Dr. Patrick Treacy:MJ.... der vergessene Humanitär


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Dr. Patrick Treacy:MJ.... der vergessene Humanitär

Beitragvon Michaela1903 » 7. Jun 2011, 19:32

Michael Jackson, der vergessene Humanitär

PRLog (Pressemitteilung) - 27. Juni 2010 - Im Mahavanain-Buddhismus gibt es eine erleuchtete Existenz, Bodhisattva genannt, die sich dazu entscheidet, das Erreichen des Nirvana auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, um das Leid anderer zu lindern.
In meinem eigenen Leben hatte ich das große Glück, einigen dieser Visionäre, Nelson Mandela, Mutter Theresa, Bono, John Lennon und Michael Jackson, begegnet zu sein.
Nur fünf Menschen in beinahe einem halben Jahrhundert, gerade genug, um sie an den Fingern einer Hand abzuzählen. Jeder einzelne von ihnen motiviert von einem Gefühl großer Barmherzigkeit und dem Streben nach Bodhicitta [nach Erleuchtung] zum Wohle aller fühlenden Wesen.
Natürlich gab es andere, die sich an der Peripherie meines eigenen Dharma bewegten. Ich kannte Lady Diana Spencer Mitte der neunziger Jahre im medizinischen Sinne, und ich spürte die Präsenz Seiner Heiligkeit, des Dalai Lama, ohne ihm tatsächlich begegnet zu sein. All diese Menschen, außerordentlich einflußreiche, weltumspannende Boten, die ihre Kraft nutzten, um zu versuchen, die Welt zu einem besseren, lebenswerten Ort für jeden von uns zu machen.
Nelson Mandela trat gegen die Ungerechtigkeit der Apartheid ein, Mutter Theresa und Bono gegen die Ungerechtigkeit der Armut, John Lennon gegen die Ungerechtigkeit des Krieges, doch Michael Jackson ging noch weiter. Sein künstlerisches Werk transportierte eine spirituelle Botschaft gegen diese und alle anderen Ungerechtigkeiten der Menschheit ... Rassismus, Ungleichheit, Krankheit, Hunger und Korruption. Sein Song "Man in the Mirror" macht uns bewußt, daß der Weg zum Nirvana in uns selbst beginnt, durch Meditation und Selbstreflexion.

Ich beginne mit dem Mann im Spiegel
ich bitte ihn, umzukehren
keine Botschaft könnte deutlicher sein
wenn du die Welt zu einem besseren Ort machen willst
dann fang bei dir selbst an und verändere etwas

Beschriebe man Nirvana als einen idealisierten Zustand frei von Sorgen, Schmerzen und seelischen Qualen, so wissen wir alle, daß Michael diesen Zustand niemals erreichte, sondern scheinbar für immer in einem Zustand der "Bodhisattva" [der Erleuchtung, des Erwachens] gefangen war, mit den weltlichen grünen Wiesen und Sonnenuhren Neverlands, die dessen irdischer Ersatz wurden. Seine Bemühungen, Bodhicitta zu bewirken, werden jedoch leider nur noch selten erwähnt. Nur wenige Menschen erinnern sich daran, daß er all das Geld aus dem oben erwähnten Song an karitative Organisationen spendete. Nach der Victory Tour im Jahr 1984 spendete er seinen Gewinnanteil von 5 Millionen Dollar für wohltätige Zwecke. Im Jahr 1985 schrieb er mit Lionel Richie die Single "We Are the World" und spendete den gesamten Erlös, um den Bedürftigen in Afrika zu helfen. Fast 20 Millionen Exemplare von "We Are the World" wurden verkauft, und sie ist damit eine der meistverkauften Singles aller Zeiten. Das Projekt erbrachte Millionen für die Hungerhilfe.

