ARD Brisant 24.06.2014

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ARD Brisant 24.06.2014

Beitragvon Mjj forever » 24. Jun 2014, 19:57

Fünf Jahre nach Michael Jacksons Tod Blühende Geschäfte mit dem Erbe des "King of Pop"

Brisant | 24.06.2014 | 17:15 Uhr



Der Todestag von Michael Jackson hat sich zum fünften Mal gejährt. Fans haben seine Grabstätte in Los Angeles wieder in ein Blumenmeer verwandelt. Ein halbes Jahrzehnt nach dem frühen Tod des "King of Pop" blühen auch die Geschäfte mit dem Erbe des weltweit gefeierten US-Sängers. "Michael Jackson bringt jetzt so viel Geld ein wie seit dem Höhepunkt seiner Karriere nicht mehr", sagt Zack Greenburg, der ein Buch über die "Michael-Jackson-AG" geschrieben hat. Laut Greenburg soll der Jackson-Clan mit dem Nachlass seines berühmtesten Mitglieds in den vergangenen fünf Jahren mehr als 700 Millionen Dollar erwirtschaftet haben.
An einer Überdosis Propofol gestorben
Rund 13.000 rote Rosen, Fotos, Texte und andere Erinnerungsstücke am Grab von Michael Jackson auf dem Forest Lawn Cemetery in Glendale, Kalifornien erinnern am 4. Todestag am 25.06.2013 an den Popstar.

Dabei hatten den "King of Pop" kurz vor seinem Tod noch arge finanzielle Probleme geplagt. Von Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs minderjähriger Jungen wurde der Popstar freigesprochen. Der Skandal ramponierte aber nachhaltig sein Image. Anwaltskosten und eine außergerichtliche Einigung verschlangen Unsummen. Dennoch gab der Musiker das Geld weiter mit vollen Händen aus, um seinen extravaganten Lebensstil aufrecht zu halten. Auf bis zu 500 Millionen Dollar sollen sich Jacksons Schulden zwischenzeitlich belaufen haben.

Um dem Bankrott zu entkommen, ließ er sich auf eine Comeback-Tournee ein. Die Proben für die Konzertserie "This Is It" setzten Jackson allerdings stark zu. Der Musiker klagte über Schlafprobleme. Sein Leibarzt Doktor Conrad Murray versorgte ihn mit dem Betäubungsmittel Propofol. Am 25. Juni 2009 starb der "King of Pop" im Alter von 50 Jahren an einer Überdosis des Medikaments.
Schadenersatzforderungen abgewiesen

Murray wurde im November 2011 zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Im vergangenen Herbst kam er frühzeitig auf freien Fuß. Daneben strengte die Jackson-Familie eine Zivilklage gegen den Konzertveranstalter AEG an. Jacksons Mutter Katherine warf AEG vor, einen unfähigen Leibarzt engagiert und deutliche Hinweise auf den labilen Gesundheitszustand ihres Sohns ignoriert zu haben. Doch Schadenersatzforderungen in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar gegen die Konzertagentur wurden im vergangenen Oktober abgewiesen.

Angewiesen wären die Jackson-Erben - neben Mutter Katherine auch der 17-jährige Sohn Prince, die 16-jährige Tochter Paris und der zwölfjährige Sohn Blanket - auf die Entschädigung aber nicht gewesen. Denn die von ihnen beauftragten Nachlassverwalter John Branca und John McClain hatten schnell erkannt, dass die Marke des "King of Pop" ihre Strahlkraft behalten würde.


Einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts

Jackson war einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts, bereits als Kind stand er mit seinen Geschwistern auf der Bühne. Ihre größten Erfolge feierte die Familien-Soulband "The Jackson Five" in den 1970er-Jahren. Im folgenden Jahrzehnt revolutionierte Jackson die Popmusik. Seine Platte "Thriller" ist nach wie vor das meistverkaufte Album aller Zeiten. Mit dem "Moonwalk" brachte er eine neue Tanzform auf die Bühne.

Mit diesem musikalischen Vermächtnis lässt sich auch heute noch jede Menge Geld machen - trotz der Missbrauchsvorwürfe, Jacksons Hang zu Schönheitsoperationen und den zunehmend wunderlichen Verhaltensweisen, die ihm den wenig schmeichelhaften Beinamen "Wacko Jacko", zu Deutsch: "Verrückter Jackson" einbrachten. Der Dokumentarfilm "This Is It" über den tragischen Ausgang der geplanten Konzertreihe beispielsweise spielte weltweit 200 Millionen Dollar ein. Die Plattenfirma Sony wiederum zahlte laut "Wall Street Journal" mehr als 200 Millionen Dollar für die Rechte, binnen eines Jahrzehnts insgesamt sieben Alben mit den Werken des Popstars herauszubringen.

"Egal wo der Geist des 'King of Pop' jetzt residiert, eines steht fest: Die Michael-Jackson-AG ist quicklebendig."

http://www.mdr.de/brisant/promi-klatsch ... 5e895.html
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