Quincy über die Sessions mit MJ


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Quincy über die Sessions mit MJ

Beitragvon Remember MJ » 30. Sep 2014, 20:12

Quincy über die Sessions mit MJ
30. September 2014

Quincy Jones sprach in Interviews mit The Guardian und The Daily Beast über die Sessions mit Michael Jackson, Bubbles und Muscles.

Quincy Jones sagt in dem Interview mit The Guardian, dass er für die Legalisierung etwa von Marihuana sei, stellt aber auch klar, dass er während den Studiosessions nie unter dem Einfluss von Drogen stand. Paul Lester wollte deshalb wissen, ob Drogen jemals während Aufnahmen involviert waren.

“Keineswegs. Niemals. Niemals, niemals, niemals. Dann hast du die Grenze überschritten., Bruder. Nein, nein, nein. Nicht annährend. Nicht einmal Alkohol. Keineswegs. Das ist nicht die Art, wie wir arbeiten.

Paul Lester: “War im Studio eine ernste Atmosphäre, damals, während der Entstehung von Off The Wall und Thriller?
Quincy Jones: “Hell, no, man – es war so locker wie du es dir nur vorstellen kannst! Wir machten Scherze und hatten Spass. Willst du mich veralbern? Du musst wissen, wie man feiert [lacht]. Wenn du verklemmt bist, wird die Musik nach nichts klingen. Ich sagte jeweils, ‘stell immer einen kleinen Raum für Gott bereit um in den Raum zu treten.”
PL: “Hast du dich erschrocken, als Micahel Muscles, die Schlange ins Studio brachte?”
QJ: “Ja, ich [erschrack]. Sie [die Schlange] wickelte sich um mein Bein.”
PL: “So war sie buchstäblich deine Hosenschlange?”
QJ: “Ja! Sie kroch über den Mischpult… ich fühlte mich nicht sehr wohl.
PL: “Und biss Bubbles der Schimpanse nicht deine Tochter?” QJ: “Ja, das tat er. Du hast ein gutes Gedächtnis, man.”
PL: “Hast du Michael je zur Seite genommen und ihm gesagt, dass er zu seltsam sei?”
QJ: “Nur als ich ihn das erste Mal traf, als er 12 war” In einem weiteren Interview mit The Daily Beast sprach Quincy Jones über seine Kindheit, seine interessante und abwechslungsreiche Karriere und darüber, dass 12 für ihn eine magische Zahl sei: “Ich traf Aretha als sie 12 war. Ich traf Ray als er 17 war. Stevie Wonder, als er 12 war. Michael Jackson als er 12 war. Es ist die magische Nummer, 12.”

“Michael Jackson erschuf MTV. Er war der erste schwarze Künstler auf dem Sender. Sie spielten keine schwarze Musik und Rick James hätte niemals ‘Super Freak ‘ dort haben können”, so Quincy Jones über Michael Jackson und die revolutionären Thriller Videoclips.

Der Interviewer wollte wissen, was Jones darüber denke, wie die Nachlassverwaltung MJs Musik handhabe. Das letzte Album sei sehr enttäuschend gewesen.
Quincy Jones: “[seufzt] Ich gerate jedes Mal in Schwierigkeiten, wenn ich darüber spreche. Ich kann nicht. Ich möchte nicht mit Michael dahin gehen, man."

Ob er jemand sehe, der Michael Jacksons Talent nahe komme? Kanye West habe sich oft mit Michael verglichen. “Komm, man! Nicht einmal annähernd”, sagt Quincy. Michael habe zu Fred Astaire, Gene Kelly und James Brown aufgeschaut. Man müsse zuerst die Meister studieren, und die meisten aktuellen, jungen Künstler, täten dies nicht, glaubt Jones. Man müsse sich über die Basis der Musik bewusst sein, wenn man selbst Musik macht. Etwa die Rolling Stones seien sich über die Basis bewusst: Blues und Jazz. “Es ist fast so gewaltig wie die drei Bs: Bach, Beethoven und Brahms”, erläutert Quincy Jones.

Ob er ein Justin Bieber Fan sei. “[Schüttelt den Kopf] Jedes Mal wenn ich darüber spreche gerate ich in Schwierigkeiten. Bust du es?” Der Interviewer verneint. “Wieso fragst du denn, ob ich es sei. [Lacht]. Um heutzutage ein Popstar zu sein, geht es um zwei Dinge: Persönlichkeit und Skandal”, so Quincy. Das sei ein Problem, wenn jedes Albumrelease mit Skandalen begleitet werde.

Welche aktuelle Künstler er denn bewundere? “Ich mag Common, Drake, Bruno Mars… Ariana Grande und Jennifer Hudson, sie sind grossartige Sänger, man. Und wir haben diese Gruppe, die sich The Global Gumbo All-Stars nennt. Das wird die Welt verändern.”

Das Komplette Interview verrät viel biografisches über Quincy Jones, nicht nur deshalb sehr lesenswert:
Quincy Jones Talks Chicago’s Mean Streets, Why Kanye West Is No Michael Jackson, and Bieber
http://www.thedailybeast.com/articles/2014/09/25/quincy-jones-talks-chicago-s-mean-streets-why-kanye-west-is-no-michael-jackson-and-bieber.html

Quelle: jackson.ch, theguardian.com, thedailybeast.com,
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