Als ich Michael tatsächlich zum ersten Mal begegnete, waren seine ersten Worte an mich: "Danke für alles, was Sie für die Menschen in Afrika tun." Dann zog er ein altes Magazin aus seiner Tasche, das einen Artikel mit dem Titel "Die Stille der Savanne" beinhaltete, den ich im Jahr 1992 geschrieben hatte. Der Artikel beschrieb ausführlich meine Erlebnisse, als ich auf dem Weg durch Afrika durch verlassene Dörfer nach Kapstadt fuhr, und er prophezeite einen möglichen Anstieg von HIV in Schwarz-Afrika. Er begann ...

"Die Abende in Kenia sind zauberhaft. Die Sonne nimmt dann eine tiefrote Färbung an, bevor sie untergeht, und barfüßige Frauen, gekleidet in lockere Kangas, wirbeln rötlichen Staub auf, als sie uns auf ihrem Heimweg für die Nacht begegnen. In der Abenddämmerung fließen scharlachrote Ströme aus Licht über den prallen Rand der untergehenden Sonne zum Horizont und lassen die Akazien auf den Hügeln um uns herum wie Schattenrisse erscheinen. Dies ist die unveränderliche Magie der Landschaft Afrikas, und es ist unser Signal, das wir für diesen Tag lange genug gefahren sind. Wir biegen in den Busch ab, um etwas Schatten zu finden und unser Lager einzurichten. In der Ferne hören wir Stimmen aus einem nahe gelegenen "Manyatta", Und Hundegebell unterbricht die Stille der Abenddämmerung ..."

".... Später passieren wir zahlreiche unbelebte Dörfer, verlassene Geschäfte und leerstehende Hütten, die ein Beweis für die zerstörerische Macht der Seuche sind, deren Weg wir folgen. Diese verlassenen Dörfer haben etwas Unheimliches an sich und in dem ruhelosen Wind, der die blauen Gräser der Savanne bewegt, lausche ich erwartungsvoll, um das Bellen von Hunden oder die fernen Geräusche spielender Kinder zu hören ... doch kein Laut ist zu hören!"

"Wissen Sie, ich habe geweint, als ich das las" fuhr er fort.
"Wir müssen gemeinsam etwas für die Menschen in Afrika tun."

Und seine Menschlichkeit endete nicht auf dem afrikanischen Kontinent. Im Jahr 1984 spendete Michael seine außergerichtliche Ausgleichszahlung von 1,5 Millionen Dollar dem Brotman Medical Centre in Culver City, Kalifornien. Diese Einrichtung wurde als Würdigung seiner Spende später in "Michael Jackson Burn Center" umbenannt. Durch dieses Geld war die Einrichtung in der Lage, die beste verfügbare Technologie zur Behandlung von Verbrennungsopfern, insbesondere Kindern, einzusetzen.
Im Jahr 1993 übergab er alle Gewinne aus siebenundsechzig Konzerten der über achtzehn Monate andauernden Dangerous World Tour der Heal the World Foundation.
Im Jahr 1999 organisierte er in Deutschland und Korea eine Reihe von Benefizkonzerten mit Mariah Carey, Slash, Andrea Bocelli und Luciano Pavarotti. Er spendete den gesamten Erlös dem "Nelson Mandela Children's Fund", dem Roten Kreuz und der UNESCO.
Nach dem 11. September half er, das "United We Stand: What More Can I Give" Benefizkonzert im RFK Stadium in Washington, DC zu organisieren.
Er erhielt außerdem eine besondere Auszeichnung von Präsident Ronald Reagan für seine Unterstützung amerikanischer Organisationen gegen Drogen und Alkohol.

Auf seinem letzten Album Invincible befindet sich ein Song namens Cry. Es ist ein Song über die kollektive Mitmenschlichkeit der Erde. Er transportiert eine Mission, die Welt zu verändern und eine Veränderung der Menschen zum Besseren zu bewirken. Es ist ein Schrei aus einer anderen Welt.

Du kannst die Welt verändern
(Ich kann es nicht allein)
Du kannst den Himmel berühren
(Ich brauche die Hilfe Anderer)
Du bist auserwählt
(Ich brauche ein Zeichen)
Wir alle weinen heute nacht zur gleichen Zeit

So möchte ich mich Michael Jacksons an seinem Jahrestag erinnern, und vielleicht in der Abendsonne, wenn der rastlose Wind die blauen Gräser der Savanne im fernen Afrika bewegt ... so wie vielleicht auch seine Vorfahren.

