinder in seinem Zimmer schlafen zu lassen. Tatsächlich ließ er bis 93 kein einziges Kind in seinem Zimmer schlafen. Jeder dachte, das hätte er getan, er hat es aber nicht. Er hatte eigens Angestellte eingestellt, die ein Auge auf die Kinder werfen sollten, die bei ihm zu Gast waren. Und wenn die Kinder dann kamen und unbedingt bei ihm schlafen wollten sagte er ihnen „Gut, ihr könnt in meinem Bett schlafen, aber ich werde dann auf dem Boden schlafen“ und er und seine Angestellten schliefen auf dem Boden und ließen die Kinder ins Bett. Diese Kinder schliefen niemals mit Michael in einem Bett. Da war jemand, der das bezeugen konnte und lassen Sie mich Ihnen sagen, was der Staatsanwalt tat. Da gab es 3 oder 4 Personen, die das bezeugen konnten und der Staatsanwalt drohte ihnen „ Wenn Sie damit kommen, wenn sie das aussagen, werden wir sie auch anklagen!“ So war das. Das ist geschehen, um sie aus dem Rampenlicht und von den Medien fernzuhalten. Wenn sie irgendetwas gesagt hätten, wären sie auch potentielle Täter gewesen, also konnten sie nichts sagen. Aber einer davon war der beste Zeuge den Michael hatte.

DK: Das war der, der als Aufsicht für Michael eingestellt worden war?

GH: ja. Deshalb ist „Michaelgate“ so wichtig. Ich gebe Ihnen eine kleine Vorschau. Das Buch wird einige solcher Details enthalten.

DK: Stellen Sie sich vor, die Kinder, um die Sie sich kümmern, kommen zu Ihnen und wollen zu Ihnen ins Bett. Vielleicht waren es die Kinder, die darum gebettelt haben, bei ihm zu sein. Der Freund meines Mannes veranstaltete oft Zeltlager für Kinder und die Betreuer schliefen im gleichen Zelt ei die Kinder, Kinder wollen sich geborgen fühlen, wollen erwachsene um sich herum, vor allem, wenn sie nicht zuhause sind. Erwachsene übersetzen das immer sofort mit etwas Sexuellem. Ich denke, Michael sah das überhaupt nicht so.

GH: Das hat er auch nicht, und sehen Sie, wir tun das auch nicht, weil wir unser eigenes kleines leben betrachten. Wie ich schon sagte, kamen meine Pflegekinder immer am Wochenende und schliefen dann bei mir. Das war das Einzige und so war das auch bei Michael. Ich war immer sehr vorsichtig, wenn ich Jungs dabei hatte, weil ich eine Frau bin. Ich ließ die Jungs nicht bei mir schlafen, jeder Junge kann Ihnen sagen, dass er niemals in meinem Bett geschlafen hat, weil ich da sehr vorsichtig war. Die Mädchen durften schon, weil wir alle Mädchen waren. Sie kamen in mein Zimmer. Man ist in erster Linie Aufsichtsperson und ich kann Michael sehr gut verstehen, wenn er sagt „Das Vertrauteste, was du tun kannst, ist mit einem anderen Menschen dein Bett zu teilen.“ Mit Kindern auf dem Bett zu sitzen, fern zu sehen, Popcorn zu essen und ihnen bei ihren Problemen zuzuhören, die sie haben…ich meine, ich habe meinen Kindern mehr geholfen, wenn ich mit ihnen auf dem Bett saß und fernsah. Es geht ihnen gut, sie fühlen sich wohl, du kannst ihre Probleme erkennen, hier kannst du viel mehr bei ihnen erreichen. Du kannst sie einfach sie sein lassen, ganz natürlich und du kannst versuchen so wie sie zu sein, dann werden sie dir vertrauen und sich dir öffnen. Das ist therapeutische Arbeit. Ich hatte viele wunderbare Mädchen, eines dieser wunderbaren Kinder, dachte, es sei ein Junge. Irgendwann fand ich heraus, warum das so war und warum sie die schlimmste von allen war. Als es heraus war, wurde das Mädchen zum süßesten Kind. Das lag einfach daran, dass wir viel Zeit miteinander verbracht hatten und wir viel gelacht, gespielt und lustige Dinge getan haben und alle einfach dachten, ich sei eine von ihnen, ja wirklich, ich habe mich nur als Erwachsene verkleidet. Ich bin wirklich ein Meister der Verkleidung, wissen Sie?

DK: Man muss sich manchmal einfach nur auf ihr Level begeben.

GH: Du musst auf ihr Level kommen, um sie zu erreichen.

DK: Das ist eine tolle Analogie dessen, wie ihr Leben ähnlich verlief, denn wenn die Leute das hören, macht es für sie mehr Sinn. Ich habe mir immer gedacht, dass Michal sich den Kindern genau auf diese Weise nähert. Er hat immer versucht, den Kindern zu helfen, er wollte ihnen zuhören, mit ihnen sprechen, mit ihnen spielen und daraus wurde dann etwas sohttp://ghosts-of-neverland.phpbb8.de/ ... f=28&t=415 abscheuliches gemacht, was nie geschehen ist.

GH: Das habe ich in meinem Buch. Ich habe versucht, den Menschen klarzumachen, dass daran nichts unnormal oder unnatürlich ist. Was für die Menschen unnormal ist, führt sie direkt dahin, anzunehmen, er habe Kinder belästigt ohne irgendeine Tatsache zu wissen. Es hat nichts anderes zu bedeuten, als dass es Kinder gab, die bei ihm übernachtet haben. Nun, wie viele von euch hatten schon Kinder über Nacht bei sich zuhause? Wie viele?

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