Versicherer von Jackson-Konzerten zieht vor Gericht


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Versicherer von Jackson-Konzerten zieht vor Gericht

Beitragvon Mjj forever » 7. Jun 2011, 07:36

Los Angeles (dpa) - Die britische Versicherungsbörse Lloyd's of London ist im Streit um Michael Jacksons geplatzte Londoner Konzerte vor Gericht gegangen.

Wie der Internetdienst «Tmz.com» berichtete, wirft der Versicherer dem kalifornischen Konzertveranstalter AEG Live und Jacksons Nachlass Betrug vor. Lloyd's will vor Gericht erwirken, dass die Börse für die ausgefallene «This Is It»-Konzerttournee keine Millionenzahlungen leisten muss. «Tmz.com» zufolge hatte Lloyd's Jacksons geplantes Comeback mit Dutzenden Auftritten in der Londoner O2-Arena im Frühjahr 2009 mit über 17 Millionen Dollar versichert.

Lloyd's argumentiert, dass Jackson und AEG wichtige Informationen über den Gesundheitszustand des Sängers verschwiegen hätten. Jackson habe unter anderem die Einnahme zahlreicher Medikamente, darunter seine Behandlung mit dem Narkosemittel Propofol, dem Versicherer vorenthalten. Lloyd's möchte erreichen, dass der Richter den Vertrag für null und nichtig erklärt.

Der Popstar war am 25. Juni 2009, kurz vor Beginn der Londoner Konzertreihe, an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol gestorben. Jacksons damaliger Arzt, Dr. Conrad Murray, ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Der Prozess soll in diesem Herbst beginnen.

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1164192

Ob sich der Konzertveranstalter jetzt auch das Geld von Michael holt - also von seinen Erben?
Ich finde die haben ganz schön lange gebraucht, oder? So knapp vor der Verjährungsfrist...

Viele Grüße
Brigitte
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Lloyds Versicherung will nicht zahlen

Beitragvon Blanket » 9. Jun 2011, 07:36

verschoben
der Hausmeister RMJ


Lloyds Versicherung will nicht zahlen

Die englische Versicherungsgesellschaft Lloyds, die Michael Jacksons "This Is It" Konzerte für USD 17.5 Mio. versichert hatte, hat nun beim einem Los Angeles Gericht eine Klage gegen AEG Live eingereicht und beantragt, diese Police für nichtig zu erklären. Grund dafür sei, dass AEG Live es bei Abschluss versäumt hatte, Einzelheiten zu Michael Jacksons medizinischer Geschichte, einschliesslich seinem offensichtlichen "Gebrauch von rezeptpflichtigen Medikamenten und/oder Suchtverhalten" einzureichen. Lloyds behauptet, dass als AEG Live die Policy abschloss -- in der Michael Jackson der Aliasname Mark Jones gegeben wurde -- sie vollständige Informationen über die medizinische Geschichte des Versicherten hätten angeben müssen. Auch die notwendige medizinische Untersuchung, so sagt Lloyds, hatte nie stattgefunden. Lloyds behauptet ferner, dass sie seit Dezember 2009 von AEG Live Informationen über Conrad Murray ersucht haben, diese jedoch die Informationen nie geliefert hätten. Aus all diesen Gründen, so argumentiert der Versicherer, seien sie nicht verpflichtet, die Versicherungssumme auszuzahlen -- eine der grössten Schuldenpositionen des MJ Estate.

AEG Live hatte die Annullierungs- und Nichterscheinungs-Police mit einer Versicherungssumme bis zu USD 17.5 Mio. zwei Monate vor Michael Jacksons Tod abgeschlossen und reichten ihren Antrag zur Auszahlung des gesamten Versicherungsbetrags zusammen mit dem Todesschein von Michael Jackson wenige Tage nach dessen Tod ein. AEG Live stand für einen Kommentar nicht zur Verfügung.

Quellen: jackson.ch, bbc.co.uk

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