Quelle
http://www.prlog.org/10762198-michae...anitarian.html

Dr. Treacy traf Michael erstmals nach seinem Santa Maria-Prozess, als er in Irland lebte
(2006-2007).
Michael hatte ihn in der Hoffnung aufgesucht, dieser würde ihn als Patient annehmen, um ihm zu helfen, mit seiner Hauterkrankung umzugehen. Seit dieser Zeit entwickelte sich eine professionelle Beziehung und eine Freundschaft.
"Es wurde schnell offensichtlich, daß wir humanitäre Ideale und die Liebe zum afrikanischen Kontinent teilten", sagt Treacy.

Ailesbury Clinics Ltd. ist der führende Anbieter von moderner medizinischer ästhetischer Hautpflege in Irland. Sie wurde in Irland im Jahr 2005 Best Medical Practice ausgezeichnet.

Patrick Treacy ist Dermatologe und Arzt für kosmetische Behandlungen, und ein Humanitär. Er lebt in Dublin, Irland.

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Re: Dr. Patrick Treacy:MJ.... der vergessene Humanitär

Beitragvon Michaela1903 » 7. Jun 2011, 19:35

... und noch was von P. Treacy:

Dr. Patrick Treacy spricht über Michael

Dr. Patrick Treacy ist Arzt an einer Klinik in Irland. Michael und er waren befreundet, 2005 hielt sich Michael für mehrere Monate in Irland auf.

Der Text dieses Interviews ist die Übersetzung eines Radio-Interviews, dass Dr. Patrick Treacy mit BlogTalk Radio (Chicago) mit Rev Catherine Gross und Deborah Campise Kunesh (Website:Reflection on the Dance) führte.

Dr. Treacy:
Es war zweifellos eine Ehre, Michael persönlich gekannt zu haben, (..) Michael war sehr spirituell und sehr sanftmütig/liebenswürdig. Und ich denke, dass wir zu dieser Zeit nicht würdigten, dass er nicht mehr solange Zeit mit uns auf dieser Erde verbringen würde, und wenn ich das gewusst hätte, wäre mein Erleben mit ihm sicher noch tiefergehend gewesen. Michael rief mich oft an, und fragte nach vielen Dingen um meinen Rat, und da gab es auch etwas alberne Sachen, wie “oh, du musst zu diesem Restaurant gehen, ich brauche ein Menue von denen”, oder so in der Art, allemöglichen solcherart kleine Sachen..Mit manchen Dingen hatte er ein Problem, und er telefonierte und sagte “Treacy, ich brauche deine Meinung dazu”, ( er nannte mich nicht Patrick, er sagte immer “Treacy”), ich würde wirklich gerne deine Meinung dazu hören”. (…) Es gab einiges in seinem Leben, was ihm Kummer bereitete, und er wollte das gerne aus seinem Kopf haben, und auch die Leute, die ihn in dieser Zeit belästigten, in dieser Zeit, nach Santa Maria, er fühlte auf viele Arten, dass Amerika ihn fallengelassen hatte. Und er fühlte auch, dass er wahrscheinlich nicht wieder zurück nach Neverland gehen würde. (…) In manchen Dingen war er wie paranoid über die Leute, die um ihn herum waren….Das gilt nicht für seine Fans, er liebte seine Fans immer, es waren besonders die Medien, und er fühlte sich in vielerlei Hinsicht betrogen. Und eine traurige Tatsache ist: er war so eine gute, liebenswerte Person, und lebte sehr christlich, und er bekam dafür niemals ein Lob anerkannt.

Michael tat immer all seine wohltätige und humanitäre Arbeit im Hintergrund, wissen sie? Das war sicher auch einer der Gründe, warum viele Leute garnichts wussten, von seinem humanitären Einsatz. Oder über dessen Ausmaß. Aber wissen sie, manchmal lebte Michael “mittellos”. Ich weiß das. Und er gab dann immer noch viele Millionen an andere, die weniger Glück hatten. Und sein Image wird sich sicher deshalb mit der Zeit noch entwickeln. Die Leute werden noch viel über ihn herausfinden und werden begreifen, dass ihm soviel Unrecht getan wurde.

Jetzt ist meine große Sorge dieser kommende Totschlag-Prozess. Ich habe das Gefühl, dass wir allem möglichen Sperrfeuer Amerikas ausgesetzt sind, wo jetzt auf eine andere Art wieder versucht wird, seinen Namen zu zerstören. Manchmal wird er hingestellt als ein “Drogen Freak” der sich selbst was spritzte, und der für seinen Tod selbst verantwortlich und schuld ist. Das wird bestimmt kommen, möglicherweise wegen der Zahlung der Versicherung (?) Ich weiß, dass viele Leute im Hintergrund sowas sagen, aber ich denke, es ist die Zeit und der Ort für uns, seinen Namen zu verteidigen, und ich muss mich auch darauf einstellen, denn der Fall, der in Santa Monika gegen ihn gebracht wurde, war schlecht genug, und von den 14 Vorwürfen, und jeder wurde zu Nichte gemacht, aber es kam nichts darüber in den Medien, am nächsten Tag. Und ich denke, dieses mal wird nach der Weihnachtszeit etwas ähnliches kommen, wenn der Prozess beginnt. Und die Sache ist die, da gibt es viel Öffentlichkeit, die sozusagen gehirngewaschen ist und sie werden Appetit haben auf solche Sachen. Mir wurden schon von 5 oder 6 Stellen Angebote gemacht, schlechte Dinge über ihn zu sagen. Dazu nur das eine: Es existieren keine. Das ist deutlich genug.

Aber zu denken, dass wieder jemand Stories erfindet, nur um sein Blatt besser zu verkaufen, besonders über jemanden, der so gut zu den Menschen war, wissen sie, das verblüfft mich einfach und es entsetzt mich. Und die traurige Tatsache ist, du musstest nur höchstens 5 Minuten in seiner Gesellschaft verbringen und er vermittelte dir sein totales Ausmaß an Güte. Ich habe nie gehört, dass er an jemand austeilte, und wenn – er wurde ja von vielen belästigt, die sozusagen Geld von ihm stahlen, aber er sagte nie etwas konkretes, Namen, er nannte nie die Sache wirklich beim Namen, aber er machte deutlich, dass ihn das ärgerte. Aber es gibt keinen Zweifel darüber er redete davon oft ganz allgemein, aber da war nichts Schlechtes in ihm.

Er schien sich ständig Gedanken über andere Leute zu machen. Diese Sache, die ich erwähnte mit den verbrannten Kindern in dem Krankenhaus, ich glaube, davon gibt es jetzt bald auch ein Buch – und er – wenn wir auch gerade von etwas ganz anderem redeten – fragte plötzlich zwischendurch “Patrick, haben diese Kinder Schmerzen?” und “Bekommen sie Schmerzmittel?” Und ich antwortete, das Krankenhaus würde sie nicht Schmerzen haben lasen. Aber drei vier Tage später fragte er wieder… Man merkte, dass diese Dinge ihn ständig beschäftigten, er hatte diese Art natürliche Zuneigung für andere Menschen, besonders für Kinder.

Ich habe das bei fast jeder Gelegenheit erfahren, die ich mit ihm zusammen war. Es war, als arbeite er auf zwei verschiedenen Ebenen. Er interagierte mit Leuten – aber da gab es gleichzeitig einen ständigen Denkprozess, es ging immer darum, auch anderen Menschen zu helfen. Das ist dieser Zustand, den ich erwähnte, und den auch andere bei ihm bemerkten, dass Leute, die diese spirituelle Erleuchtung erreichen, in ihrem Inneren, immer anderen helfen wollen. Es war faszinierend das bei Michael zu sehen und ich bin so demütig, dass ich mit ihm solche Erfahrungen teilen konnte, denn wenn du in Anwesenheit eines solch guten Menschen bist – wissen sie, ich treffe viele Promis und auch diese Woche, aber da gibt es niemand wie Michael, wirklich. Es scheint, alle haben irgendeinen Groll – aber er nicht, und die meisten sind auch in irgendwelche Wohltätigen Dinge involviert, oder haben dort ein Amt, aber alles was er tat, tat er im Hintergrund.

Oh, es ist unbeschreiblich, wie tief sie gehen, nur um ihre Blätter zu verkaufen. Und Fakt ist, sie haben keinerlei Gefühl oder Gewissen dafür, wie falsch das ist. Ich war mit einigen dieser Leute zusammen, das ist für sie einfach nur ein “Geschäft”, es gibt da kein Falsch oder Richtig. Es verblüfft mich immer wieder und s wird auch im Januar wieder interessant. Alle haben wir jetzt Angst, nach Kindern zu sehen, oder sie anzulächeln, es könnte ja sein, dass einige Leute einen falschen Eindruck von uns bekommen. Einige meiner Freunde, mit denen ich aufwuchs, hatten Kinder die in einer Pfütze spielten, und ich hatte eine Kamera dabei und ich ging einfach hin – ich kannte diese Kinder ja nicht richtig – und ich machte eine Pfützenschlacht mit ihnen. Und ich machte Fotos davon, und dann kam jemand, und fragte, ob ich eine Erlaubnis habe, diese Kinder zu fotografieren. Mein Freund sagte ” Patrick, so sind die Leute jetzt, weißt du”? es ist unvorstellbar, wie sich innerhalb einer Generation das ganze Verhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen verändert hat. Die Kinder laufen nicht mehr zur Schule, ein normales Verhältnis zu Fremden gibt es garnicht mehr. Es beunruhigt mich, denn ich sehe die Kinder meines Bruders, sie werden verwöhnt, sie werden zur Schule gebracht und überall hin mit dem Auto, und sie dürfen nie im Dunkeln nach draußen und als wir aufwuchsen liefen wir 2 ,3 Meilendurch die Dunkelheit in die Schule und wir kamen zusammen nach hause, und da gab es keine Ängste, es war eine andere Welt.

Unglücklicherweise ist es so, besonders in einem Land wie Irland, dass Pädophilie im Zusammenhang mit klerikalem Missbrauch steht, es ist wie eine Wand, die über Regierungen, Institutionen, Respektspersonen zusammenbrach, es war die gleiche Zeit, wo das mit den katholischen Priestern in den USA herauskam, und Michael wurde in diesen Strom mit hineingezogen. Es ist sehr leicht, die Einstellung eines feindlich eingestellten Volks zu beeinflussen, Michaels Vermächtnis ist dort immer noch sehr beschmutzt, und ich sehe, das es schon wieder passiert.

Das interessante war, dass als Michael bei uns in Irland war, ohne seine gewohnte medizinische Versorgung um ihn herum, ..wissen sie, ich würde das niemals tun..er bekam auch von uns Propofol, aber die Sache ist die, er hätte das nie ohne einen Anästhesisten gemacht, dafür habe ich gute Beweise. Wenn erforderlich. Ich will sagen, jemand, der nicht nur kein Propofol sondern auch Medazolam oder andere Benzodiazipine ohne Anwesenheit eines Anästhesisten nahm… da geht es gegen jede Überzeugung, dass er plötzlich, innerhalb von 2 Jahren ein sich selbst Drogen verabreichender Abhängiger sein soll. Das passiert einfach nicht so.


(…) Der Murray Fall wird sicher mehr als ein Strohfeuer sein (..) Ich sage, es wird wie der OJ Simpson Fall, die Familie macht ihre eigene Rechnung, und die Tatsache, dass Katherine jetzt auch dahinter steht, gibt der Sache eine gewisse Glaubwürdigkeit, aber es wird in der Zeit keine Möglichkeit geben Michaels guten Ruf wieder herzustellen und ein positives Vermächtnis zu hinterlassen, ich rechne damit, dass es in dieser Zeit so kommt. Ich denke während dem ersten LAPD Fall wird es so sein, dass jede Art von Dreck geworfen wird, und wir sollten uns darauf vorbereiten.

Es gibt zweifellos jetzt für eine ganze Zeit Verschwörungstheorien. Und das passt gut aus der Sicht derer, die eine Menge Geld aus Michaels Tod machen, aber ich vermute – und auch für die nächsten 10 Jahre – das der Fall vor Gericht ein wenig etwas Objektivität hineinbringt, aber ganz sicher bin ich nicht, dass wir jemals dorthin kommen. (…) Ich muss vorsichtig sein, mit dem was ich sage, denn vielleicht werde ich als Zeuge berufen, ich muss den Sinn für Objektivität und Glaubwürdigkeit bewahren, und sicher, ich denke schon, dass die von dir vertretene Meinung dort die richtige ist. (Anmerkung: im Inteview wird dazu etwas gesagt, ab ca.7.40 im Teil3 inetwa: kein Arzt würde soetwas tun, es muss Absicht gewesen sein, die Droge läuft in die Venen und du gehst raus, um eine Zigarette zu rauchen…) Es wäre sehr ungewöhnlich, dass, jemand in dieser Situation… – nur soweit ich es weiß, weil ich in einer ähnlichen Situation mit Michael war – und er hat es abgelehnt, und das ist durchaus wichtig. Und ich habe auch noch andere Beweise dafür, die potentiell sehr wichtig sein könnten. Es wird eine Zeit und einen Ort für all das geben, und das wird eine interessante Zeit werden. Darüber gibt es keinen Zweifel. Sagen wir es so, ich habe einige sehr anschauliche Beweise. Die Anhäufung von Benzos und Atemwegs Antagonisten (“Einschränker”) als Konsequenz dieser Mixtur – man nimmt einen Synergie Effekt an, darüber besteht kein Zweifel, da wird aus 2 + 2 eher 5 als 4, ich denke, Medazolam und Propofol sind nicht notwendigerweise eine gute Mischung. Lass es mich so sagen, und damit breche ich bestimmt keine medizinischen Geheimnisse, in den 6-7 Monaten, wo Michael hier bei uns war, habe ich ihm vielleicht 1 – 2 Rezepte ausgestellt, aber keines davon war für irgendeine Droge oder für etwas, was man als Mittel für Schlaflosigkeit benutzt. Ich sage ja nichts negatives, sie wissen wie ich das meine., ich breche keine Schweigepflicht, denn ich kann sicher sagen, mit der Hand auf meinem Herzen, das in dieser ganzen Zeit alles was ich ihm verschrieben habe, für eine Erkältung oder so etwas war. Ich meine, er hatte Zugriff auf das meiste – das zu bekommen was er wollte, und ich habe nie etwas bei ihm im Haus gesehen und ihm nie etwas verschrieben, es sei denn, er hätte sich einen Koffer voll Medikamente von woanders her kommen lassen. Und immer wenn ich ihn sah, war er bei völligem mentalen Bewusstsein und niemals schwerfällig oder sowas, er war einfach nur herzlich, liebevoll und zu Spässen aufgelegt. Er hatte einen großen Sinn für Humor. Er war sehr intelligent, und konnte sich gut in die Kultur eines Landes einfühlen. Das ist eine von den Sachen, die bei vielen Menschen nicht so rüber kamen. Und er spielte gut Gitarre und Piano. Und er hatte einen anderen Zugang zu Dingen- so wie, dass er dir etwas von Irland erzählen konnte, auf eine Art, die du nie erwarten würdest. Er wusste immer Bescheid über die Geschichte des Ortes andem er sich aufhielt, bis 2000 Jahre zurück. Solche Sachen, auch als er in Irland lebte…

Er war auch sehr interessiert an Medizinischem. In der Klinik habe ich eine schöne Bücherei, und er wollte immer meine besseren Texte haben…und suchte sich genau die Bücher heraus, die 400 Dollar wert sind, und ich wollte ihm stattdessen etwas anderes geben, ich sagte z.B. , “in einem anderen Buch gibt es viel bessere Bilder” oder sowas in der Art, aber er sah mich an und sagte “Du weist, ich habe aber keine Schwäche für diese Art von Dingen”.

Aber ja, er war ein begeisterter Leser und die Dinge, die ihn interessierten waren etwas ungewöhnlich, ich würde sagen, der durchschnittliche Patient würde nicht herein kommen und sich für etwas wie “die Anatomie von Fischen” interessieren oder irgendetwas darüber wissen., aber er wusste etwas darüber. Und wir sprachen manchmal über Sachen wie z.B. Aterien oder Blutgefässe und er fragte “wo sind die gefährlichen Stellen…verläuft die Vene im Unterkiefer hierher…?” Es war, als würden wir in ein Buch schauen, und da gäbe es z.B. einen Albatross zu sehen, und er wusste dazu genau die Gattung und die Spezie. Ja, das war erstaunlich, denn du würdest von einem Popstar nicht diesen Level von Wissen erwarten, nicht in dieser Klasse, nicht auf diesem intellektuellen Level. Es war immer, als würde e diese Art von guter Konversation genießen und auch genießen, sein Wissen zu bestimmten Dingen anzubringen. Er war absolut talentiert in vielen Bereichen. Darüber besteht kein Zweifel. Und wenn man das jetzt mit Elvis vergleicht, ohne an Elvis Vermächtnis oder Erinnerung rühren zu wollen, aber Elvis konnte singen…aber das war alles – verstehen sie? Michael konnte singen, Musik schreiben, Tanzen, Gitarre spielen, Klavier spielen und er war einfach ein Multitalent auf vielen Ebenen.

Elvis lebte auf Gaceland eher isoliert, die Fans waren ausgeschlossen, während Michael genau das Gegenteil davon war, er lud Kinder in sein Zuhause ein, oder andere Gruppen. Ich denke auch, diese Liebe zu seinen Fans brachte ihn schon mal in Schwierigkeiten, denn, sicherlich, dieser “Balkon-Vorfall” in Berlin 2002, war ja nichts anderes, als dass er seine Freude teilen wollte. – es war Blanket, nicht? Aber es gab den Medien Stoff und sie verdrehten es, denn da gibt es sicherlich viele andere Personen, z.B. Kurt Cobain, als er noch lebte, die in ihrem Hotelzimmer blieben, auch wenn draußen ein großer Auflauf stattfand, er wäre in seinem Bett geblieben, anstatt mit seinen Fans in Kontakt zu treten.

Diese ganze Geschichte mit Bashir war entsetzlich. Viele Leute realisieren garnicht, das dort 2 Kameras liefen, und dass Michael seine eigene Version drehte, zur gleichen Zeit, als Bashir seine Doku machte, und bei der Gerichtsverhandlung wurden die beiden Versionen verglichen, zum Glück, innerhalb von ein oder 2 Tagen – Mesereau kann das bestätigen – Bashir wurde absolut gedemütigt, dass er mit solchen Falschen Darstellungen kam, dass er seine eigenen Dinge zugefügt hatte, und damit Michael in ein schlechtes Licht rückte, er wurde als schlechter Zeuge aufgefasst und verlies das Gericht ziemlich schnell wieder. Ich denke dass Michael – auch wenn er nie mit mir direkt über Bashir gesprochen ha – er hat jedoch oft Tom (Mesereau) erwähnt, und nur in allerbesten Beschreibungen, aber man versteht, dass diese Sache ihn sosehr verletzte, dass er nicht einmal darüber reden wollte. denn immer wenn dieses Thema näher kam, macht er kein Geschrei daraus sondern hörte fast auf zu reden und sah für eine Weile einfach nur ins Nichts.. Und du wusstest dann, du solltest zu diesem Zeitpunkt dieses nicht ansprechen…

Da gab es noch ein paar Dinge.. er wollte etwas machen, mit HIV-Kindern und Patienten in Afrika er wollte ein Konzert in Ruanda auf die Beine stellen. eines Tages telefonierten wir mit Mandela, er, Nelson, hatte Michael angerufen, und Michael kam und sagte “es ist Mandeba, willst du mit Mandeba sprechen?” Und ich wusste nicht einmal, wer Mandeba ist – es war sein Spitzname für ihn. Es wäre eine wunderbare Sache geworden, denn er dachte, nicht genug für Afrika getan zuhaben, aus musikalischer Sicht. Jetzt weiß ich, dass er 60 – 70% von seinen humanitären Spenden nach Afrika gingen, also nicht in dem Sinn (zu wenig getan). Aber wenn er in Afrika war, waren seine Konzerte meist an der Westküste, und er wäre sicher gerne Teil in einem BandAid ähnlichen Ding gewesen, eine Art humanitäres HIV und Afrika Konzert, das wäre schön gewesen, man hätte dort vieles vereint sehen können, seine Tugenden, seine Wurzeln, seinen Kontinent, wie er den Leuten mit dieser speziellen Krankheit geholfen hätte, und er hätte einer Sache seinen Stempel aufgedrückt und die Welt hätte es wahrgenommen. Er machte diese Sache für 9/11 und er wollte etwas ähnliches auch für Afrika tun. Er erwähnte es 2 -3 Mal, wir sprachen davon, dass What More Can I Give nicht veröffentlicht wurde, weil Sony sich weigerte.

Interessant ist, dass das letzte Konzert das er gab während seinem Aufenthalt in Irland stattfand. Er stand auf der Bühne beim WMA in London und in der ganzen Zeit davor war er wie ein kleines Kind, so ängstlich, denn er sollte die Queen treffen und wollte sein Bestes geben, es war wirklich lustig. Er hat sich darüber mehr Gedanken gemacht, als über seinen Song. In der Nacht davor ging er spät zurück in sein Haus.. und jemand so berühmtes mit solcher Ehrfurcht zu sehen…. Er war in keinster Weise hochmütig, er stellte sich nie auf ein Podest über andere, er behandelte alle, mit denen ich ihn zusammen sah, immer gleich. Und ich denke, dass er etwas Angst davor hatte, dass die Leute ihn zu ihren eigenen Vorteilen benutzten, und immer wenn sich ein bestimmtes Maß an Vertrauen einstellte – denn er fragte mich oft solche Sachen wie “was denkst du von denen?”, solche Sachen – es war so eine Art Misstrauen, was er hatte, kein Paranoia.

Aber was für ein Verlust, und ich denke, es wird lange, lange dauern, bis dieser Planet wieder jemanden auf diesem Niveau bekommen wird, diesem Niveau von Rechtschaffenheit, Spiritualität, Kreativität.. Er hatte das alles im Gesamtpaket, wirklich. Da war etwas universales an ihm. Er war ein Katholik im exakten Sinn dieses Begriffs, wenn du weißt, was ich meine.. Er war Christ und er tat alles sicherlich nach christlichen Werten. Und jetzt, das gilt auch für andere sehr religiöse Menschen dieses Planeten, aber viele Leute vergleichen ihn jetzt mit Jesus, und mit der Liebe, die er für die Menschen hatte. Er lebte seinen Glauben, daran gibt es keinen Zweifel. Alles Schlechte, was mit ihm in Zusammenhang gebracht wird, sind nur diese Sachen, die über ihn in den Medien gesagt oder erfunden werden. Und er war wohl so gut, dass es seine Verwundbarkeit war, dass er dazu tendierte, jedem zu vertrauen…

http://all4michael.com/2011/05/30/pa...-uber-michael/
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Re: Dr. Patrick Treacy:MJ.... der vergessene Humanitär

Beitragvon Remember MJ » 9. Jun 2011, 20:57

Danke für`s posten Dagi

:0337rainbow: Mike 2 :0337rainbow:

Liebe Knuddelgrüße
RMJ
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